Sabrina über „Wenn der Mond am Himmel steht“

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Sabrina, 14 Jahre aus Axams, rezensiert „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“ von Deborah Ellis:

Die Geschichte der 15-jährigen Farrin spielt im Iran. In der Schule trifft sie die Liebe ihres Lebens zum ersten Mal beim Spielen einer verbotenen Musik. Mit ihren grünen Augen ist Sandira Farrin auf Anhieb sympathisch. Sie entwickeln starke Gefühle zueinander, was im Iran allerdings streng verboten ist.

Eines Nachmittags werden sie von der Klassenaufseherin beim Küssen erwischt. Die Direktorin der Hochschule für begabte Mädchen gibt ihnen zuvor noch eine Chance; aber die beiden dürfen nicht zusammen sein. Durch Briefe halten sie Kontakt und bekräftigen ihre Liebe. Später beschließen sie aus dem Land zu fliehen, um ein gemeinsames Leben führen zu können. Die Nacht vor ihrem Aufbruch verbringen sie zusammen bei Farrin. Am Abend davor feierten ihre Eltern verbotenerweise den Geburtstag des Kronprinzen. Dieser sollte Farrins Mutter nach „uns von dem Abschaum erlösen, der das Land regiert“.

Am nächsten Morgen stürmen Gardisten das Haus und das Zimmer, in dem Sadia und Farrin schlafen. Sie werden wegen Unzucht verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Dort verbindet man ihnen die Augen und sie werden voneinander getrennt. Sie sollen gehängt werden.

Farrin wird von einem Arbeiter ihres Vaters gerettet und man versprach ihr, dass Sadira auf sie warte. Mit gefälschten Pässen kommt sie nach Pakistan. Dort erfährt Farrin, dass ihr Retter ihr Ehemann ist, den sie selbst ist die Bezahlung für ihre Errettung.

Sadira findet sie nicht, diese wurde bereist erhängt.

Diese traurige Geschichte hat mir sehr gut gefallen; sie zeigt mir wieder ein Stück mehr unserer grausamen Welt und eröffnet mir die Sichtweise auf andere Sitten, Gebräuche und die Toleranz, wenn man bedenkt, dass diese Geschichte ja Jahr und Tag passiert.

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
von Deborah Ellis
256 Seiten; ab 13 Jahren
2017 cbj

Sabrina über „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Sabrina schreibt über „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“ von Deborah Ellis:

Die Geschichte der 15-jährigen Farrin spielt im Iran. In der Schule trifft sie die Liebe ihres Lebens zum ersten Mal beim Spielen einer verbotenen Musik. Mit ihren grünen Augen ist Sandira Farrin auf Anhieb sympathisch. Sie entwickeln starke Gefühle zueinander, was im Iran allerdings streng verboten ist.

Eines Nachmittags werden sie von der Klassenaufseherin beim Küssen erwischt. Die Direktorin der Hochschule für begabte Mädchen gibt ihnen zuvor noch eine Chance; aber die beiden dürfen nicht zusammen sein. Durch Briefe halten sie Kontakt und bekräftigen ihre Liebe. Später beschließen sie, aus dem Land zu fliehen, um ein gemeinsames Leben führen zu können. Die Nacht vor ihrem Aufbruch verbringen sie zusammen bei Farrin. Am Abend davor feierten ihre Eltern verbotenerweise den Geburtstag des Kronprinzen. Dieser sollte laut Farrins Mutter „uns von dem Abschaum erlösen, der das Land regiert“. Am nächsten Morgen stürmen Gardisten das Haus und das Zimmer, in dem Sadia und Farrin schlafen. Sie werden wegen Unzucht verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Dort verbindet man ihnen die Augen und sie werden voneinander getrennt. Sie sollen gehängt werden.

Farrin wird von einem Arbeiter ihres Vaters gerettet und man versprach ihr, dass Sadira auf sie warte. Mit gefälschten Pässen kommt sie nach Pakistan. Dort erfährt Farrin, dass ihr Retter ihr Ehemann ist, den sie selbst ist die Bezahlung für ihre Errettung. Sadira findet sie nicht, diese wurde bereist erhängt.

Diese traurige Geschichte hat mir sehr gut gefallen; sie zeigt mir wieder ein Stück mehr unserer grausamen Welt und eröffnet mir die Sichtweise auf andere Sitten, Gebräuche und die Toleranz, wenn man bedenkt, dass diese Geschichte ja Jahr und Tag passiert.

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!
Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!
von Deborah Ellis
256 Seiten; ab 13 Jahren
2015 cbj

Marie über „Ewig Dein“

Ewig dein - Deathline

Marie, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Ewig Dein“ von Janet Clark:

Die 16 jährige Josie hat sich schon immer eine besondere Bestimmung mit einer aufregenden Liebe gewünscht. Doch auf der idyllischen Pferderanch scheint das absolut unmöglich. Bis sie den faszinierenden Ray kennenlernt und sich in ihn verliebt. Nach und nach muss sie aber erfahren, in welcher Gefahr er sich befindet. Die Ranch wir plötzlich Schauplatz von einer Reihe mysteriöser Dinge, und Josie kommt nicht umhin, die Geschehnisse der letzten Tage mit Ray zu verbinden. Als sie dann erfährt, dass auf ihrer Ranch ein Mörder ist, muss sie sich entscheiden: Will sie ihre Liebe Ray retten und ihn dann für immer verlieren?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, und man kann fast nicht mit dem Lesen aufhören. Normalerweise mag ich keine Bücher, die zuerst eine Alltagsgeschichte sind und dann zu Fantasy umschlagen. Doch dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt. Es ist eine Liebesgeschichte, die aber auch aus Spannung besteht und zum Schluss sogar etwas von einem Krimi hat. Nur der Schluss hat mir nicht gefallen. Es ist meiner Meinung nach kein Happy End, was bei diesem Buch völlig unpassend erscheint.

Ewig dein - Deathline
Ewig dein – Deathline
von Janet Clark
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Cbj

Johanna über „GötterFunke. Liebe mich nicht“

GötterFunke. Liebe mich nicht

Johanna, 13 Jahre aus Breitenbach, bespricht „GötterFunke. Liebe mich nicht“ von Marah Woolf:

Das Buch handelt von Jessica, die die ganzen Sommerferien zusammen mit ihrer Freundin Robyn in einem Erlebniscamp verbringt. Doch das Camp wurde zum Schauplatz der Götter des Olymp außerwählt. Denn alle hundert Jahre begibt sich der Göttersohn Prometheus (sein menschlicher Name lautet Cayden) auf die Erde und muss ein Mädchen dazu bringen, sich in ihn zu verlieben. Doch nur wenn sie ihm nicht verfällt, gewährt ihm Zeus seinen sehnlichsten Wunsch: Cayden möchte sterblich sein. Auch Robyn ist wegen seines Aussehens hin und weg von Cayden, wobei die Freundschaft der beiden Mädchen hart auf die Probe gestellt wird. Denn auch Jess hat sich mittlerweile in den gut aussehenden Göttersohn verliebt.

Aber Jess hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie erinnert sich an Dinge, die sie längst vergessen haben sollte, z.B. das nur allein die Götter sie und Robyn bei einem tödlichen Autounfall gerettet haben. Robyn kann sich an all das nicht erinnern, und so beginnt Jess immer mehr das seltsame Getue von Cayden und seinen Cousinen und Cousins Athene und Apoll zu hinterfragen, denn Jess weiß nicht, bei wem es sich wirklich um den vermeintlichen Cayden handelt…

Und auch wenn Cayden nicht richtig an die Liebe glaubt, so muss er sich doch selber eingestehen, dass er Jessica mehr als nur mag. Doch erst am Ende entscheidet sich, ob Cayden lieber unsterblich bleibt oder Jessicas Liebe aufs Spiel setzt, um das Spiel der Götter zu gewinnen, den Jess ist ihm hemmungslos verfallen. Nur mit Robyn hätte er noch eine Chance, denn sie hat eigentlich einen Freund… Und dann ist da noch der gruselige Fremde, der nicht nur für die Götterwelt eine Gefahr darstellt…

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, es ist spannend und einfühlsam geschrieben. Besonders gut haben mir am Ende des Kapitels die „Berichte des Geschehens“ vom Götterboten Hermes gefallen, die gut zum Kapitel passen und auch noch mal die Sicht eines Außenstehenden auf die Geschichte zeigen. Auch der Schauplatz (das Camp in den Rockys) ist gut gewählt, denn es passt zur Geschichte und zu den Handlungen äußerst gut dazu. Auch fand ich den Einfall mit den Gottheiten sehr gelungen, denn so habe ich noch viel Interessantes über die Götterwelt gelernt und die Beziehungen der Götter zueinander gut verstanden.

Hinten im Buch werden noch einmal alle Götter (und Titanen, die darf man ja auch nicht außen vor lassen) in einem Stammbaum dargestellt und noch einmal extra beschrieben. So versteht man noch einmal alles viel besser, deswegen würde ich vorschlagen, vor dem Lesen des Buches hinten die Steckbriefe zu lesen, dann ist es teilweise besser zu verstehen. Auch die Figuren sind gut charakterisiert und beschrieben, und ich konnte auch die Gefühle und Gedanken immer sehr gut nachvollziehen.

Insgesamt fand ich vor allem den Gedanken mit der griechischen Mythologie (und das Spiel des Prometheus) sehr einfallsreich. Ein wirklich gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen! Das Einzige, was ich kritisieren muss, ist das die Fortsetzung erst im September 2017 erscheint.

GötterFunke. Liebe mich nicht
GötterFunke. Liebe mich nicht
von Marah Woolf
464 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Dressler

Tobias über „Die erste Liebe“

Die erste Liebe

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Die erste Liebe (Nach 19 vergeblichen Versuchen)“ von John Green:

In dem Buch geht es um zwei komplett unterschiedliche Freunde, einer, Colin, ist ein Wunderkind und Genie, der andere ein Muslim, welcher Schule hasst und das Leben nicht so ernst nimmt. Auch wenn der doch ach so religiöse Hassan bei allen Möglichkeiten seine Treue zu Gott beteuert, benimmt er sich nicht gerade haram. (Im Buch beschrieben als vom Islam verboten, in diesem Fall: Er benimmt sich nicht nach den Regeln des Islam).

Colin hatte schon 18 Freundinnen mit dem Namen Katherine gehabt, als auch die 19. mit ihm Schluss machte. Colin, welcher am Boden zerstört ist, kann sich nur mehr mit einem helfen: Zusammen mit Hassan haut er ab, um einfach mal ins Blaue zu fahren. Schließlich kommen sie, durch ein Schild aufmerksam gemacht, nach Gutshot, Tennessee wo sie auf die wunderschöne Lindsey, ihren Freund Colin, DAC genannt, und noch drei andere Jugendliche, TAK, JAK und Katrina treffen. Die beiden Jungs dürfen bei Lindsey wohnen und bekommen sogar einen Job in Gutshot in der Firma von Hollis, der Mutter von Lindsey und machen sich auf die lange Reise, die an einem Ort bleibt: Die Reise der Liebe. Colin entwickelt nebenbei ein Theorem, welches die Beziehung zweier Personen voraussagen soll. Aber lest selbst…

Der Autor, John Green, wurde 1977 geboren und veröffentlichte schon viele Jugendromane, unter anderem auch das Debüt „Das Schicksal ist ein mieser Verräter!“, welches in über 45 Sprachen übersetzt wurde. In dem Buch „Die erste Liebe nach 19 vergeblichen Versuchen“ kommen auch viele mathematische Begriffe vor, die ein Freund von John Green, nämlich Daniel Bliss (ein relativ bekannter Mathematiker aus den USA) erklärt.

Wenn man das Buch lesen will, aber Mathe hasst, stellt das kein Problem dar, weil in den Fußnoten nur das Wichtigste, welches man zum Verständnis der Geschichte braucht, vorkommt. Der wirklich komplizierte Teil befindet sich im Anhang, der, wie mehrmals im Buch betont, freiwillig zu lesen ist, aber trotzdem lohnt es sich, ihn anzuschauen.

Ich finde das Buch sehr lustig erzählt und auch die Geschichte eine gute Idee. Wer Spannung und Action mag, kommt mit diesem Buch wahrscheinlich nicht ganz auf seine Kosten, aber wer mal Abwechslung mag, findet dieses Buch sicher toll. In dem Buch sind keine Illustrationen, außer den mathematischen Graphen und Formeln, und das lässt viel Vorstellungsfreiraum.

Im Großen und Ganzen ist es ein Buch wie die anderen von John Green auch, mit einem interessanten Hintergrundthema, aber trotzdem lustig zum Lesen. Absolut empfehlenswert für Jugendliche von ca. 11- 14 Jahren. Viel Spaß beim Lesen!

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
von John Green
288 Seiten; ab 13 Jahren
2016 Hanser

Emilia über „Granatapfeltage“

Granatapfeltage

Emilia, 12 Jahre aus Erl, bespricht „Granatapfeltage – Mein Roadtrip quer durch Spanien“ von Karolin Kolbe:

Eigentlich war Gretas Plan mit ihrem Freund auf dem Fahrrad ganz Spanien zu durchqueren. Weg von der Heimat, von der Uni und von den Eltern, doch da sich ihr Freund nun ganz plötzlich von ihr getrennt hatte, wäre der Plan beinahe ins Wasser gefallen, wenn sich nicht Artjom dazu bereit erklärt hätte, mit ihr zu gehen. Als sie losfuhren, lief alles noch nach Plan, doch irgendwann spielte das Wetter nicht mehr ganz so mit und auch geplatzte Fahrrad-Reifen und andere Missgeschicke machten ihnen zu schaffen. Bei all diesem Unglück half auch Gretas Granatapfel-Glückshose nicht mehr viel.

Wie sie schließlich doch nach Spanien kommen und was Greta und Artjom dort alles erwartet, verrate ich euch nicht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend ist und ich oft nicht mehr von dem Buch loskam. Ich würde es Mädchen ab 10 Jahren empfehlen.

	
Granatapfeltage

Granatapfeltage

von Karolin Kolbe
176 Seiten; ab 12 Jahren
2016 Planet

Alena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Alena, 13 Jahre aus Absam, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Rezension:

Von Anfang an ist Sophie das Grandhotel nicht geheuer. Doch ihre Eltern sind von ihrem Urlaubsdomizil ganz und gar begeistert. Sophie ist wütend und wünscht sich, ihre Eltern wären gar nicht mehr hier. Erst, als diese tatsächlich spurlos aus dem Hotel verschwunden sind, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ihre Eltern wieder zu finden. Ihre Suche beginnt mit seltsamen Begegnungen und einer Liebe zu einem Jungen, die Sophie von Beginn an nicht verstehen kann – ebenso wie die Bedeutung der Frau im Spiegel, von der jeder erzählt. Doch alles scheint irgendwie mit dem Verschwinden der Eltern in Verbindung zu stehen.

Meine Meinung:

Der Spiegel des Bösen ist eines der spannendsten und emotionalsten Bücher, die ich je gelesen habe. Speziell die Angst um die Eltern wurde extrem gut beschrieben und löste in mir ein sehr mulmiges Gefühl aus. Björn Springorum gelingt es, aus einem Haus eine komplett neue Welt zu erschaffen, die zeigt, dass man auch in einen dunklen Ort Licht bringen kann.

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Johanna über „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“

Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Johanna, 13 Jahre aus Breitenbach, rezensiert „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ von Nicole Boyle Rodtnes:

In diesem Buch geht es um ein Mädchen, das Vega heißt und an Aphasie erkrankt ist. Sie kann seit einem Sturz in ein Schwimmbecken, bei dem Teile des Sprachzentrums im Gehirn abgestorben sind, nicht mehr schreiben, nur unter großer Anstrengung lesen und keine ganzen Sätze mehr bilden. Doch nun kommt immer mehr ihre Erinnerung an die Zeit vor dem Unfall zurück und Vega ist davon überzeugt, dass sie nicht gefallen ist, sondern von jemandem in das Becken gestoßen wurde. Theo, ein Junge, den sie in einem Kurs über Aphasie kennen gelernt hat, unterstützt sie nach besten Kräften dabei, obwohl auch sein Sprachzentrum nach einem Tauchunfall schwer geschädigt ist. Während Theo immer weiter Fortschritte mit seiner Sprache macht, versucht Vega herauszufinden, wer der vermeintliche „Schubser“ ist. Als sie es herausfindet, ist sie zuerst geschockt, doch schließlich findet sie sich damit ab, vor allem, weil sich ihre Sprache sehr zum Besseren gewandt hat.

Ich mochte das Buch sehr, vor allem fand ich es gut, dass in jedem 2. oder 3. Kapitel ein kleines Puzzlestück von Vegas Erinnerung zurückkommt und auch der Leser langsam herausfindet, um wen es sich bei dem „Schubser“ handelt. (Ich war sehr überrascht, um wen es sich bei dem „Schubser“ handelte.) Auch fand ich die Nebenhandlung mit ihrem Vater, der ein Sternenforscher ist, sehr gut gelungen, denn wenn ein Stern abstirbt, sehen wir immer noch das Licht von ihm, obwohl er längst erloschen ist. Daher ist auch der Titel des Buches passend. Nur manchmal konnte ich mir die Personen nicht so genau vorstellen, was sie sich dachten und ihre Gefühle, da immer nur aus der Sicht von Vega beschrieben und nicht so auf die anderen Charaktere eingegangen wird. Diese Sinneseindrücke hätte man noch etwas besser schildern können. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen, auch die Botschaft, dass wir uns glücklich schätzen können, dass wir jeden Tag genau sagen und ausdrücken können, wie es uns geht und was wir denken.

(Ich möchte aber noch auf einen Fehler im Buch hinweisen, der aus meiner Sicht daraus entstanden ist, dass man sich vor dem eigentlichen Schreiben kein genaues Bild von den Personen im Buch gemacht hat: Auf S. 44 sind Theos Augen als hellblau beschrieben, dagegen auf S.159 ist ihre Farbe braun. Ich hoffe, dass dieser Fehler behoben wird, egal ob nun die Augen braun oder blau werden.)

Wie das Licht von einem erloschenen Stern
Wie das Licht von einem erloschenen Stern
von Nicole Boyle Rodtnes
ab 14 Jahren
243 Seiten, Beltz

Marlena über „Ewig Dein“

Ewig dein - Deathline

Marlena, 13 Jahre aus Igls, bewertet „Ewig Dein“ von Janet Clark:

Auf dem Straßenfest lernt Josie ihre große Liebe Ray kennen. Als er dann auf der Ranch ihres Vaters arbeitet, ist sie überglücklich. Doch dann geschehen seltsame Dinge in Angels Keep. Im Laden ihrer Freundin spielen die Spielautomaten verrückt und die Kühlschränke im Eisgeschäft sind kaputt. Ray weiht sie in sein Geheimnis ein, da er ihre Hilfe braucht und ohne sein Amulett kann er nicht über die Deathline. Also liegt es an Josie und ihren Freunden Gabriel und Dana, das Geheimnis der Stadt zu lüften und damit Ray zu retten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend geschrieben ist, und es ganz anders kommt, als man erwartet hätte. Der Anfang ist ein bisschen langweilig, aber dann wird es spannender.

Ewig dein - Deathline
Ewig dein – Deathline
von Janet Clark
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Cbj

Mirjam über „Ewig Dein“

Ewig dein - Deathline

Mirjam, 14 Jahre aus Natters, rezensiert „Ewig Dein“ von Janet Clark:

Das Buch war spannend und ereignisreich mit unerwarteten Wendungen. Es gibt lustige und humorvolle Teile, aber auch sehr traurige und emotionale Stellen.

Josie wohnt auf einer Pferderanch, die sie mit ihrem älteren Bruder und ihrem Vater führt. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren durch einen Autounfall gestorben. Sie ist 16 Jahre alt und ihre zwei besten Freunde wohnen in Angels Keep, dem kleinen Dorf, das etwas entfernt liegt.

Endlich sind Sommerferien, die Schüler feiern und Josie hat vor allem eines im Sinn: die große Liebe zu finden! Am gleichen Tag geht sie mit ihrem besten Freund Gabe, etwas trinken und wettet mit ihm um einen gigantischen Eisbecher, wenn sie Rodeo-Reiten geht und es schafft, am längsten oben zu bleiben. Doch dann trifft sie ihn, ein Junge mit unfassbar grünen Augen und plötzlich ist er wieder weg. Genauso plötzlich ist er wieder da, um Josie aufzufangen, als sie die Treppen hinunterstolpert. Aber auch dieser Moment war von kurzer Dauer und er war wieder verschwunden.

Ein paar Tage später, die große Überraschung! Derselbe Junge kam auf ihre Pferderanch und fing an, bei ihnen zu arbeiten. Josie brauchte nicht lange, und sie wusste, dass etwas nicht mit ihm stimmte, die Frage war nur Was?
Denn wie alles so hoffnungsvoll anfing, ging es abweisend weiter, er wollte keinen Kontakt mit Josie haben, bis sie es schaffte, sein Vertrauen zu bekommen… und dann erfuhr sie sein Geheimnis…

Ewig dein - Deathline
Ewig dein – Deathline
von Janet Clark
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Cbj