Anna-Lena über „Meine happy crazy Großfamilie“

Meine happy crazy Großfamilie

Anna-Lena, 12 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Meine happy crazy Großfamilie oder mein erster Roman mit 15 ¾“ von Caitlin Moran:

Der vorliegende Roman wurde 1992 von Caitlin Moran im Alter von 15 Jahren geschrieben und 2017 ins Deutsche übersetzt. Der Untertitel des Romans „Mein erster Roman mit 15 3/4“ bezieht sich auf diese Erfahrung, die im Vorwort näher erzählt wird. Ob die Hauptperson der Geschichte Morag mit der Autorin Moran zu tun hat, lässt der Roman offen.

Die 15-jährige Morag hat überhaupt keine Lust mehr, in die Schule zu gehen und sich mit langweiligen Inhalten zu befassen. Sie fragt ihre Eltern, ob sie sie denn nicht aus der Schule abmelden könnten. Unerwartet kommen die Eltern ihrem Wunsch nach und beschließen, Morag und ihre Geschwister zu Hause zu unterrichten. Doch dazu kommt es nie wirklich…

Erzählt wird vielmehr von den absonderlichen Eigenheiten der Familie Narmo, die ständig in Geldnot ist, dem alltäglichen Chaos der Familie und den kleinen, oftmals skurrilen Abenteuern, die die Kinder („die Trolle“) mit ihren Eltern erleben. So kauft der Vater beispielsweise vom Geld der Oma Fledermaus einen ‚neuen’ Camper für eine Reise nach Schottland, der aber kaputte Bremsen und ein löchriges Dach hat, was die Reise schwierig werden lässt.

Ein leicht zu lesender Roman mit vielen lustigen Einfällen, eigenwilligen Geschichten und Figuren, der mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat. Allerdings wechselt der Roman oftmals sehr unvermittelt von einer Figur/Schauplatz/Handlung zur einer anderen, was verwirrend ist. Wer komische Geschichten mag und gerne lacht, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Meine happy crazy Großfamilie
Meine happy crazy Großfamilie
von Caitlin Moran
192 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Cbt

Simon über „Zombie-Zahnarzt“

Zombie-Zahnarzt

Simon, 11 Jahre aus Aldrans, bewertet „Zombie-Zahnarzt“ von David Walliams:

Inhalt:
Es geht um Alfie, einen Jungen mit faulen Zähnen. Er hat höllische Angst vor dem Zahnarzt, weil ihm als Kind einmal ein falscher Zahn gezogen worden ist. Dann kommt eine neue Zahnärztin in die Stadt, zu der Alfie gehen muss. Sie zieht ihm alle Zähne. Zur gleichen Zeit passieren komische Dinge in der Stadt. Jedes Kind, das einen Zahl unter den Polster legt, bekommt etwas Seltsames dafür – wie z.B. einen zuckenden Augapfel. Alfie möchte herausfinden, wer dahintersteckt. Und das gelingt ihm dann auch.

Meine Bewertung:
Das Buch war sehr spannend und voller Quatschwörter – also Wörter, die es in echt gar nicht gibt. Z.B. Bedankeschöns oder „er hmmmmte“. Total lustig zu lesen!

Zombie-Zahnarzt
Zombie-Zahnarzt
von David Walliams
416 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Rowohlt TB

Oscar über „Die Unsinkbaren Drei“

Die Unsinkbaren Drei

Oscar, 8 Jahre aus Igls, schreibt über „Die Unsinkbaren Drei – Die unglaublichen Abenteuer der besten Piraten der Welt“ mit wilden Piraten-Hits auf CD von Wilhelm Nünnerich:

Die drei Piraten heißen Kapitän Flitschauge, Bumskopp und Gräte, der Koch und ihr Schiff heißen Sturmhölle. Sie erleben zusammen lustige Abenteuer, wie zum Beispiel die Fahrt zur Killerzahnbucht, eine „Holzwurmjagd“ mit Mastbruch, einen lustigen Wettkampf, Schwimmunterricht für Gräte oder einem Schatzfund… Am Anfang gibt es immer wieder Streit zwischen den drei Seemännern, aber am Ende des Buches werden sie dann dicke Freunde – die unsinkbaren Drei…

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist spannend und lustig geschrieben. Ich musste immer wieder lachen, wie die drei miteinander reden und was ihnen für Missgeschicke passieren, denn sie sind ein bisschen tollpatschig. Auch die CD mit den Piratenliedern ist gut.

Die Unsinkbaren Drei
Die Unsinkbaren Drei
mit wilden Piraten-Hits auf CD
von Wilhelm Nünnerich
136 Seiten; ab 6 Jahren
2017 cbj

Florian über „Hamstersaurus Rex“

Hamstersaurus Rex

Florian, 10 Jahre aus Aurach, bewertet „Hamstersaurus Rex“ von Tom O’Donnell:

Das Buch ist sehr witzig, ich habe schon beim Titel ungefähr 2 Minuten durchgehend gelacht, da es so kreativ und einfallsreich ist.

In der Geschichte geht es um einen Jungen namens Sam. Dieser hat in seiner Klasse ein neues Klassentier. Er schließt es sofort ins Herz, es ist ein Hamster. Aber nachdem der Hamster spezielle Powerdrops von Sams Sportlehrer zu sich genommen hat, wird er zu einem Dino-Hamster. Halb Dino und halb Hamster (er ist so groß wie ein Hamster). Auch der Hamster mag Sam, den dieser beschützt ihn vor einem Schläger. Doch der Schläger will Rache an dem kleinen Hamster ……

Das Buch war rührend, aber auch war in jeder Zeile ein Witz. Ich fand es toll, dass keine langen nervigen Wörter wie Bobbey-Boy drin waren. Mir gefiel die Story sehr gut. Da sie so einzigmalig ist. Das ist das einzige Buch so einer Art, das ich je gelesen habe.

Ich fand die Marke Smilescorp (Copyright), die sich der Autor selbst ausgedacht hatte, die die meisten Witze machte, da bei jedem Produkt in Klammer gesetzt „von Smilecorp“ stand.

Schlechtes habe ich an diesem Buch nicht auszusetzen. Ich würde es zu 200 % weiterempfehlen !!!!! (Witz) aber zu 100% Weiterempfehlung. Ansonsten wäre das schon alles. Danke für das tolle Buch.

Hamstersaurus Rex
Hamstersaurus Rex
von Tom O’Donnell
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Ars Edition

Luis über „Luzifer junior – Zu gut für die Hölle“

Luzifer junior - Zu gut für die Hölle

Luis, 11 Jahre aus Aldrans, bewertet „Luzifer junior – Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till:

Luzifer lebt in der Hölle. Er ist nämlich der Sohn des Teufels höchstpersönlich. Sein Vater will in 300 – 400 Jahren in Rente gehen, und dann soll Luzifer den Laden übernehmen. Aber er ist viel zu nett und symphatisch dafür. Also soll Luzifer in der Oberwelt in ein Internat gehen, um sich im Bösesein zu trainieren. Doch das läuft aus dem Ruder, denn Oben ist alles anders, ganz anders …

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es aus einer ganz anderen Sichtweise gschrieben ist. Ich fand es auch ziemlich witzig, weil Luzifer sich in der Oberwelt GAR NICHT auskennt. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung!

Luzifer junior - Zu gut für die HölleLuzifer junior – Zu gut für die Hölle
von Jochen Till
224 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Loewe

Iris über “ Mia voll verdoodelt“

Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen

Iris, 10 Jahre aus Bergheim, schreibt über „Mia voll verdoodelt – Krokodile lieben Fischstäbchen“ von Jem Packer:

Die Sommerferien sind vorbei, und in der Schule wartet Mias Erzfeindin Clarissa Musgrove schon darauf, Mia zu erzählen, wie toll es ist in einem großen Haus zu leben, wie es sich für große Leute eben gehört und dass kleine Leute wie Mia lieber in ihren kleinen Häusern bleiben sollen. Zu Hause geht es auch nicht viel ruhiger zu: Ihre große Streber-Schwester Mabel und ihr kleiner Klecker-Bruder Bertie sind schon schlimm genug, aber auch ihre Eltern sorgen mehr als einmal für Aufregung. Als dann auch noch die Grillparty (bei der auch die Musgroves eingeladen sind) schiefgeht, wird das Chaos perfekt. Zum Glück ist ihre beste Freundin Cordy immer für sie da, naja fast immer, durch die Sache mit den Krokodilen muss Mia alleine durch…

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil sehr viel passiert ist, das man nicht erwartet hat. Außerdem ist es ein sehr lustiges und spannendes Buch mit vielen lustigen Zeichnungen.

Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen
Mia voll verdoodelt – Krokodile lieben Fischstäbchen
von Jem Packer
224 Seiten; ab 9 Jahren
2017 ars edition

Eliah über „Drachenzähne tun nicht weh“

Eliah, 8 Jahre aus Kufstein, beschreibt „Drachenzähne tun nicht weh“ von Inge Misschaert:

Das Buch hat mir sehr gefallen.

Es geht um einen Jungen, der behauptet, er wäre ein Drache. Er erlebt Abenteuer mit Drachen, z.B. mit dem fiesen Buckelrücken und mit dem braunen schwedischen Drachen. Außerdem läuft er einmal von seiner Familie weg. Er kriecht unter der Hecke durch zu seiner Oma. Er flieht zu seiner Oma und lebt auf ihrem Dachboden. Aber in ihrem Haus war leider überall Drachenkacke, deswegen nahm er einen Eimer, putzte sie weg und schüttete sie auf die Wiese.

Als er einmal den Schrank aufmachte, sah er den fiesen Buckelrücken, der schnell aus dem Schrank flitzte. Deswegen nahm er einen Hammer und Nägel und hämmerte ein Fenster zu, damit der fiese Buckelrücken nicht entkommen konnte.

Jetzt wird es richtig spannend, aber das müsst ihr selber lesen!

Am besten hat mir gefallen, dass man am Schluss sein eigenes Drachenabenteuer hinschreiben kann.

Ich würde es Kindern von 6 – 10 Jahren empfehlen, die gerne lustige und spannende Geschichten lesen.

Drachenzähne tun nicht weh
Drachenzähne tun nicht weh
von Inge Misschaert
ab 8 Jahren
92 Seiten, Kosmos

Gernot über „Die Heuhaufen-Halunken“

Die Heuhaufen-Halunken

Gernot, 8 Jahre aus Hall, schreibt über „Die Heuhaufen-Halunken“ von Sven Gerhardt:

In diesem Buch geht es um ein Mädchen, namens Meggy. Meggy ist Anführerin einer gefürchteten Bande, den Heuhaufenhalunken. Diese Gruppe schmiedet einen neuen Plan. Sie wollen ohne Eltern an den Plörrsee fahren. Eines Tages schaut ein fremder Junge durch die Tür des Heuhaufenhalunken-Hauptquatiers. Meggy und ihre Bande drohen ihm mit ihren Fäusten. Nach langem Nachdenken nehmen sie den Jungen, nahmens Marius, in ihre Reihen auf. Marius bringt den alten Volvo, der in der Scheune steht, wieder zum Fahren und die Mitglieder der Heuhaufenhalunken wollen ihren Plan endlich ausführen…

Das Buch ist spannend und sehr lustig, mir hat es sehr gut gefallen.

Die Heuhaufen-Halunken
Die Heuhaufen-Halunken
von Sven Gerhardt
160 Seiten; ab 8 Jahren
2017 cbj

Lorena über „Katerkuddelmuddel“

2 Freunde für 4 Pfoten - Das Katerkuddelmuddel

Lorena, 8 Jahre aus Steinach, bewertet „2 Freunde für 4 Pfoten – Katerkuddelmuddel“ von Sonja Maren Kientsch:

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen, da es sehr lustig und abwechslungsreich geschrieben ist.

In dem Buch geht es um zwei Freundinnen: Jette und Mathilde, die Tierretterinnen werden wollen und eine Tierretterzentrale gründen. Als erstes Tier wollen sie Muskelkater, den Kater der Nachbarin, von seiner Staubsaugerangst befreien. Doch der kleine Kater bringt alles durcheinander in Tildas Haus. Was sehr lustig zu lesen war.

Dann müssen die zwei Freundinnen noch einen Hund aus einem brennenden Schuppen retten. Tilde probiert ihn zu befreien und Jette ruft Hilfe herbei. Den Hund darf Tilde dann am Ende behalten, aber nur wenn sie in Mathematik in der Schule besser wird.

Ich fand das Buch sehr spannend und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich würde es jedem, der gern Bücher über Tiere und Freundschaften liest, weiterempfehlen.

2 Freunde für 4 Pfoten
2 Freunde für 4 Pfoten
Das Katerkuddelmuddel
von Sonja Maren Kientsch
ab 8 Jahren
160 Seiten, Loewe

Constantin über „Familie Keck“

Familie Keck - Das wäre ja gelacht!

Constantin, 10 Jahre aus Heiterwang, berichtet von „Familie Keck – Das wäre ja gelacht!“ von Julian Clary:

Spot und Sue sind zwei Lachhyänen, die in Afrika leben. Sie lernen die Sprache der Menschen. Wenn sie hungrig sind, laufen sie zu den Löwen und lachen und kichern. In diesem Chaos schnappen sie sich das Futter der Löwen und verschwinden wieder. Zwei Touristen namens Fred und Amelia Keck fallen in den Teich der Krokodile. Spot und Sue finden nur noch die Kleider und die Reisepässe der beiden. Darin stehen die Namen Fred und Amelia Keck. Die Lachhyänen beschließen ein anderes Leben zu beginnen. Sie geben sich als die Kecks aus und fliegen nach Europa. Besonders schwer ist es für sie, ihre Schwänze in der Hose zu verstecken. Jahrelang geht alles gut, nur der Nachbar Herr Kamuffel, scheint etwas zu ahnen…

Ich finde dieses Buch sehr toll, weil es lustig geschrieben ist und immer Spannung hat. Sogar viele Witze kommen darin vor. Nach wenigen Tagen hatte ich es durchgelesen, obwohl es 269 Seiten hat. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

Familie Keck
Familie Keck
von Julian Clary
272 Seiten; ab 9 Jahren
2016 Cbt