Lena über „Der Wunderling“

Der Wunderling

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Der Wunderling“ von Mira Bartók:

Nummer Dreizehn, so hieß das Geschöpf mit dem einen Ohr, das aussah, wie eine Mischung aus Mensch und Fuchs und in Mrs Carbunkles Waisenhaus für Erdlinge auf seiner harten Pritsche im Schlafsaal der jüngsten aller Erdlinge lag. Trotzdem jegliche Erdlinge im ganzen Land von Menschen und Tieren gemieden werden, herrscht in diesem Waisenhaus kein starker Zusammenhalt, wie man es erwarten würde, sondern im Gegenteil, die gemeinen Ratten-Erdlinge tyrannisieren die kleineren Lebewesen. Bis zu dem Tag, an dem Nummer Dreizehn das Vogel-Erdling-Mädchen Trixi kennenlernt, hat er mit keinem der anderen Erdlinge mehr als ein paar Wörter gewechselt. Als sie gemeinsam auf Hinweise zu Nummer Dreizehns Geburtsort stoßen, beschließen sie aus dem Heim auszubrechen und ihr Glück in der großen weiten Welt zu versuchen.

Obwohl dieses Buch für Kinder ab zehn Jahren empfohlen wird, fand ich es auch lustig und abwechslungsreich zu lesen und als Zubettgeh-Lektüre für jede Altersgruppe geeignet. Schön fand ich auch, wie aus dem kleinen, leisen Geschöpf aufgrund der Freundschaft mit Trixi ein lustiger, Abenteuer-Suchender und mutiger Erdling wurde.

Der Wunderling
Der Wunderling
von Mira Bartók
480 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Aladin

Niclas über „Luzifer – Zu gut für die Hölle“

Luzifer junior - Zu gut für die Hölle

Niclas, 11 Jahre aus Rietz, bespricht „Luzifer – Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till:

Luzifer ist der Sohn des Teufels. Doch leider ist er viel zu lieb für die Hölle. Deshalb wird er zu den Menschen auf die Erde geschickt, um böser zu werden. Er befreundet sich mit ein paar Kindern an, statt fies zu werden und sieht, dass die echt üblen Jungs immer nur gegen schwächere und unschuldige gemein sind, sich aber nie mit gleichstarken oder sogar stärkeren anlegen. Das findet Luzifer feige und ist zu den schlimmen Jungs des Internats richtig böse.

Doch die Freundschaft mit den anderen Kindern ist dem Teufel ein Dorn im Auge, drum will er Luzifer in eine Jugendstrafanstalt stecken, um endlich richtig teuflisch zu werden. Luzifer erklärt seinem Vater, dass es ja keinen Sinn macht, zu netten Menschen böse zu sein, denn in die Hölle kommen ja auch nur die Bösen, um bestraft zu werden. Und genau das hat Luzifer ja gemacht, er hat die Bösen bestraft. Luzifer darf nun noch länger auf der Erde bleiben.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen!!! Es ist sehr lustig und abwechslungsreich. Ich empfehle wirklich JEDEM, dieses Buch zu lesen!

Luzifer junior - Zu gut für die HölleLuzifer junior – Zu gut für die Hölle
von Jochen Till
224 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Loewe

Verena über „Aventurine“

Aventurine - Das Mädchen mit dem Drachenherz

Verena, 12 Jahre aus Matrei, bespricht „Aventurine – Das Mädchen mit dem Drachenherz“ von Stephanie Burgis:

Aventurine ist ein kleiner Drache und lebt mit ihrer Familie in einer Höhle in den Bergen. Bis sie mit ihrer Mutter, ihren Tanten und ihrem Großvater jagen darf, müssen noch viele Jahre vergehen, da ihre Schuppen noch sehr weich sind. Bis dahin soll sie für irgendwas eine Leidenschaft entwickeln wie ihre Geschwister. Doch Aventurine will nichts davon wissen und will beweisen, dass sie auch alleine etwas schaffen kann und verschwindet aus der Höhle.

Doch als sie im Wald ist, trifft sie auf einen Essensmagier. Aventurine will ihn eigentlich essen, doch der Essensmagier bietet ihr eine heiße Schokolade an, und sie kann dem Duft nicht widerstehen. Doch als sie sie fertig getrunken hat, ist sie ein Menschenmädchen!

Was Aventurine noch alles erleben wird, wirst du im Buch noch erfahren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich würde es weiter empfehlen.

Aventurine - Das Mädchen mit dem Drachenherz
Aventurine – Das Mädchen mit dem Drachenherz
von Stephanie Burgis
320 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Fischer KJB

Luis über „Hamstersaurus Rex“

Hamstersaurus Rex

Luis, 11 Jahre aus Aldrans, schreibt über „Hamstersaurus Rex“ von Tom O’Donnell:

Sams Klasse bekommt ein Klassentier, und zwar einen Hamster. Doch gleich am ersten Tag läuft das pelzige Kerlchen auch schon davon. Die ganze Klasse sucht ihn. Sam sieht ihn immer wieder in der Schule und er findet irgenwie Gefallen an ihm. Der Hamster beschützt Sam sogar vor dem Schulschläger Miefer. Sam gelingt es jedoch nie ihn zu schnappen. Als Sam sieht wie das Klassentier eine halbe Dose von dem Bodybuilding-Pulver des Sportlehrers verdrückt (wonach es ihm ziemlich schlecht geht), nimmt Sam ihn mit zu sich nach Hause. Und er kann es nicht fassen: der Klassenhamster mutiert tatsälich zu einem Hamster T-Rex! Hamstersaurus Rex ist für Sam lang nicht mehr nur ein Klotz am Bein sondern bald ein guter Freund…

Ein verrückt-lustiges Buch, das ich gerne ein zweites Mal zum ersten Mal lesen würde.

Hamstersaurus Rex
Hamstersaurus Rex
von Tom O’Donnell
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Ars Edition

Constantin über „Kicker im Kleid“

Kicker im Kleid

Constantin, 10 Jahre aus Heiterwang, bewertet „Kicker im Kleid“ von David Walliams:

Dennis ist 12 Jahre alt und eigentlich führt er ein recht trauriges Leben in London. Seine Mutter ist ausgezogen, deshalb wohnt er mit seinem älteren Bruder und seinem Vater zusammen. In diesem trostlosen Dreimännerhaushalt ist es verboten zu weinen und sich zu umarmen. Doch er sehnt sich so sehr danach und vermisst seine Mutter unendlich.

Eines Tages kauft sich Dennis eine Frauenmodezeitschrift, weil auf dem Cover ein Kleid zu sehen ist, das seine Mutter auf einem Foto trägt, das ihm von ihr geblieben ist. Er versteckt die Vogue unter der Matratze seines Bettes, bewundert die edlen Aufnahmen und hütet die Zeitschrift wie einen Goldschatz. Sein Vater flippt aus, als er sie entdeckt und wirft sie wütend in den Mülleimer.

Weil Dennis beim Fußballspielen am Schulhof versehentlich das Fenster des Direktorenbüros einschießt, muss er nachsitzen. So lernt er Lisa näher kennen, die sich auch für Mode interessiert. Von da an verabreden sie sich regelmäßig, Dennis darf sogar Lisas selbstgenähte Kleider anprobieren! Sie stylt und schminkt ihn, sodass er sich wie im 7. Himmel fühlt. Dennis lässt sich sogar überreden, in dieser Verkleidung auf die Straße zu treten. Sie stellt ihn überall als ihre französische Brieffreundin und Austauschschülerin vor. Alle fallen darauf rein, sogar die Mitschüler und die Lehrerin. Durch ein Missgeschick verliert er beim Fußballspielen seine Perücke und seine Verkleidung fliegt auf. Der Schuldirektor schmeißt ihn von der Schule, daheim – der Vater ist bitterböse – kriegt er Hausarrest. So scheint es, dass er das wichtige Fußball-Finalspiel versäumt.

Zum Glück hat Lisa eine geniale Idee und plötzlich ist Dennis nicht mehr der einzige Junge im Kleid. Dennis wird zum Spiel dazu geholt und kann seiner Mannschaft zum Sieg verhelfen. Niemand belächelt Dennis mehr, und irgendwie hat sein Kleid die Welt verändert!

Am Anfang hat mich das Buch wegen seines Titels nicht recht interessiert. Aber es liest sich recht leicht und ich musste sehr oft lachen! Witzig ist, dass man manchmal beim Lesen direkt angesprochen wird als „Lieber Leser…“ und es dann lustige Zwischenkommentare gibt.

Kicker im Kleid
Kicker im Kleid
von David Walliams
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Rowohlt TB

Lea-Sophie über „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper

Lea-Sophie, 10 Jahre aus Wörgl, bespricht „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ von Renée Holler:

Das ist echt gemein! Selina ist gar nicht damit einverstanden, dass sie ihre Heimat Indien verlassen muss und zu ihrem Onkel ziehen soll. Nach Oxford… Außerdem soll sie dort eine englische Schule besuchen. Der einzige Trost, ein Wiedersehen mit ihrer Cousine Lily. Doch als Selina ankommt, stehen blinkende Streifenwagen vor dem Haus ihres Onkels. Die Polizei glaubt, dass Lily wieder einmal ausgebüxt ist. Doch Selina und Eric, Lily`s bester Freund, haben da einen ganz anderen Verdacht, sie befürchten nämlich, dass Lily entführt worden ist und sie in Lebensgefahr schwebt…

Doch weiterlesen müsst ihr selber. Das Buch ist sehr spannend und mega-cool zu lesen!

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
von Renée Holler
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Ars Edition

David über „Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp“

Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp

David, 10 Jahre aus Aldrans, bewertet „Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp“ von Frank Schwieger:

In diesem Buch stellen sich verschiedene Götter und Helden vom Olymp von A bis Z vor:
Achilleus erzählt, wie es zu seiner verwundbaren Ferse kommt.
Demeter erklärt, warum es unsere vier Jahreszeiten gibt.
Medeia berichtet, dass sie sich endscheiden musste, zu wen sie halten sollte.
Odysseus sagt: „Ich habe zwanzig Jahre Heimweh gehabt, weil ich nicht zu Hause war.“
Orpheus verzaubert alle mit seiner Musik. Seine Geliebte will er von der Unterwelt befreien, leider misslingt dieser Versuch, weil er den Unterwelt-König nicht trauen will.
Prometheus wurde von Zeus viele Jahre im Kaukasusgebirge angehängt, weil er Zeus nicht gehorchte und den Menschen das Feuer brachte.
Zeus erklärt, wie er der Göttervater wurde, seine Brüder Herrscher des Wassers und der Unterwelt.
Wie Zeus der große Chef wurde, war für mich die spannendste Geschichte.

Ich fand das Buch selbst sehr lehrreich und interessant, allerdings erschienen mir die Seiten, in denen sich die Personen comicartig vorstellten, nicht besonders ansprechend.

Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp
Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp
von Frank Schwieger
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Dtv

Jacob über „Das geheime Logbuch …“

Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brillante Erfindung

Jacob, 11 Jahre aus Rankweil, bewertet „Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brillante Erfindung“ von Simon van der Geest:

In dem Buch geht es um den Jungen Ro. Er lebt im Moment allein mit seinem Vater. Seine Mutter ist ins Gefängnis gekommen, weil man sie wegen eines Diebstahls im Museum für fast brillante Erfindungen verdächtigt und verurteilt hat. Ro glaubt nicht, dass sie es tatsächlich getan hat. Zusammen mit seinen Freunden Archie und Lela entwickelt er einen Plan, um seine Mutter aus dem Gefängnis zu befreien. Ein erster Versuch geht schief. Beim zweiten Mal helfen ihnen weitere Kinder, und sie stellen aus alten Nylonzelten, Klebebändern, Leim einer Nähmaschine, Nadel und Faden und einer Schere einen flugtauglichen Ballon her. Aber als es soweit ist und sie Ro‘s Mutter befreien wollen, erleben sie eine große Überraschung.

Das Buch finde ich total spannend, wie die Freunde gemeinsam einen Fluchtplan entwerfen und mit Hilfe der Freunde in die Tat umsetzen. Lustig war auch der erste, geplante Fluchtversuch, bei dem doch einiges schiefgeht.

Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brilliante Erfindung
Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brilliante Erfindung
von Simon van der Geest
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann Mehr lesen

Lena über „Nacht über Frost Hollow Hall“

Nacht über Frost Hollow Hall

Lena, 14 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Nacht über Frost Hollow Hall“ von Emma Carroll:

Dieses Buch handelt von einem Mädchen namens Tilly. Während sie auf ihren Vater wartet, kommt ihr Klassenkollege Will vorbei und schlägt eine Mutprobe vor. Sie fahren auf dem See beim Haus der Barringtons Schlittschuh. Sie lassen alle Vorsicht außer Acht, obwohl sie wissen, dass vor einem Jahrzehnt ein Junge beim Eislaufen am See eingebrochen und ertrunken ist. Auf einmal spürt Tilly, dass sich im Eis Risse bilden und sie bricht ebenfalls ein. Im kalten Wasser erkennt sie einen blonden Jungen, der sie wieder an Land bugsiert. Doch dann ist er auf einmal verschwunden. Später erscheint er ihr im Traum. Seine Lippen formen immer dieselben Worte: „Hilf mir!“

Dieses Buch hat mir vor allem aufgrund der Geschichte sehr gut gefallen. Ich finde es sehr bewundernswert, dass Tilly, trotzdem ihr Vater und ihre Schwester sie verlassen hatten und ihre Mutter vollkommen aufgelöst war, einen Weg fand, sich und der Familie der Barringtons zu helfen.

Nacht über Frost Hollow Hall
Nacht über Frost Hollow Hall
von Emma Carrol
400 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann

Sarah über „Miss Kiss und die Sache mit dem Küssenmüssen“

Miss Kiss und die Sache mit dem Küssenmüssen

Sarah, 11 Jahre alt, bewertet „Miss Kiss und die Sache mit dem Küssenmüssen“ von Eva Hierteis:

In diesem Buch handelt es sich um ein Mädchen, das eigentlich gegen Jungs allergisch ist, doch plötzlich will sie unbedingt geküsst werden. Aus folgenden Gründen:

1) Ihre beste Freundin küsst Leon.
2) Ihre Feindin küsst jeden.
3) Ihre Mutter küsst den Falschen.
4) Und dank eines Kussmissverständnisses wird sie das coolste Mädchen der Schule, da braucht man doch Kusserfahrung!!!!!

Doch als sie eine Anzeige als Miss Kiss in der Zeitung aufgibt, läuft die Sache etwas aus dem Ruder.

Diese Geschichte ist sehr humorvoll und spannend. Ich empfehle dieses Buch ab 10 Jahren. Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn die Dinge für Milly nicht immer gut laufen, meistert sie alles mit Bravour, auch wenn sie erkennen muss, wer ihre wahren Freundinnen sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Miss Kiss und die Sache mit dem Küssenmüssen
Miss Kiss und die Sache mit dem Küssenmüssen
von Eva Hierteis
208 Seiten; ab 10 Jahren
2017 cbj