Tobias über „White Zone – Letzte Chance“

White Zone - Letzte Chance

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, beschreibt „White Zone – Letzte Chance“ von Katja Brandis:

In diesem Buch geht es um eine Gruppe jugendliche Straffällige, die auf einer verlassenen Arktisforschungsstation besseres Benehmen erlernen sollen. Doch als einer ihrer zwei Betreuer Sara und Martin (wobei Sara eigentlich nur kocht und nicht mal das kann sie besonders gut) sich, auf einer Fahrt mit Ski-dos, beim Fallen in eine Gletscherspalte beide Beine bricht, geht die Hölle los. Zu allem Überfluss verliebt sich Sara auch noch in einen Russen von der Nachbarstation und lässt sich auf der Jugendstation nicht mehr blicken.

Auch Crash, aus ihrer Sicht wird meistens erzählt, verliebt sich in einen Jungforscher, doch als dieser hohen Besuch bekommt und die Jugendbande meint, sie muss die Wale retten und den Besuch der Russen kidnappen, tut dies der Affäre nicht gerade gut… Aber wie diese lustige, aber ernste Geschichte ausgeht, müsst ihr selber herausfinden!

Die Autorin, Katja Brandis, wurde 1970 geboren und wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf. Sie studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik. Sie trat während ihres Studiums dem Frankfurter Schriftstellerkreis bei. Nach einem ersten Job als Journalistin konnte sie ab 2006 endlich nur mehr Bücherschreiben. Heute lebt sie mit ihrer Familie in München und arbeitet als freie Autorin.

Ich finde das Buch sehr lustig, aber oft mit trockenem Humor. Die Autorin schafft es, mit ihrer Wortwahl ein Bild im Kopf des Lesers zu schaffen, dass besser ist als jeder Film. Die Geschichte wird immer in der Ich-Form von einer der vorkommenden Personen erzählt.

Auch wenn ein paar schlimme Szenen eingebaut sind, ist das Buch im Großen und Ganzen geeignet für Jugendliche ab 12 Jahren, Viel Spaß beim Lesen!

White Zone - Letzte Chance
White Zone – Letzte Chance
von Katja Brandis
464 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Beltz

Sabrina über „Wenn der Mond am Himmel steht“

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Sabrina, 14 Jahre aus Axams, rezensiert „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“ von Deborah Ellis:

Die Geschichte der 15-jährigen Farrin spielt im Iran. In der Schule trifft sie die Liebe ihres Lebens zum ersten Mal beim Spielen einer verbotenen Musik. Mit ihren grünen Augen ist Sandira Farrin auf Anhieb sympathisch. Sie entwickeln starke Gefühle zueinander, was im Iran allerdings streng verboten ist.

Eines Nachmittags werden sie von der Klassenaufseherin beim Küssen erwischt. Die Direktorin der Hochschule für begabte Mädchen gibt ihnen zuvor noch eine Chance; aber die beiden dürfen nicht zusammen sein. Durch Briefe halten sie Kontakt und bekräftigen ihre Liebe. Später beschließen sie aus dem Land zu fliehen, um ein gemeinsames Leben führen zu können. Die Nacht vor ihrem Aufbruch verbringen sie zusammen bei Farrin. Am Abend davor feierten ihre Eltern verbotenerweise den Geburtstag des Kronprinzen. Dieser sollte Farrins Mutter nach „uns von dem Abschaum erlösen, der das Land regiert“.

Am nächsten Morgen stürmen Gardisten das Haus und das Zimmer, in dem Sadia und Farrin schlafen. Sie werden wegen Unzucht verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Dort verbindet man ihnen die Augen und sie werden voneinander getrennt. Sie sollen gehängt werden.

Farrin wird von einem Arbeiter ihres Vaters gerettet und man versprach ihr, dass Sadira auf sie warte. Mit gefälschten Pässen kommt sie nach Pakistan. Dort erfährt Farrin, dass ihr Retter ihr Ehemann ist, den sie selbst ist die Bezahlung für ihre Errettung.

Sadira findet sie nicht, diese wurde bereist erhängt.

Diese traurige Geschichte hat mir sehr gut gefallen; sie zeigt mir wieder ein Stück mehr unserer grausamen Welt und eröffnet mir die Sichtweise auf andere Sitten, Gebräuche und die Toleranz, wenn man bedenkt, dass diese Geschichte ja Jahr und Tag passiert.

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
von Deborah Ellis
256 Seiten; ab 13 Jahren
2017 cbj

Sabrina über „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Sabrina schreibt über „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!“ von Deborah Ellis:

Die Geschichte der 15-jährigen Farrin spielt im Iran. In der Schule trifft sie die Liebe ihres Lebens zum ersten Mal beim Spielen einer verbotenen Musik. Mit ihren grünen Augen ist Sandira Farrin auf Anhieb sympathisch. Sie entwickeln starke Gefühle zueinander, was im Iran allerdings streng verboten ist.

Eines Nachmittags werden sie von der Klassenaufseherin beim Küssen erwischt. Die Direktorin der Hochschule für begabte Mädchen gibt ihnen zuvor noch eine Chance; aber die beiden dürfen nicht zusammen sein. Durch Briefe halten sie Kontakt und bekräftigen ihre Liebe. Später beschließen sie, aus dem Land zu fliehen, um ein gemeinsames Leben führen zu können. Die Nacht vor ihrem Aufbruch verbringen sie zusammen bei Farrin. Am Abend davor feierten ihre Eltern verbotenerweise den Geburtstag des Kronprinzen. Dieser sollte laut Farrins Mutter „uns von dem Abschaum erlösen, der das Land regiert“. Am nächsten Morgen stürmen Gardisten das Haus und das Zimmer, in dem Sadia und Farrin schlafen. Sie werden wegen Unzucht verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Dort verbindet man ihnen die Augen und sie werden voneinander getrennt. Sie sollen gehängt werden.

Farrin wird von einem Arbeiter ihres Vaters gerettet und man versprach ihr, dass Sadira auf sie warte. Mit gefälschten Pässen kommt sie nach Pakistan. Dort erfährt Farrin, dass ihr Retter ihr Ehemann ist, den sie selbst ist die Bezahlung für ihre Errettung. Sadira findet sie nicht, diese wurde bereist erhängt.

Diese traurige Geschichte hat mir sehr gut gefallen; sie zeigt mir wieder ein Stück mehr unserer grausamen Welt und eröffnet mir die Sichtweise auf andere Sitten, Gebräuche und die Toleranz, wenn man bedenkt, dass diese Geschichte ja Jahr und Tag passiert.

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!
Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich!
von Deborah Ellis
256 Seiten; ab 13 Jahren
2015 cbj

Marlena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Marlena, 13 Jahre aus Igls, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Schon von Anfang an, als Sophie es sah, kam ihr das Grandhotel Rabenfels eigenartig vor.

Als Sophie mit ihren Eltern anreiste, sah sie eine Frau vom Turm abstürzen, doch ihre Eltern und die anderen Gäste konnten die Frau nicht sehen. Die ersten zwei Tage lief alles normal. Als sie am dritten Tag aufwachte, geschah etwas Unfassbares. Ihre Eltern waren nicht mehr da. Sophia suchte sie erst im Zimmer, dann im Empfangssaal und im Frühstücksraum, aber auch hier waren sie nicht. Als sie den Herrn an der Rezeption nach ihren Eltern fragte, gab er ihr keine Antwort. Er sah nicht einmal auf. Auch die anderen Leute schenkten ihr keine Aufmerksamkeit. Schließlich kam Sophie zum Entschluss, dass sie unsichtbar ist. Sie lief zu ihrem Zimmer, falls ihre Eltern doch im Zimmer wären. Auch diesmal war der Raum leer. Sie ging den Gang hinunter zur Empfangshalle. Dort, wo eigentlich die Treppe sein sollte, war plötzlich eine glatte Wand. Sophie ging den Weg zurück zu ihrem Zimmer und dann noch einmal zu der Stelle, wo die Treppe sein sollte. Diesmal war keine leere Wand zu sehen, stattdessen ein großer Spiegel.

Beim dritten Mal gelang sie hinunter ins Erdgeschoss. Dort stieß sie mit einem alten Mann zusammen. Er stellte sich als Concierge vor und riet ihr in den Keller zu flüchten, denn dieses Hotel birgt ein böses Geheimnis und nur im Keller wäre sie sicher. Da der Concierge der einzige Mensch war, der sie sehen konnte, vertraute Sophie ihm und machte sich auf den Weg in den Keller. Unten angekommen trifft sie Max und seine Freunde, die ihr von dem Bösen, das hinter dem Spiegel lauert, erzählen.

Zusammen mit Max versucht Sophie dem Geheimnis des Hotels auf die Spur zu kommen und ihre Eltern, Max, seine Freunde und das Hotel zu retten. Was zuerst ganz einfach klingt, wird zu einem Spiel um Leben und Tod. Hinter jeder Ecke wartet eine neue böse Überraschung auf sie. Sophie verliebt sich in Max, doch sie weiß, dass sie nicht zusammen bleiben können. Denn Max scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Die Frau hinter dem Spiegel schreckt vor nichts zurück. Der einzige Grund dafür ist Rache…

Das Buch ist sehr fesselnd. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Lena über „Als ich dich suchte“

Als ich dich suchte

Lena, 14 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Als ich dich suchte“ von Lauren Oliver:

Nick, eine Jugendliche aus Somerville, hat überhaupt keine Lust den Sommer im Haus ihrer Mutter zu verbringen. Seit dem sich ihre Eltern sich getrennt haben und die Sache mit dem Unfall passierte, ist die Familie zerfallen. Nicks Schwester Dara lässt sich nicht mehr blicken und nur dadurch, dass ihre Sachen im ganzen Haus zerstreut sind, erkennt Nick, dass sie noch immer hier ist. Nick versteht nicht, warum ihre jüngere Schwester nicht mehr mit ihr redet und warum alles nicht mehr so ist wie früher.

Sie arbeitet den Sommer über im FanLand und trifft dort auf einen alten Freund. Langsam beginnt sie sich wieder zu erinnern, was vor dem Unfall geschah und kommt dem Geheimnis um Dara auf die Spur. Ob womöglich auch das Verschwinden von Madeline Snow aus demselben Ort etwas damit zu tun hat?

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, und ich fand es auch sehr spannend, dass die Geschichte teils aus den Gedanken, Tagebucheinträgen und Artikeln der Mädchen bestand. Außerdem hat es mich sehr gefesselt, dass nicht von Anfang an verraten wurde, was wirklich beim Unfallort geschehen ist, sondern man erst am Ende erfährt, was sich wirklich zwischen den beiden Schwestern zugetragen hat.

Als ich dich suchte
Als ich dich suchte
von Lauren Oliver
368 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Carlsen

Karolin über „Wir beide wussten, es war was passiert“

Wir beide wussten, es war was passiert

Karolin, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Wir beide wussten, es war was passiert“ von Steven Herrick:

Billy läuft weg von seinem saufenden Vater nach Bendarat und wohnt dort am Güterbahnhof in einem verlassenen Wagen. Seine Zeit verbringt er meistens in der Bibliothek, jeden zweiten Tag geht er zum Fluss, um seine Kleidung zu waschen und isst am Abend die Reste bei McDonalds. In Bendarat lernt Billy Old Bill, der auch am Güterbahnhof lebt und Caitlin, die bei McDonalds arbeitet, kennen.

Die Geschichte ist wunderschön. Das Buch ist sehr poetisch und trotzdem in einer sehr jugendlichen Sprache geschrieben. Die Handlung ist sehr realistisch, und ich kann mir wirklich vorstellen, dass es Menschen mit so einem Schicksal wie Old Bill wirklich gibt. Billy, die Hauptfigur, sackt – obwohl er kein richtiges Zuhause oder Familie hat – nicht ab und schafft es seinen Charakter zu behalten.

Ich finde, das Buch ist einmal eine andere wunderschöne Liebesgeschichte mit schlimmen Schicksalen und trotzdem viel Hoffnung und natürlich einem guten Ende.

Wir beide wussten, es war was passiert
Wir beide wussten, es war was passiert
von Steven Herrick
208 Seiten; ab 13 Jahren
2016 Thienemann

Marie über „Ewig Dein“

Ewig dein - Deathline

Marie, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Ewig Dein“ von Janet Clark:

Die 16 jährige Josie hat sich schon immer eine besondere Bestimmung mit einer aufregenden Liebe gewünscht. Doch auf der idyllischen Pferderanch scheint das absolut unmöglich. Bis sie den faszinierenden Ray kennenlernt und sich in ihn verliebt. Nach und nach muss sie aber erfahren, in welcher Gefahr er sich befindet. Die Ranch wir plötzlich Schauplatz von einer Reihe mysteriöser Dinge, und Josie kommt nicht umhin, die Geschehnisse der letzten Tage mit Ray zu verbinden. Als sie dann erfährt, dass auf ihrer Ranch ein Mörder ist, muss sie sich entscheiden: Will sie ihre Liebe Ray retten und ihn dann für immer verlieren?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, und man kann fast nicht mit dem Lesen aufhören. Normalerweise mag ich keine Bücher, die zuerst eine Alltagsgeschichte sind und dann zu Fantasy umschlagen. Doch dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt. Es ist eine Liebesgeschichte, die aber auch aus Spannung besteht und zum Schluss sogar etwas von einem Krimi hat. Nur der Schluss hat mir nicht gefallen. Es ist meiner Meinung nach kein Happy End, was bei diesem Buch völlig unpassend erscheint.

Ewig dein - Deathline
Ewig dein – Deathline
von Janet Clark
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Cbj

Tobias über „Die erste Liebe“

Die erste Liebe

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Die erste Liebe (Nach 19 vergeblichen Versuchen)“ von John Green:

In dem Buch geht es um zwei komplett unterschiedliche Freunde, einer, Colin, ist ein Wunderkind und Genie, der andere ein Muslim, welcher Schule hasst und das Leben nicht so ernst nimmt. Auch wenn der doch ach so religiöse Hassan bei allen Möglichkeiten seine Treue zu Gott beteuert, benimmt er sich nicht gerade haram. (Im Buch beschrieben als vom Islam verboten, in diesem Fall: Er benimmt sich nicht nach den Regeln des Islam).

Colin hatte schon 18 Freundinnen mit dem Namen Katherine gehabt, als auch die 19. mit ihm Schluss machte. Colin, welcher am Boden zerstört ist, kann sich nur mehr mit einem helfen: Zusammen mit Hassan haut er ab, um einfach mal ins Blaue zu fahren. Schließlich kommen sie, durch ein Schild aufmerksam gemacht, nach Gutshot, Tennessee wo sie auf die wunderschöne Lindsey, ihren Freund Colin, DAC genannt, und noch drei andere Jugendliche, TAK, JAK und Katrina treffen. Die beiden Jungs dürfen bei Lindsey wohnen und bekommen sogar einen Job in Gutshot in der Firma von Hollis, der Mutter von Lindsey und machen sich auf die lange Reise, die an einem Ort bleibt: Die Reise der Liebe. Colin entwickelt nebenbei ein Theorem, welches die Beziehung zweier Personen voraussagen soll. Aber lest selbst…

Der Autor, John Green, wurde 1977 geboren und veröffentlichte schon viele Jugendromane, unter anderem auch das Debüt „Das Schicksal ist ein mieser Verräter!“, welches in über 45 Sprachen übersetzt wurde. In dem Buch „Die erste Liebe nach 19 vergeblichen Versuchen“ kommen auch viele mathematische Begriffe vor, die ein Freund von John Green, nämlich Daniel Bliss (ein relativ bekannter Mathematiker aus den USA) erklärt.

Wenn man das Buch lesen will, aber Mathe hasst, stellt das kein Problem dar, weil in den Fußnoten nur das Wichtigste, welches man zum Verständnis der Geschichte braucht, vorkommt. Der wirklich komplizierte Teil befindet sich im Anhang, der, wie mehrmals im Buch betont, freiwillig zu lesen ist, aber trotzdem lohnt es sich, ihn anzuschauen.

Ich finde das Buch sehr lustig erzählt und auch die Geschichte eine gute Idee. Wer Spannung und Action mag, kommt mit diesem Buch wahrscheinlich nicht ganz auf seine Kosten, aber wer mal Abwechslung mag, findet dieses Buch sicher toll. In dem Buch sind keine Illustrationen, außer den mathematischen Graphen und Formeln, und das lässt viel Vorstellungsfreiraum.

Im Großen und Ganzen ist es ein Buch wie die anderen von John Green auch, mit einem interessanten Hintergrundthema, aber trotzdem lustig zum Lesen. Absolut empfehlenswert für Jugendliche von ca. 11- 14 Jahren. Viel Spaß beim Lesen!

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
von John Green
288 Seiten; ab 13 Jahren
2016 Hanser

Alena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Alena, 13 Jahre aus Absam, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Rezension:

Von Anfang an ist Sophie das Grandhotel nicht geheuer. Doch ihre Eltern sind von ihrem Urlaubsdomizil ganz und gar begeistert. Sophie ist wütend und wünscht sich, ihre Eltern wären gar nicht mehr hier. Erst, als diese tatsächlich spurlos aus dem Hotel verschwunden sind, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ihre Eltern wieder zu finden. Ihre Suche beginnt mit seltsamen Begegnungen und einer Liebe zu einem Jungen, die Sophie von Beginn an nicht verstehen kann – ebenso wie die Bedeutung der Frau im Spiegel, von der jeder erzählt. Doch alles scheint irgendwie mit dem Verschwinden der Eltern in Verbindung zu stehen.

Meine Meinung:

Der Spiegel des Bösen ist eines der spannendsten und emotionalsten Bücher, die ich je gelesen habe. Speziell die Angst um die Eltern wurde extrem gut beschrieben und löste in mir ein sehr mulmiges Gefühl aus. Björn Springorum gelingt es, aus einem Haus eine komplett neue Welt zu erschaffen, die zeigt, dass man auch in einen dunklen Ort Licht bringen kann.

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Leni über „Als ich dich suchte“

Als ich dich suchte

Leni, 15 Jahre aus Mils, rezensiert „Als ich dich suchte“ von Lauren Oliver:

Dara, die Schwester von Nick, kommt bei einem verhängnisvollen, aber auch merkwürdigem Unfall ums Leben. Nick weiß nicht mehr so recht, warum sie zu schnell auf der nassen Fahrbahn war und warum sie von der Spur abkam und gegen den Felsen fuhr. Nick kann und will den Tod ihrer Schwester nicht einsehen und schlüpft immer wieder in ihre Erinnerungen, versetzt sich in ihr Leben und lebt mit den gemeinsamen Erinnerungen der lebenden Dara weiter. Durch Zufall und mehrere Erlebnisse kommt Nick schließlich drauf, dass Dara wirklich tot ist. Und was läuft eigentlich mit Parker?

Ein spannender Einblick in das zerstörte Leben eines jungen Mädchens. Die Geschichte ist mitreißend, fesselnd, aber leider auch ein bisschen verwirrend. Dadurch, dass Nicks Geschichte zwischen vor und nach dem Unfall hin und her springt, war ich mir manchmal nicht sicher, ob das in der Vergangenheit oder Gegenwart stattfindet. Trotz allem ist die Geschichte berührend, un ich empfehle sie gerne weiter.

Als ich dich suchte
Als ich dich suchte
von Lauren Oliver
368 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Carlsen