Tobias über „Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen“

Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen“ von Raquel J. Palacio:

In diesem Buch geht es um Julian, Christopher und Charlotte und wie sie Auggies Geschichte erleben. Um dieses Buch zu verstehen, sollte man auch das erste Buch gelesen haben („Wunder“ auch als Taschenbuch). Im ersten Buch wird die hinreisende Geschichte vom entstellten August Pullmann erzählt, und wie er die erste Klasse auf der Middle School „überlebt“.

In dem Buch, für das diese Rezension eigentlich gedacht ist, geht es um den „bösen“ Julian, und wie er doch ein weiches Herz hat und sich bei Auggie entschuldigt, um Christopher, der immer Auggies Freund war und doch noch ist, und um die „neutrale“ Charlotte die ihr eigenes „Tanzgeheimnis“ hat. Aber bevor ich zu viel erzähle: Viel Spaß beim Lesen!

Die Autorin, Raquel J. Palacio lebt in New York. Sie war 20 Jahre Grafikdesignerin, bevor sie Autorin wurde. „Wunder“ wurde in 45 Sprachen übersetzt und mit dem deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Mir gefällt das Buch, weil man dieselbe Geschichte nochmal aus anderen Sichtweisen sieht und anders über Personen denkt. Ideal für Kinder von 10 – 16 Jahren, die den ersten Teil gelesen haben oder noch lesen.

Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen
Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen
von Raquel J. Palacio
352 Seiten; ab 11 Jahren
2017 Hanser

Hannah über „Erdbeersommer“

Erdbeersommer

Hannah, 11 Jahre aus Oberperfuss, berichtet über „Erdbeersommer“ von Ilona Einwohlt:

In der Schule gilt Liv als ein Außenseiterin. Obwohl Livs Mama sich sehr um ihr Outfit, ihren Haarschnitt und noch tausend andere Sachen kümmert, ist Liv nicht beliebt. Nur bei dem Hof ihrer Tante Isodora kann sie einmal der Mensch sein, der sie wirklich ist. Ohne das sie jeden Tag auf ihr Aussehen schauen muss. Dort kann sie ihre Ferien richtig verbringen. Ob sie nun mit ihrem besten Freund Finn Eis isst oder mit ihrer Freundin um die Wette reitet.

Liv ist in Eliyah verliebt. Naja zumindest denkt sie das. Eliyah ist der angesagteste Junge in ihrer Klasse. Und vor den Ferien hat er ihr seine Nummer gegeben und versprochen ihr zu schreiben. Sie schaut immer wieder auf ihr Handy, aber ihr Posteingang bleibt leer.

Und das war lang noch nicht alles. Auch auf dem Hof läuft nicht alles ganz nach Plan. Ihre beste Freundin Mareike hat einen Freund und lässt sich nicht mehr oft blicken. Finn muss in der Restaurantküche seiner Eltern einspringen. Das war zwar immer sein Traumberuf, aber jetzt war er viel zu viel eingespannt.

Als sie dann auch noch den Fußballstar und Mädchenschwarm Jan Friedrichsen kennenlernt, schlägt ihr Herz ein ganzen Stück höher. Während sie sich hin und her gerissen zwischen Eliyah und Jan fühlt, sieht sie ihre beste Freundin noch weniger als vorher. Und jetzt genau hätte sie jemanden zum Reden gebraucht. Als ihr bester Freund Finn bemerkt, dass sie in Jan verliebt ist, wird er richtig anders und antwortet nur noch kühl auf ihre Fragen.

Trotzdem trifft sie sich weiterhin mit Jan. Als sie dann einen Ausflug in das nebelige Watt unternimmt, findet sie heraus, dass Jan ein Geheimnis hat, über das weder er noch andere reden wollen. Jetzt wird es Zeit, und viel Dinge kommen ans Licht mit denen Liv nie gerechnet hatte….

Welches Geheimnis hat Jan? Werden ihre Freunde wieder mit Liv reden, und sie respektieren?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eher ein Buch für Mädchen, da es für Buben sehe kitschig werden kann. Das alltägliche Leben eines Mädchens wird sehr gut dargestellt, doch für meinen Geschmack ist es doch ein bisschen zu schnulzig.

Erdbeersommer
Erdbeersommer
von Ilona Einwohlt
232 Seiten; ab 11 Jahren
2016 Arena

Sarah über „Eine Insel für uns allein“

Eine Insel für uns allein

Sarah, 11 Jahre alt, aus Kufstein, rezensiert „Eine Insel für uns allein“ von Sally Nicholls:

Hallo! Danke, dass ihr auch diese Buchbewertung von mir lest.

Hier sind ein paar Fragen, die ihr euch wahrscheinlich stellt:
1) Worum geht es überhaupt?
2) Wie gut ist dieses Buch geschrieben?
3) Ist dieses Buch für mein Alter geeignet?

Also, hier sind die Antworten:
1) Die ca. 12-jährige Holly möchte ein Buch schreiben über ihr schweres Schicksal als … Ihr großer Bruder Jonathan ist zwar strikt dagegen, aber das ist doch auch egal, vor allem, wenn man so viel erlebt wie Holly gerade, und zwar: Sie sucht einen verschwunden Schatz, baut Raumschiffe, knackt Schlösser, weint, lacht und lebt einfach ihr Leben.

2) Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die drei haben ein ziemlich schweres Schicksal hinter sich, aber sie machen das Beste draus, gehen sogar auf Schatzsuche. Hier liest man, was wirklich Familie bedeutet, wenn man kein Geld hat. Diese Geschichte ist traurig, mitreißend und sogar ein wenig lustig mit einem … Ende.

3) Kommt drauf an, wie alt du bist. Ich bin jetzt 11 und mir hat es gut gefallen, ich würde sagen, von dem Alter 10 bis 12 ist das Buch perfekt geeignet. Natürlich könnt ihr es auch diesmal später lesen.

Ich hoffe euch gefällt das Buch, viel Spaß beim Lesen!

	
Eine Insel für uns allein

Eine Insel für uns allein

von Sally Nicholls
216 Seiten; ab 11 Jahren
2017 Dtv

Clara über „Erna und die drei Wahrheiten“

Erna und die drei Wahrheiten

Clara, 12 Jahre aus Igls, bewertet „Erna und die drei Wahrheiten“ von Anke Stelling:

In dem Buch geht es um die 11jährige Erna, die mit ihrem Bruder und ihren Eltern in einem Mehrfamilienhaus wohnt. Sie geht in eine Gemeinschaftsschule mit ihrer Freundin Liv. Aber das Gemeinschaftsgetue kann auch sehr ungerecht sein. Das merken Erna und ihre Freunde nach Fasching, als jemand einfach so die Klos mit Klopapier verstopft. Weil niemand den Täter findet, werden einfach alle Schüler bestraft und müssen in jeder Pause bei jedem Wetter in den Schulhof. Außerdem werden sie jetzt immer von den Lehrern bewacht. Ihre Mitschüler kümmern sich nicht drum, herauszufinden, wer das Klo verstopft hat. Aber Erna ermittelt… Wie es weitergeht, müsst ihr selber lesen!

Mir hat das Buch gut gefallen, weil das Buch lustig ist, aber auch spannend. Ich habe zwar nicht ganz verstanden, was genau mit den drei Wahrheiten gemeint ist (das Buch heißt ja “ Erna und die drei Wahrheiten“), aber sonst war es gut zu lesen.

Erna und die drei Wahrheiten
Erna und die drei Wahrheiten
von Anke Stelling
240 Seiten; ab 11 Jahren
2017 cbt

Hannah über „Henriette und der Traumdieb“

Henriette und der Traumdieb

Hannah, 11 Jahre aus Oberperfuss, bewertet „Henriette und der Traumdieb“ von Akram El-Bahay:

Henriette hat ein Talent, das sonst niemand hat. Sie kann träumen. Jetzt denkt ihr sicher alle, ja und? Jeder kann träumen. Aber bei Henriette ist das was anderes. Wenn sie in der Nacht träumt, erinnert sie sich haargenau an alles, sogar an die unwichtigsten Details.

Henriette und ihr Zwillingsbruder Nick waren zu Besuch bei ihrer Großmutter. In der Nähe von Henriettes Großmutter gab es eine Buchhandlung. Henriette war sehr gerne dort, weil ihr alter Freund Herr Anobium zusammen mit Herr Punktatum dort Geschäftsführer waren. Doch leider starb Herr Punktatum vor ein paar Tagen.

Henriette und Nick schliefen nun ein paar Nächte im Haus der Großmutter. Nach der ersten Nacht wachte Henriette auf und erschrak. Denn sie konnte sich nicht mehr an ihren Traum erinnern. Nichts wusste sie mehr. Traurig erzählte sie beim Frühstück davon. Doch keiner wollte ihr glauben. Doch sie wusste, wer ihr glauben würde: Herr Anobium. Der alte Mann glaubte ihr zwar, wusste aber nicht, warum sie sich nicht mehr erinnern konnte.

In der nächsten Nacht träumte Nick von einer Tür. Er schlüpfte durch diese Tür und plötzlich war er wo anders. Erst später merkte er, dass er in Henriettes Traum gelangt war. Doch eine Sache war merkwürdig. Denn Henriette träumte. Doch dann kam irgendeine Gestalt und zog mit einer Kugel den Traum ein. Nick erzählte es Henriette, und zusammen beschlossen sie, zu Herr Anbroides zu gehen. Dort erfahren sie, dass ein Traumdieb Henriettes Träume stiehlt. Gemeinsam machen sich Henriette und Nick auf die Suche, den Traumdieb zu finden und fangen.

Wird es den beiden Geschwistern gelingen, den Traumdieb zu fangen? Und wird Henriette endlich wieder träumen können?

Mir hat das Buch gefallen, da es sehr spannend ist. Doch es ist sehr kompliziert, da Henriette und Nick in zwei Welten hin- und herspringen, und deshalb ist es sehr mühsam, das Buch zu lesen.

Henriette und der Traumdieb
Henriette und der Traumdieb
von Akram El-Bahay
400 Seiten; ab 11 Jahren
2017 Ueberreuter

Lola über „Hilfe, ist das mein Leben? Ich will hier raus!“

Hilfe, ist das mein Leben? - Ich will hier raus!

Lola, 11 Jahre, aus Innsbruck, bewertet „Hilfe, ist das mein Leben? Ich will hier raus!“ von Rae Earl:

Hatti ist nicht immer glücklich – sie hat einen nervigen Bruder, eine gestresste Mutter, die sie nicht versteht, eine ganz verrückte Oma und ist auf der Suche nach ihrem Vater. Und sie ist 14 – was eh schon kein leichtes Alter zu sein scheint. Gott sei Dank hat sie zwei gute Freundinnen! Supercoole Mädchen, Dino-Bettwäsche und Zahnspangen sind dann leichter wegzustecken.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist so wirklich, nicht fantasy-mäßig! Manchmal ist es lustig, manchmal traurig. Die Schrift – groß – klein – durcheinander – war besonders! Ich habe gut verstehen können, dass Hatti viele Hürden des Erwachsenwerdens bewältigen muss. Manchmal war ich etwas verwirrt – welche Person gerade welche Aktion setzt – da muss man gut aufpassen! Einige Stellen habe ich zweimal gelesen. Für Mädchen zwischen 10 und 13 Jahren ist es sehr interessant! Den zweiten Band werde ich auch lesen!

Hilfe, ist das mein Leben?
Hilfe, ist das mein Leben?
Ich will hier raus!
von Rae Earl
384 Seiten; ab 11 Jahren
2016 Egmont Schneiderbuch

Hannah über „Sophie im Narrenreich“

Sophie im Narrenreich

Hannah, 11 Jahre aus Oberperfuss, bewertet „Sophie im Narrenreich“ von Verena Petrasch:

Dies ist mein erstes Buch als Testleserin und es ist genau mein Geschmack!

Sophie ist ein Mädchen, das trotzt ihrer elf Jahre sehr kindhaft ist. Sie will mit Gummistiefel in Regenpfützen springen, Regenbogen als Freunde haben und Kinderbücher lesen. Doch ihre Mutter sagt, sie ist zu alt dafür.

In der Nacht ihres zwölften Geburtstags hört sie plötzlich ein Geräusch. Und dann sieht sie in ihrem Schrank einen Narr mit petrolblauem Haar. Er redet ein bisschen mit ihr, und dann war er wieder verschwunden. Ein paar Tage später kommt ein anderer Narr Namens Kasimer zu Sophie und reist mit ihr ins Narrenreich und lernt ihr dort, wie man Regenbogen zämt. Plötzlich kommt ein Schwarznarr und fesselt Kasimir und seinen Freund Urs. Sophie wusste nicht wie, aber sie rettet die beiden und verjagt den Schwarznarr.

Sophie kommt wieder im Menschenreich an, und leider hört sie in den nächsten Wochen nichts von den Narren. Das führt dazu, dass sie immer gereizter wird, und schließlich mit ihrer Mutter streitet. Sophie hat ihren Vater noch nie in ihrem Leben gesehen, und fragt nun ihre Mutter nach ihm. Doch sie antwortet nur, dass Sophie noch nicht reif genug ist, die ganze Geschichte zu erfahren. Doch von ihrer Nachbarin Oma Lotte erfährt sie, dass ihr Vater ein Narr ist. Noch in der selben Nacht kommt der Gedankennarr mit den petrolfarbenen Haaren Namens Theobald zurück zu ihr und reist mit ihr ins Narrenreich.

Dort angekommen erfährt Sophie, dass es eine alte Prophezeiung gibt, die besagt, dass ein Mädchen im Alter von zwölf Jahren ins Narrenreich kommt, unm die Narren vor den Schwarznarren und dessen Anführer Kiéren zu retten. Die Narren glauben, dass dieses Mädchen Sophie ist.

Wird Sophie es schaffen, die Narren vor Kiéren zu retten? Und wird sie erfahren, wer ihr Vater ist?

Mir hat das Buch deshalb sehr, sehr gut gefallen, da man miterlebt, wie Sophie versucht, die Narren zu retten, dass es im Buch sehr stark darum geht, nicht aufzugeben, und dass jeder Mensch (oder Narr) weiß, dass es immer einen anderen Weg gibt. Dass man immer die Chance hat, seinem Schicksal zu entkommen.

Dieses Buch versprüht so viel Freude, Hoffnung, Glück und Trauer, dass man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Ich empfehle dieses Buch weiter für Kinder, die Fantasy wirklich lieben und die gerne ein Buch lesen, dass so viel Fantasie enthält wie dieses!

Sophie im Narrenreich
Sophie im Narrenreich
von Verena Petrasch
536 Seiten; ab 11 Jahren
2017 Beltz

Thomas über „Der Theoretikerclub“

Der Theoretikerclub

Thomas, 11 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Der Theoretikerclub“ von Anja Janotta:

Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Sie sind alle 12 Jahre alt und superschlau. Trotz ihrer Schlauheit werden sie von den Mädchen aus der Nachbarschaft immer wieder gedemütigt und blamiert. Ihr Racheplan für die Hänseleien ist theoretisch unschlagbar. Bei der praktischen Umsetzung muss ihnen aber Knut, ein kleiner 8-jähriger Junge, immer ein bisschen helfen. Knut muss sich entscheiden: Möchte er zu den großen, schlauen Theoretikern gehören, oder zu den Mädchen, die ihn Knutschi nennen und ihn als Versuchskaninchen für Schminkereien missbrauchen?

Mir hat „Der Theoretikerclub“ sehr, sehr gut gefallen. Am Anfang ist das Buch zwar schwer zu verstehen, aber wenn man einmal reingekommen ist, kann man gar nicht mehr aufhören, zu lesen … Wer Internet, Programmieren, Handys und andere elektronische Sachen gerne mag, ist bei diesem Buch genau richtig!

Mir hat das Buch so super gefallen, dass ich gleich den nächsten Band für mich vormerkte, denn es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

Der Theoretikerclub
Der Theoretikerclub
von Anja Janotta
256 Seiten; ab 11 Jahren
2016 Cbt

Karolin über „Erdbeersommer“

Erdbeersommer

Karolin, 13 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Erdbeersommer“ von Ilona Einwohlt:

Liv freut sich wie immer riesig auf die Ferien am Friesenhof bei ihrer Tante, ihrem Onkel und vor allem auf ihr Lieblingspferd Hauke, welches sich nur von ihr reiten lässt. Sie liebt Erdeerwettessen und Ausritte mit ihrem Kumpel Finn und Sonnen in den Dünen mit ihrer besten Freundin Mareike.

Doch als sie an der Nordsee ankommt, ist alles
anders: Mareike hat einen neuen Freund und Finn muss die ganze Zeit im Restaurant seiner Eltern helfen. Liv verliebt sich dann auch noch in einer Nacht am alten Leuchtturm in den Fußballstar und Mädchenhelden Jan, der schon der Freund der arroganten Lena ist. Ihre Freunde können Jan nicht wirklich leiden, doch Liv glaubt, dass sie weiß, wie er wirklich ist. Aber weiß sie das wirklich?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es sieht auch sehr hübsch aus und ist deshalb sicher gut zum Verschenken geeignet. Es ist ein sehr schönes Pferde-, Liebe- und Mädchenbuch, welches aber auch sehr spannend ist. Leider passt der Klapptext am Buchrücken nicht ganz zum Buch. Auch das Ende habe ich nicht so gut gefunden, weil sich die Probleme nicht wirklich aufgelöst haben, vielleicht gibt es eine Fortsetzung? Ansonsten finde ich, dass es ein sehr cooles Buch ist, und ich empfehle es sehr weiter.

Erdbeersommer
Erdbeersommer
von Ilona Einwohlt
232 Seiten; ab 11 Jahren
2016 Arena

Adriano über „Die schaurigste Geschichte der Welt“

Die schaurigste Geschichte der Welt

Adriano, 11 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Die schaurigste Geschichte der Welt“ von Philip Kerr:

Das Buch erzählt eine Gruselgeschichte, was man bereits beim Cover sieht. Billy Shiver ist ein Bub, der in einer Stadt namens Hitchcock lebt. Der Name ist wahrscheinlich eine Anspielung an Alfred Hitchcock, der ein Regisseur war und als solcher sehr berühmt für seine Horrorgeschichten.

Die Leidenschaft von Billy ist das Lesen. Er liebt Geistergeschichten. Er sieht auf einem Plakat die Werbung einer neuen Buchhandlung „Das Spukhaus der Bücher“ und geht sofort hin. Obwohl der Besitzer, Mr. Rapscallion, unfreundlich ist, will Billy bei ihm ein freiwilliges Praktikum zu machen. Dafür darf er soviel lesen wie er will. Außerdem entwickelt er mit Mr. Rapscallion einen Plan, wie man die Buchhandlung vor dem Bankrott retten kann, denn leider hat der Laden nur sehr wenige Kunden. Die beiden treffen auf eine Nachfahrin der Erfinderin von Frankenstein. Von ihr erhalten sie die schaurigste Geschichte, die jemals geschrieben wurde. Die Geschichte hat nur ein Problem: Wer sie alleine liest, stirbt vor Schreck. Das bringt Billy und Mr. Rapscallion auf eine geniale Idee, die sie an einem Abend in der Buchhandlung umsetzen wollen.

Damit aber beginnen ganz viele Gruselabenteuer, die nicht wirklich mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, trotzdem aber spannend zu lesen und cool geschrieben sind.

Ich mag Gruselgeschichte normalerweise nicht sehr, das Buch ist aber sehr gut geschrieben, und man will natürlich wissen, wie es mit Billy am Ende ausgeht. Außerdem gibt es im Buch nicht nur Horrorgeschichten, sondern auch immer wieder lustige Szenen. Ich habe das Buch in der Zeit von Halloween gelesen und es hat super gepasst!

Die schaurigste Geschichte der Welt
Die schaurigste Geschichte der Welt
von Philip Kerr
352Seiten; ab 11 Jahren
2016 Rowohlt Tb