Niclas über „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island“

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald

Niclas, 11 Jahre aus Rietz, bewertet „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island“ von Gillian Philip:

Arthur und Molly leben in einem Schloss auf Ravenstorm. Was viele nicht wissen – Ravenstorm ist eine magische Insel, auf der sogar Fabelwesen leben. Leider wissen das auch die drei Archäologen, die nach einem Grab suchen, nicht. Deshalb öffnen sie das Grab einer sehr gefährlichen Schreischlingerin. Trotz aller Bemühungen des Einhorns Lumino, die Archäologen zu verjagen, kommt die Schreischlingerin an die Oberfläche und wird immer stärker und mächtiger. Arthur und Molly fangen die Schreischlingerin nach einiger Fehlversuchen ein und vergraben sie erneut.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend ist. Weil ich eigentlich gerne täglich ein Kapitel lese, muss ich leider sagen, dass mir die Kapitel eigentlich zu lang sind, um sie durchzulesen. Aber mit einem Lesezeichen kann man ja auch unter den Kapiteln einfach aufhören. Ich empfehle dieses Buch allen abenteuerlustigen Leseratten!

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald
Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Der Schattenwald
von Gillian Philip
208 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Fischer KJB

Alma über „Das Wunder der wilden Insel“

Das Wunder der wilden Insel

Alma, 9 Jahre aus Sankt Bartholomä, schreibt über „Das Wunder der wilden Insel“ von Peter Brown:

Ein Schiff kentert und die Schiffsladung versinkt ins Meer. Wenige Kisten werden an Land gespült und zerschellen an den Klippen. In den Kisten sind Roboter verpackt. Aber eine Kiste ist nicht kaputt geworden.

Was würde ein intelligenter Roboter tun, wenn er irgendwo in der Wildnis strandet?

Die Roboterdame namens Roz wurde nicht für die Wildnis programmiert. Deshalb muss Roz einiges auf die Reihe bringen. Die Roboterdame lernt ihren glänzenden Metallkörper zu tarnen, sie lernt ein Haus zu bauen, sie lernt eine Mama zu sein und sie lernt sich vor Unwettern zu schützen.

Auf dieser Insel leben die Tiere bereits vor dem Eintreffen des Roboters sehr gut und friedlich zusammen. Roz bringt auf der Insel nichts durcheinander. Die Tiere sind ihr dafür sehr dankbar. Die Maschine lernt mit den Tieren zu sprechen und mit ihnen zu leben.

Die Inselbewohner kümmern sich um Roz und der Roboter hilft allen Tieren mit seinem Wissen. Die wirkliche Gefahr lauert außerhalb der Insel. Sie kommt von der Roboterfabrik. Diese sucht nach Roz und möchte die Maschine zurück in die Fabrik holen, weil Roz nicht so funktioniert, wie die Firmenbesitzer es wollen. Aber Roz trifft ihre eigene Entscheidung.

Der Autor heißt Peter Brown. Er hat ein tolles Buch geschrieben!

Es ist mühelos zu lesen. Es besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Es werden keine Fachbegriffe verwendet. Du braucht also keinen Erwachsenen beim Lesen.

Ich habe noch nie ein Buch weinend beendet. Diesmal schon. Die Roboterdame ist ein Vorbild für die Menschen. Der Autor wünscht sich bestimmt eine friedlichere Welt und ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.

Das Wunder der wilden Insel
Das Wunder der wilden Insel
von Peter Brown
288 Seiten; ab 10 Jahren
2017 cbt

Lea über „Flo und der Schnüffel-Büffel“

Flo und der Schnüffel-Büffel

Lea, 10 Jahre aus Wattens, bespricht „Flo und der Schnüffel-Büffel“

In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Florentine. Florentine will aber, dass alle sie Flo nennen. Ihre Mitschüler sagen nur Tine zu ihr, was Florentine nicht mag. Zum Glück sind bald Sommerferien.

Flo darf zu ihrem Opa Ludwig aufs Land zu den Wasserbüffeln von Bauer Werner fahren. Als sie zur Weide der Büffeln gehen wollte, entdeckte sie einen jungen Wasserbüffel und rettete ihn, weil er durch den Zaun gepurzelt ist. Gemeinsam erleben sie aufregende Ferientage.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert und verrückt. Ich würde mich sehr über einen zweiten Band freuen.

Flo und der Schnüffel-Büffel
Flo und der Schnüffel-Büffel
von Max Moor
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Rowohlt

Ingo über „Die Mississippi-Bande“

Die Mississippi-Bande

Ingo, 12 Jahre aus Hall, bewertet „Die Mississippi-Bande – Wie wir mit drei Dollar reich wurden“ von Davide Morosinotto:

Alles fing damit an, dass die Mississippi-Bande beim Angeln drei Dollar in einer alten Blechbüchse fand. Damit wollten sie sich etwas aus einem Katalog eines Versandhandels bestellen. Doch ihnen wurde nur eine alte, nicht funktionierende Taschenuhr zugeschickt. Aber die Kinder fanden heraus, dass der, der die Taschenuhr wieder dem Versandhandel zurück bringt, 4000 Dollar erhalten würde. 4000 Dollar, das ist ein Vermögen für die damalige Zeit. Damit könnte man sich einen ganzen Bauernhof kaufen. Kurz entschlossen macht sich die Mississipi Bande auf den langen und gefährlichen Weg nach Chicago, um die Uhr einzutauschen…

Das Buch finde ich spannend und interessant geschrieben. Ich finde es cool, über Abenteuer zu lesen, die in dieser Zeit stattfinden.

Die Mississippi-Bande
Die Mississippi-Bande
von Davide Morosinotto
368 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann

Sarah über „Mein Sommer mit Holly“

Mein Sommer mit Holly

Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Mein Sommer mit Holly“ von Stephanie Polák:

Dieses Buch war spitze!

Als Sophie 3 Wochen der Sommerferien bei den Großeltern verbringt, bekommen sie neue Nachbarn, berühmte Nachbarn – Dana und Holly van Norden! Sophie und Holly werden dicke Freundinnen und später sind sie sogar unzertrennlich!

Für die Großeltern war es schade (vor allem für Oma), weil Sophie (fast) nur noch mit Holly abhängen wollte, wobei, wenn man schon berühmte Nachbarn hat, muss man es richtig ausnutzen! Denn einmal lud Dana Sophie mit zum Spa ein – war selbst für mich angenehm. Holly machte beim Heuballenfest auch mit, indem sie sich genau wie Sophie verkleidete.

Holly hatte genau einen Tag vor Sophies Abreise Geburtstag. Der Abschied war sehr schwer für die Mädchen. Kurz bevor die Reise losging, lief Holly herüber und gab Sophie ein Abschiedsgeschenk: ein Freundschaftsband! Sie rief noch: „BFF“!

Ein super cooles und verrücktes Buch zugleich!!!

Mein Sommer mit Holly
Mein Sommer mit Holly
von Stephanie Polák
176 Seiten; ab 10 Jahren
2016 Ars Edition

Thomas über „Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs“

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Thomas, 12 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs“ von Frauke Scheunemann:

Henry, ein deutsch-amerikanischer Junge macht mit seinem Vater Ferien in Bayreuth, einem Kaff in Deutschland, in dem sich alles um irgendwelche uralten Götter dreht. Suuuperlangweilig findet Henry. Sie wohnen in einem Hotel, das auch eine Pizzeria betreibt, also bestellt er sich eine Pizza Salami mit Champinons extradünn ohne Rand, seine Lieblingspizza. Er konnte ja nicht ahnen, dass plötzlich ein schlecht gelaunter Riese in das Hotel stürmt und ihn kräftig durchschüttelt. Henry erzählt Hilda, der Neffin der Besitzerinnen von seinem Erlebnis und sie scheint mehr zu wissen als sie preis gibt.

Henry setzt sich auf einen Ast, um sie von dort aus auszuspionieren. Hilda trifft sich mit dem Riesen und anderen mysteriös aussehenden Personen. Ihre wahre Identität: Sie ist eine Walküre und ihr Vater ist Wotan, der Chefgott höchstpersönlich. Blöderwise bricht Henrys Ast ab und er wird erwischt. Doch weil er schon zu viel weiß, nehmen ihn die Götter als Geheimagenten auf und er muss nach London, um ein Teil der Kronjuwelen, das aus dem Nibelungengold besteht, zu stehlen, bevor sie der böse Zwergenkönig Alberich in die Finger bekommt…

Die Geschichte ist sehr spannend und trotzdem witzig. Es geht um die deutschen, aber auch teilweise englischen Götter und Helden. Auch Teile der Nibelungensage kommen darin vor, wie zum Beispiel der eingebildte Held Siegfried. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich würde ihm fünf Sterne geben!

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs
Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs
von Frauke Scheunemann
288 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Oetinger

Jacob über „Thabo – Detektiv & Gentleman – der Rinder-Dieb“

Thabo, Detektiv & Gentleman - Der Rinder-Dieb

Jacob, 10 Jahre aus Rankweil, beschreibt „Thabo – Detektiv & Gentleman – der Rinder-Dieb“ von Kirsten Boie:

Es sind wieder Sommerferien in Hlatikulu, und Emma ist zu Besuch bei ihrer Tante Agatha. Doch ein paar Tage später wird Tante Agatha entführt. Thabo, Sifiso und Emma versuchen auch diesen Fall zu lösen. Nebenbei treiben auch noch Rinderdiebe ihr Unwesen in der Umgebung. Hängen diese beiden Fälle womöglich zusammen? Plötzlich kommen Thabo, Sifiso und Emma auf etwas, an das niemand je in ihren Träumen gedacht hätte…

Das ist mittlerweile Thabos dritter Fall. Am lustigsten finde ich die kleinen Streitereien zwischen Emma und Sifiso, wer Thabos bester Freund ist. Spannend ist natürlich die Auflösung der Fälle und ob diese zusammenhängen. Das Buch ist sehr lustig geschrieben und lässt sich gut lesen.

Thabo, Detektiv & Gentleman - Der Rinder-Dieb
Thabo, Detektiv & Gentleman – Der Rinder-Dieb
von Kirsten Boie
320 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Oetinger

Leonie über „Flo und der Schnüffel-Büffel“

Flo und der Schnüffel-Büffel

Leonie, 10 Jahre aus Schwaz, bewertet „Flo und der Schnüffel Büffel“ von Max Moor:

Die Buchbeschreibung auf der Rückseite des Buches hörte sich ganz interessant an, allerdings haben mir die ersten Seiten vom Schreibstil nicht so gefallen. Erst nach den ersten zwei Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und es begann mir zu gefallen.

Die außergewöhnliche Schülerin Florentine, die sich am liebsten Flo nennt, hat in der Schule ihren eigenen Stil und hält nichts von ihren Mitschülerinnen, die sich stylen und schminken. Andersherum ist es genauso, daher ist sie eine Außenseiterin.

Die Mädchen ihrer Klasse finden alle den nepalesischen Jungen Schanti süß. Da ist Flo keine Ausnahme. Da ihre Mutter in Indien ist, um sich selbst zu finden, wohnt das Mädchen bei ihrer Tante.

Die Sommerferien verbringt sie bei einem Bekannten der Mutter am Land. Dort lebt sie auf einem Bauernhof und das gefällt ihr, denn sie liebt Natur und Tiere. Dieser Sommer ist etwas Besonderes, denn sie findet gleich am ersten Tag ein Büffelbaby, das sie gemeinsam mit Ludwig aufpäppelt. Leider kommt sie auf die blöde IDEE, zum Schulstart das Büffelbaby mit in die Stadt zu nehmen, und so nimmt das Unglück seinen Lauf. Allerdings befreundet sich durch diese Aktion auch Schanti mit ihr und so endet die Geschichte.

Finde das Buch über Freundschaft ganz gelungen, allerdings fehlt ein bisschen Spannung, vor allem da das Buch über 200 Seiten hat. Erst am Ende, als Flo mit dem Büffel in der Stadt ist, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Flo und der Schnüffel-Büffel
Flo und der Schnüffel-Büffel
von Max Moor
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Rowohlt

Alma über „Harmony – Ein Pferd für immer“

Harmony - Ein Pferd für immer

Alma, 9 Jahre aus Sankt Barholomä, schreibt über „Harmony – Ein Pferd für immer“ von Alexia Meyer-Kahlen:

Jenny ist 13 Jahre alt und von Pferden begeistert. Sie bekommt einen Reiterurlaub von ihrem Vater geschenkt, weil sie in der Schule gut gelernt hat. Auf dem Reiterurlaub lernt Jenny das junge Pferd Harmony kennen.

Die beiden verstehen sich sofort. Ihr Vater kauft das Pferd für Jenny. Jenny macht sich Sorgen, dass sie ihr Pferd nicht gut genug versorgen kann. Sie fühlt sich total alleine und ist erschöpft.
Sie traut sich nicht, mit ihren Eltern darüber sprechen, aus Angst,sie könnten ihr das Pferd wieder wegnehmen. Sie ist überfordert. Auch Harmony ist in dem neuen Stall überfordert.

Jenny findet mit Hilfe ihrer Mama einen Pferdeheiler. Dann wird alles besser zwischen Jenny und Harmony. Aber auch mit ihrer Mama streitet sie sich nicht mehr so oft. Ihre Mama findet in dem Pferdeheiler auch einen neuen Freund und schreibt mit im gemeinsam ein Buch.

Es gibt nicht viele Personen in dieser Geschichte. Das ist sehr angenehm und nicht verwirrend. In dem Buch geht es vor allem um Gefühle. Damit es dem Pferd und dem Reiter gut geht, wird die Methode des Natural Horsemanship in diesem Buch sehr einfühlsam und ausführlich erklärt und in die spannende Geschichte mit vielen Fachbegriffen eingebaut.

Das Buch ist wirklich modern. Es wurde von einer Pferdekennerin geschrieben. Das spürt man ständig und tut so gut!
Unbedingt lesen!

Harmony - Ein Pferd für immer
Harmony – Ein Pferd für immer
von Alexia Meyer-Kahlen
192 Seiten; ab 10 Jahren
2017 cbj

Lena über „Der Wunderling“

Der Wunderling

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Der Wunderling“ von Mira Bartók:

Nummer Dreizehn, so hieß das Geschöpf mit dem einen Ohr, das aussah, wie eine Mischung aus Mensch und Fuchs und in Mrs Carbunkles Waisenhaus für Erdlinge auf seiner harten Pritsche im Schlafsaal der jüngsten aller Erdlinge lag. Trotzdem jegliche Erdlinge im ganzen Land von Menschen und Tieren gemieden werden, herrscht in diesem Waisenhaus kein starker Zusammenhalt, wie man es erwarten würde, sondern im Gegenteil, die gemeinen Ratten-Erdlinge tyrannisieren die kleineren Lebewesen. Bis zu dem Tag, an dem Nummer Dreizehn das Vogel-Erdling-Mädchen Trixi kennenlernt, hat er mit keinem der anderen Erdlinge mehr als ein paar Wörter gewechselt. Als sie gemeinsam auf Hinweise zu Nummer Dreizehns Geburtsort stoßen, beschließen sie aus dem Heim auszubrechen und ihr Glück in der großen weiten Welt zu versuchen.

Obwohl dieses Buch für Kinder ab zehn Jahren empfohlen wird, fand ich es auch lustig und abwechslungsreich zu lesen und als Zubettgeh-Lektüre für jede Altersgruppe geeignet. Schön fand ich auch, wie aus dem kleinen, leisen Geschöpf aufgrund der Freundschaft mit Trixi ein lustiger, Abenteuer-Suchender und mutiger Erdling wurde.

Der Wunderling
Der Wunderling
von Mira Bartók
480 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Aladin