Hannah über „Wie ein Fisch im Baum“

Wie ein Fisch im Baum

Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss, rezensiert „Wie ein Fisch im Baum“ von Lynda Mullaly Hunt:

„Warum malst du ein Bild von einem dunklen Raum?“ Seine Miene ist jetzt ernst. „Es sollte doch etwas über mich sein.“ „Und was hat ein dunkler Raum mit dir zu tun Ally?“ Seine Stimme ist sanft. Ganz sanft. Ich schlucke heftig. „In einem dunklen Raum könnte mich niemand sehen.“

Ally ist elf Jahre alt und Legasthenikerin. Sieben Jahre und sieben verschiedene Schulen und kein Lehrer hatte je gemerkt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Ally spielt das hochnäsige Mädchen und weicht so den Fragen der Lehrer aus. Alle halten Ally für verrückt, außer ihr neuer Lehrer Mr. Daniels. Er versucht Vertrauen zu bekommen und will herausfinden, was Ally so quält.

Zusammen mit Allys neuen Freunden Keisha und Albert und mit der Hilfe von ihrem neuen Lehrer stellt sich Ally gegen ihre gemeinen Mitschüler und ihre Lernschwäche. Leicht wird das nicht, aber Ally beißt sich durch. Wird sie Lesen und Schreiben lernen? Und werden ihre Mitschüler sie so akzeptieren, wie sie ist ?

Das Buch was sehr, sehr gut und hat mir wirklich gefallen. Man kann sich gut in Allys Lage hineinversetzen und leidet mit ihr. Ich empfehle das Buch mit größtem Vergnügen weiter.

Wie ein Fisch im Baum
Wie ein Fisch im Baum
von Lynda Mullaly Hunt
304 Seiten; ab 12 Jahren
2016 Cbt

Rita über „Casting Queen“

Casting-Queen - Voll von der Rolle

Rita, 12 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Casting Queen – Voll von der Rolle“ von Perdita und Honor Cargill:

Elektra will unbedingt Schauspielerin werden. Sie hat mit ihrer Mutter ausgemacht, dass sie sich bei einer Schauspiel-Agentur anmelden darf. Sie geht schon seit Jahren in die Schauspielschule, wo in der gleichen Gruppe auch Archie, der Junge in den sie verliebt ist, ist. Jedes Mal wenn sie mit ihm redet, fängt sie abrupt an zu stottern. Wie soll das bloß gut gehen? Doch der Gipfel ist, dass sie dann auch noch einen Dialog (der eigentlich total pervers ist, und von ihrem Lehrer stammt) mit Archie spielen!! Und hat sie bei der Konkurrenz eigentlich eine Chance, eine Rolle in einem Film zu bekommen?

Meine persönliche Meinung zu dem Buch:
Es hat mir extrem gut gefallen, weil es einmal eine andere Grundgeschichte war. Es ist gut geschrieben, und ich konnte mir alles total gut vorstellen. Total cooles Buch und ich kann es nur weiterempfehlen!

Casting-Queen - Voll von der Rolle
Casting-Queen – Voll von der Rolle
von Perdita und Honor Cargill
352 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Egmont Schneiderbuch

Hannah über „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“

Das Jahr, in dem ich lügen lernte

Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss, bespricht „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ von Lauren Wolk:

Es begann in Sommer 1943, als sich Annabelles Leben veränderte. Der Krieg war nicht die Auswirkung dazu, nein. Es war Betty. Die gemeine, hinterlistige Schlange Betty. Sie machte Annabelle das Leben schwer.

Betty zog aus der Stadt zu ihren Großeltern aufs Land. Annabelle hatte schon seit dem ersten Schultag Angst vor ihr, da Betty sie schon damals bedrohte, schlug…

Eines Tages stand Annabelle mit ihrer Freundin Ruth und dem netten Deutschen Mr. Anselm vor der Schule. Plötzlich flog ein Stein auf Ruth und er traf sie genau am Auge. Das Mädchen kam ins Krankenhaus und ihr Auge musste entfernt werden. Betty behauptete, dass sie und ihr Freund Andi vom Schulglockenturm alles genau sahen und das ein gewisser Toby den Stein geschmissen hat.

Annabelle glaubte das nicht, da Toby so eine Art Freund der Familie war. Sie fand, dass ihre Eltern jetzt alles über Betty wissen sollten und sie erzählte ihnen von Bettys Drohungen, Schlägen und auch von ihrem Verdacht, dass Betty den Stein geworfen hat. Ihre Lehrerin Mrs. Taylor bestätigte diesen Verdacht, da Betty nicht auf dem Glockenturm gewesen sein konnte, weil nur sie den Schlüssel dazu besaß und der Turm immer abgeschlossen war.

Einen Tag danach verschwand Betty spurlos. Und auch Toby war weit und breit nicht zusehen. Die Polizei suchte nach beiden, da sie glaubten, dass Toby Betty entführt hat und ihr etwas antun will…

Wer hat den Stein tatsächlich geschmissen? Betty oder Toby? Und wo waren die beiden überhaupt ?

Ich fand dieses Buch sehr, sehr gut. Die Themen in diesem Buch sind Mobbing, Gewalttätigkeit und Terrorisirung. Man bekommt auch einen guten Eindruck in die Zeit, wo kein Frieden im Land war und viele Menschen rassistisch waren.

Das Jahr, in dem ich lügen lernte
Das Jahr, in dem ich lügen lernte
von Lauren Wolk
272 Seiten; ab 12Jahren
2017, Hanser

Diana über „Casting Queen“

Casting-Queen - Voll von der Rolle

Hallo! Schön, dass ihr diese Rezension von mir lest! Also, es handelt sich um das Buch „Casting Queen – völlig von der Rolle“ von den Autoren Perdita Cargill und Honor Cargill.

In dem Buch geht es um ein Mädchen, namens Elektra, dass Schauspielerin werden will. Doch nicht alles läuft so gut, wie sie es sich erträumt hat. Doch was genau alles schiefläuft, müsst ihr selber herausfinden.

Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem da auch mal die Unterhaltung von Elektra und ihrer besten Freundin gezeigt wurde. Empfehlen würde ich das Buch ab 11 Jahren

Viel Spaß beim Lesen, wünscht euch eure Diana

Casting-Queen - Voll von der Rolle
Casting-Queen – Voll von der Rolle
von Perdita und Honor Cargill
352 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Egmont Schneiderbuch

Chiara über „All die verborgenen Dinge“

All die verborgenen Dinge

Chiara, 12 Jahre aus Bruck, bewertet „All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald:

Sie kamen an unserer Schule zusammen – mitten im Wintersemester, Ned Buckley und Martin Cassidy. Die beiden machten alles zusammen, doch man hörte sie nie auch nur ein Wort sagen. Doch als Martin Cassidy einen Unfall hatte, kam er danach nicht mehr. Als ein Junge dann anfing in unserer Klasse blöd über Martin zu reden, geschah das Unerwartete. Ned stand auf, ging zu Brendan und sagte:“ Der ist mit ein paar wilden Jungs durch den Fluss geritten und hat sich dabei das Steißbein gebrochen. Weiß eigentlich einer von euch, was das Steißbein ist?“ Nach diesen klaren Worten ging er zur Tür hinaus wie immer. Von da an war ich fasziniert von Ned und ich wusste, ich wollte mehr über ihn erfahren. Ich wusste aber da noch nicht, dass er mir die Augen öffnen würde und wir ein Abenteuer erleben würden – und so eine tolle Geschichte zu erzählen haben.

Dieses Buch hat mit sehr gut gefallen, da ich verstand, wie sich die Hauptfigur fühlte. Und im Grunde ist es eine kleine Liebesgeschichte – aber eine, bei der es auch noch um viel mehr geht.

All die verborgenen Dinge
All die verborgenen Dinge
von Sarah Moore Fitzgerald
240 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Fischer KJB

Lena über „Als wir fast mutig waren“

Als wir fast mutig waren

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Als wir fast mutig waren“ von Jen White:

So sah also die Realität aus: Meine Schwester und ich, ausgesetzt an einer Tankstelle in der Wüste Arizonas mit nur einem Notizbuch und Flip-Flops bewaffnet. Alles nur aufgrund eines Streits mit unserem Vater, der die bescheuerte Idee gehabt hatte, uns nach dem Tod unserer Mutter wieder zu sich in seinen Wohnwagen zu holen.

Mein Plan :

1. Benimm dich normal.
2. Kümmere dich um Billie.

So zu tun, als wäre alles normal, das kann Liberty gut. Bis jetzt konnte sie auch die Verantwortung für sich und ihre kleine Schwester Billie übernehmen. In der Situation, in der sie nun stecken, hat nicht einmal sie mehr eine Ahnung, was zu tun ist…

Dieses Buch ist sehr gut und so lebhaft geschrieben, dass man einfach mit den beiden Schwestern mitfühlen muss. Ich bewundere vor allem die Protagonistin, Liberty, die mit ihren zwölf Jahren in so einer Situation keineswegs aufgibt oder in Panik verfällt, sondern alles tut, damit ihre kleine Schwester wieder heil nach Hause kommt. Das Buch war wirklich interessant zu lesen, und ich kann es nur weiterempfehlen.

Als wir fast mutig waren
Als wir fast mutig waren
von Jen White
320 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Carlsen

Karolin über „Casting Queen“

Casting-Queen - Voll von der Rolle

Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Casting Queen – Voll von der Rolle“ von Perdita und Honor Cargill:

Die 15-jährige Elektra will unbedingt Schauspielerin werden, und seit sie von einer Schauspielagentin entdeckt wurde, ist sie auf der Suche nach Rollen. Doch in einer hässlichen lila Schuluniform gut bei einem Casting anzukommen, ist ganz schön schwer, bemerkt Elektra bald.

Sobald sie dann einmal eine größere Komparsenrolle bekommt, wird diese vertauscht und ein wichtiges Casting zu einer Rolle, die Elektra unbedingt haben will, wird das Casting immer verschoben. Und dann sind da noch ihre beste Freundin, mit der sie einen riesigen Streit anfängt und der süße Archie aus ihrem Schauspielkurs…Hilfe!

Das Buch ist einfach total lustig geschrieben, und man kann sich viele der Szenen wirklich vorstellen. Elektra ist ein witziger und sehr chaotischer Charakter, dem überall irgendwelche peinliche Sachen passieren. Mit Elektra kann man sich als Mädchen sehr gut identifizieren, und dadurch ist es noch cooler.

Casting-Queen - Voll von der Rolle
Casting-Queen – Voll von der Rolle
von Perdita und Honor Cargill
352 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Egmont Schneiderbuch

Franziska über „Apfelblüten und Jasmin“

Apfelblüten und Jasmin

Franziska, 13 Jahre aus Mils, bespricht „Apfelblüten und Jasmin“ von Carolin Phillips:

In diesem Buch geht es um Talitha, ein sechzehnjähriges Mädchen aus Damaskus in Syrien. Talitha hat es nicht leicht: Ihr älterer Bruder wurde von einer Autobombe getroffen und ihre Oma wurde auf dem Weg zur Kirche von der Terrormiliz IS getötet. Also flieht sie mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Noah. Sie wollen ein neues Leben in Deutschland anfangen, doch auf der Flucht durch ein Loch im Zaun wurde der Vater abgetrennt und später auch noch die Mutter und der Bruder. Also muss Talitha alleine weiter nach Deutschland. Sie übernachtet in Lagern und macht schlimme Erfahrungen. Schließlich schafft sie es in ein Wohnheim und kann zwischendurch immer wieder mit ihrer Mutter telefonieren, die in Österreich in einem Lager feststeckt, da ihr Bruder sehr hohes Fieber hat. Doch auch da verfolgen sie die bösen Träume aus dem Gefängnis – ein Monster mit vielen Armen und einem schreiendem Mund und der Missbrauch von den Gefängniswärtern.

Trotzdem gibt Talitha nicht auf. Sie will Deutsch lernen und zur Schule gehen. Talitha ist eigentlich sehr fleißig und will eine gute Schulbildung und ein Studium. Am Ende fügt sich dann doch alles zusammen, auch wenn sie bei einer Pflegefamilie wohnen muss und immer noch von ihrer Familie getrennt ist.

In diesem Buch wird sehr gut beschrieben, wie es sich anfühlt, fremd zu sein – unerwünscht, gehasst, obwohl man doch gar nichts dafür kann, dass man fliehen musste und unter den Menschenmassen Terroristen waren. Viele Menschen haben die Gleichung Flüchtling = Terrorist, Muslim = Frauenvergewaltiger im Kopf, was aber überhaupt nicht stimmt. Flüchtlinge sind Menschen. Sie haben ein Recht auf faire Behandlung!

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, denn es hat die Sicht eines Flüchtlings sehr deutlich gemacht. Außerdem hat es eine Botschaft: Flüchtlinge sind keine anderen Wesen, nur weil sie eine andere Religion und Kultur haben. Sie wollen auch nur Frieden. Nur weil einer von 1.000 Flüchtlingen ein Terrorist ist, heißt das nicht, dass alle anderen das auch sind – immerhin sind sie ja genau vor solchen Menschen geflohen!

Ich würde das Buch erst ab 12 Jahren empfehlen, da es an manchen Stellen sehr ernst oder brutal (es geht z.B. auch um Missbrauch) ist. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war das offene Ende. Sonst war es ein wirklich gutes Buch, dass ich sofort weiterempfehlen würde.

Apfelblüten und Jasmin
Apfelblüten und Jasmin
von Carolin Phillips
240 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Obelisk

Sarah über „Casting Queen“

Casting-Queen - Voll von der Rolle

Sarah, 11 Jahre alt aus Kufstein, schreibt uns folgendes:

Hallo! Und danke, dass ihr eine weitere Rezension von mir lest. Ich bewerte heute CASTING Queen VOLL VON DER ROLLE von Perdita und Honor Cargill.

Der Inhalt: Das Buch handelt von einem Mädchen namens Elektra, das unbedingt Schauspielerin werden will. Deswegen lässt sie sich von ihrer Agentur bei vielen Vorsprechen anmelden, die nicht immer gut laufen. Ob am Ende ihr Traum doch noch in Erfüllung geht und sie eine Rolle in einem berühmten Film bekommt? Außerdem muss sie ja auch noch ihren Traumjungen auf sich aufmerksam machen. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Meine Meinung zum Buch: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine witzige Geschichte über Erfolg, Freundschaft und Liebe. Ich empfehle das Buch ab zwölf Jahren. Der Buchtyp ist eine Mischung aus Romantik und normalem Alltag. Und der Einband und die Seiten sind auch sehr schön und farbenfroh gestaltet, wenn man pink mag. Dieses Buch verrät einem auch viel über den Alltag als anfänglicher Schauspieler. Die langweilige Zeit vor dem Vorsprechen , das nervöse Vorsprechen, wo man oft lange in der Kälte sitzt und das hoffnungsvolle Warten, ob man die Rolle kriegt.

Ein richtig cooles Buch. Schreibt mir bitte in die Kommentare, wie ihr das Buch gefunden habt, wenn ihr es gelesen habt.
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Sarah!

Casting-Queen - Voll von der Rolle
Casting-Queen – Voll von der Rolle
von Perdita und Honor Cargill
352 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Egmont Schneiderbuch

Viola über „Eine Woche voller Erdbeertage“

Eine Woche voller Erdbeertage Von Hormonen und anderen Katastrophen

Viola, 13 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Eine Woche voller Erdbeertage – von Hormonen und anderen Katastrophen“ von Gesa Kunter:

Der Inhalt des Buches: 12 toll geschriebene Kurzgeschichten rund um ein Thema, das alle Mädchen betrifft. Es ist etwas, das für viele peinlich ist, aber trotzdem ist dieses Thema etwas völlig Normales und es gibt dabei keinen Grund rot zu werden…

Wie gehe ich damit um, meine Tage das erste Mal zu bekommen? Wie erzähle ich es meinen Eltern? Wie gehe ich mit den Gefühlsausbrüchen um?

Solche Fragen stellen sich viele Mädchen, die das erste Mal Besuch von der „roten Tante“ bekommen. Die Kurzgeschichten erzählen von Mädchen, denen eben genau das passiert ist. In den nur erdenklichsten Situationen, die man sich nur vorstellen kann, zu Hause oder im Flugzeug…

Mit diesem Buch weiß man, dass man nicht die einzige ist, die mit der Periode so seine Problemchen hat und es nicht immer nach Plan läuft.

Ein tolles Buch zum Schmöckern, Mitfiebern und zum Selbstentdecken, und ein Muss für jedes Mädchen. Hier gibt es nichts, was einem unangenehm oder peinlich sein muss!

Eine Woche voller Erdbeertage
Eine Woche voller Erdbeertage
von Gesa Kunter
192 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Arena