Tobias über „Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen“

Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen“ von Raquel J. Palacio:

In diesem Buch geht es um Julian, Christopher und Charlotte und wie sie Auggies Geschichte erleben. Um dieses Buch zu verstehen, sollte man auch das erste Buch gelesen haben („Wunder“ auch als Taschenbuch). Im ersten Buch wird die hinreisende Geschichte vom entstellten August Pullmann erzählt, und wie er die erste Klasse auf der Middle School „überlebt“.

In dem Buch, für das diese Rezension eigentlich gedacht ist, geht es um den „bösen“ Julian, und wie er doch ein weiches Herz hat und sich bei Auggie entschuldigt, um Christopher, der immer Auggies Freund war und doch noch ist, und um die „neutrale“ Charlotte die ihr eigenes „Tanzgeheimnis“ hat. Aber bevor ich zu viel erzähle: Viel Spaß beim Lesen!

Die Autorin, Raquel J. Palacio lebt in New York. Sie war 20 Jahre Grafikdesignerin, bevor sie Autorin wurde. „Wunder“ wurde in 45 Sprachen übersetzt und mit dem deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Mir gefällt das Buch, weil man dieselbe Geschichte nochmal aus anderen Sichtweisen sieht und anders über Personen denkt. Ideal für Kinder von 10 – 16 Jahren, die den ersten Teil gelesen haben oder noch lesen.

Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen
Wunder – Julian, Christopher und Charlotte erzählen
von Raquel J. Palacio
352 Seiten; ab 11 Jahren
2017 Hanser

Sabrina über „Mein Leben, mal eben“

Mein Leben, mal eben

Sabrina, 14 Jahre aus Axams, rezensiert „Mein Leben, mal eben“ von Nikola Huppertz:

Sobald die 13 Jahre alte Anouk den Schulhof betritt, sieht sie Mia und Frederike, die über sie lästern. Irgendwo hört sie das -isch-Wort. Lesbisch? Wenn sie doch nur mit ihren zwei „Freundinnen“ über etwas reden könnte. Etwas Normales, etwas über das neue Spiel oder über Popmusik? Von beidem hat sie keine Ahnung: Das blöde Spiel lädt nicht auf ihren Computer und außerdem ist sie großer Metal-Fan. Daran ist wahrscheinlich ihr „Samenspender“-Vater, Philipp, schuld. Schon als kleines Mädchen nahm er sie in seine Rockerclubs mit. Sie war begeistert.

Ein weiterer Grund, der allen zu lästern gibt, sind ihre zwei Mütter, MaMi und Matrix. Philipp gab Matrix seine Samen und sie bekam Anouk. Später kommt ein neues Mädchen namens Lore in ihre Klasse. Anouk findet sie auf Anhieb sympathisch. Sie will unbedingt Lores Freundin werden. Also beschließt sie, ihr Unnormales Gen zu bedecken. Auf ihre Liste schreibt sie Dinge wie: Schminken, Popmusik hören und shoppen gehen. Doch aus all dem wird nichts, weil sie Moritz begegnet, der ebenfalls ein großer Metal Fan ist und super E-Gitarre spielen kann. Sie schreibt für ihn einen Songtext zu einem seiner Instrumentalstücke, der ihr dann aber viel zu privat wird, um ihn Moritz geben. Er handelt von dem Unnormalen Gen und seinen Auswirkungen. Doch bei ihrem gemeinsamen Musikreferat über Metal spielt Moritz unerlaubterweise Anouks privaten Song. Nachdem alle über ihr Unnormales Gen Bescheid wissen, will auch Lore nichts mehr mit ihr zu tun haben.

Als Anouk mit ihr darüber reden will, findet sie heraus, dass Lore sich angesprochen fühlte und meinte, dass der Song von ihr handelt. Anouk klärt Lore über das Missverständnis auf und sie werden Freunde. Am Ende bemerkt Anouk, dass sie Gefühle für Moritz hat und verzeiht ihm. Als sie dann zu dritt auf ein Konzert von Philipp gehen, ist alles wieder in Ordnung.

Das Buch war sehr gut. Ich finde man sollte sich nicht wegen anderen Personen ändern, und das hat Anouk schlussendlich auch nicht gemacht.

Mein Leben, mal eben
Mein Leben, mal eben
von Nikola Huppertz
256 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Coppenrath

Lorena über „Tildas Tierbande“

Tildas Tierbande

Lorena, 8 Jahre aus Steinach, bewertet „Tildas Tierbande – Ein Wollschwein im Wohnzimmer“ von Anna Lott:

In dem Buch geht es um das Mädchen Tilda, das mit ihren Eltern in ein Haus an den Trüffelweg zieht. Ihr größter Wunsch ist es, ein eigenes Schwein zu bekommen. Doch ihre Eltern sind da gar nicht so begeistert.

Bald lernt sie die Mädchen Tomma und Tati kennen und die drei werden beste Freundinnen. Die Mädchen entdecken am benachbarten Bauernhof drei Tiere : Wollschwein Muffin, Wollhuhn Kasi und das Angorakaninchen Wühler, um die sie sich kümmern dürfen. Aber sobald es Ärger mit den Tieren gibt, will sie der Bauer verkaufen.

Die drei Mädchen gründen eine Bande: TILDAS TIERBANDE. Doch da gibt es noch die drei Jungs: Gregor, Gonzo und Gabriel, die ihnen immer wieder in die Quere kommen. Leider läuft nicht alles nach Plan, so zum Beispiel büxt das Wollschwein mal aus, rennt in das Haus des Bauern und will eine Hochzeitstorte fressen. Doch am Ende helfen die Mädchen und die Jungs zusammen und alles wird gut.

Das Buch hat mir wieder ausgezeichnet gefallen. Es ist ein netten Buch über Tiere und Freundschaften. Ich empfehle es gerne weiter.

Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
Tildas Tierbande – Ein Wollschwein im Wohnzimmer
von Anna Lott
160 Seiten; ab 8 Jahren
2017 Dtv

Maja über „Geheim geht anders“

Wilhelm & Wilma - Geheim geht anders von Uli

Maja, 7 Jahre aus Aldrans, schreibt über „Wilhelm & Wilma – Geheim geht anders“ von Uli Leistenschneider:

Jaro ist mit seinen Eltern in eine neue Stadt gezogen. Dort findet er im Garten eine Sonnenbrille und einen alten Socken. Im Badezimmer will er sich im Spigel anschauen, wie ihm die Sonnenbrille steht. Auf einmal sieht er am Klo ein kleines komisches Wesen sitzen. Am Anfang erschrickt Jaro, doch dann lernt er Wilma (so heißt das Wesen) und ihren Freund Wilhelm besser kennen und sie werden Freunde. Er findet heraus, dass man Wilma und Wilhelm nur mit der Sonnenbrille sehen kann.

Wilhelm und Wilma wissen nicht woher sie kommen. Jaro will ihnen helfen, das herauszufinden.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sogar eines meiner Lieblingsbücher. Ich mag Bücher, in denen Fantasiewesen vorkommen.

Wilhelm & Wilma - Geheim geht anders
Wilhelm & Wilma – Geheim geht anders
von Uli Leistenschneider
144 Seiten; ab 7 Jahren
2017 Kosmos

Jana Marie über „Die Bommelbande“

Die Bommelbande - Kamele küsst man nicht

Ich erzähle Euch heute von den wichtigsten und schönsten Teilen des Buches „Die Bommelbande – Kamele küsst man nicht“ von Catharina Clas:

Die Bommelbande besteht aus Nora, Hannes und Lotte. Lottes Cousine heißt Paula. Sie ist cool, kocht super und ihr gehört die Villa Bommel. Lotte besucht Paula oft mit ihrer Schwester Leni. Leni ist 5 Jahre alt und nervt Lotte (Sie ist schon 10 Jahre alt!) ständig.

Dieses Buch beschreibt die Suche nach Pitt, dem Kamel und dem geheimen Schatz von Ferdinand Bommel. Die Freundschaft der drei wird manchmal auf die Probe gestellt und wenn Lotte der Tussi Jackie beim Knutschen zuschaut, entdeckt sie ganz neue Gefühle für Hannes.

Lustig finde ich, dass das Buch mit einem Bommel-Test beginnt und dass die kleine Leni das Geheimnis des verborgenen Raumes löst, lange bevor die drei anderen diesen finden. Außerdem wird eine oberbommelstarke Racheaktion beschrieben, bei der man sehen kann, dass es sehr nette Lehrerinnen gibt.

Die Bommelbande merkt bald, dass sie nur gemeinsam stark sind und Hannes sorgt am Ende des Buches für eine romantische Überraschung.

Ich empfehle dieses Buch für coole Mädels ab 8 Jahren.

Oberbommelstarke Grüße
von Eurer Leseratte
Jana Marie

Die Bommelbande - Kamele küsst man nicht
Die Bommelbande – Kamele küsst man nicht
von Catharina Clas
176 Seiten; ab 8 Jahren
2017Ameet

Iris über „Pippa – Mein halbes Leben ist ein Ponyhof“

"Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof"

Iris, 10 Jahre aus Bergheim, schreibt über „Pippa – Mein halbes Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes:

Die 12jährige Pippa lebt in zwei Welten: Unter der Woche lebt sie bei ihrer Mutter in einem etwas heruntergekommenen Ponyhof am Land, reitet, mistet Ställe aus und geht zur Schule. Am Wochenende wohnt sie bei ihrem Vater in einem schönen Haus in der Stadt, trinkt Chai Latte, trägt teure Designer-Klamotten und wird verwöhnt. Sobald das Wochenende vorbei ist, muss sie alles, was sie am Wochenende bekommen hat, wieder abgeben. Pippa hat eine beste Freundin in der Stadt und eine beste Freundin am Land und findet ihr Leben in Ordnung. Aber als ihr Vater sie dann fragt, ob Pippa zu ihm ziehen will, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Will sie weiterhin mit ihrer kleinen Schwester Poppy auf dem Ponyhof leben oder zu ihrem Vater, seiner neuen Frau Tessa und ihrem Halbbruder ziehen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend und vielseitig war. Außerdem ist sehr viel passiert, das man nicht erwartet hat.

Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
von Barbara Tammes
192 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Coppenrath

Elijah über „Cool Cats & Hot Dogs“

Cool Cats & Hot Dogs

Elijah, 10 Jahre aus Igls, bewertet „Cool Cats & Hot Dogs“ von Marliese Arold:

Johannes (Joe), Johanna, Henrietta, Kim, Frau Bergmann, die Katzen Serafin und Miranda, die Hunde Chuck und Norris und drei kleine Hundewelpen stellen die Hauptpersonen dar.

Frau Bergmann, Johanna und Henrietta übernahmen die Katzenboutique von Tanta Agathe. Sie hatten zwei Katzen, Serafin und Miranda.

Ein Hund hatte Johanna einmal gebissen und deswegen mag sie keine Hunde. Doch gegenüber der Katzenboutique eröffnet ausgerechnet ein Hundeparadies. Die Besitzer des Hundeparadieses sind Johannes (Joe) und sein Vater. Sie hatten zwei Hunde, Chuck und Norris. Joe und Johanna sind beide neu in Salfeld und kommen auch in die gleiche Klasse. Dort findet Johanna eine neue Freundin.

Am Anfang lief es im Hundeparadies viel besser als in der Katzenboutique. Als eines Tages Serafin gebissen wurde, musste sie zum Tierarzt. Johanna dachte Chuck oder Norris waren es. Das stimmte aber nicht.

Henrietta erfuhr von Joe, dass es an den Flussauen Wiesenchampignons gab. Sie wollte mit Johanna und Joe dorthin gehen, aber Joe hatte keine Zeit. Zu zweit suchten sie nach Wiesenchampignons, fanden aber keine. Dafür fanden sie drei winzige Welpen in einer Schachtel am Fluss! Sofort fuhren sie mit dem Rad und den Welpen heim, holten Joe und fuhren zur Tierärztin. Sie sagte ihnen, dass die Überlebenschance gering war, aber die Kinder würden alles versuchen, um die Welpen zu retten. Die Tierärztin erklärte den Kindern alles und Johannas Hundeangst spielte zunächst keine Rolle. Dann fuhren sie wieder zurück. Dort kümmerten sie sich um die Welpen. Die Welpen waren in Frau Bergmanns Haus. Johanna dachte, Katzen und Hunde vertragen sich nicht.

Und von Tag zu Tag mochte sie Joe lieber und die Hunde auch. Doch plötzlich bekam einer der Welpen Durchfall. Sie gingen noch einmal zur Tierärztin. Als die Klasse von den Welpen erfuhr, half auch Johannas Freundin Kim. Dann geschah ein kleines Wunder. Als Johanna und Joe mit den Hunden spazieren gingen, fragte Joe: „Willst du mit mir gehen?“

Kim war auch verknallt in Hendrik aus der 9a, doch als sie bei Hendrik war, richtete sie Chaos an! Da wurde Kim von ihm angebrüllt und dann versteckte sie sich. Sie hatte Liebeskummer. Joe, Johanna, Frau Bergmann und Frau Meier, die Mutter von Kim, suchten mit Joes Hund Chuck nach Kim. Chuck führte sie in die Schule nach ganz oben, aber dort hing ein Schild mit der Aufschrift „Betreten Verboten!“ Wo Kim wohl war?

Und am Samstag schossen Johanna, Kim, Frau Bergmann und Henriette Hendrik auf den Mond!?!?

Ich finde keine Worte – das Buch war einfach nur galaktisch und spannend – absolut zu empfehlen!

Cool Cats & Hot Dogs
Cool Cats & Hot Dogs
von Marliese Arold
208 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Ueberreuter

Elena über „Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“

"Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof"

Elena, 9 Jahre aus Mils, bespricht „Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes:

Pippas Eltern sind leider getrennt, denn ihre Mama mag eher ein chaotisches Leben auf dem Bauernhof mit vielen Tieren und ihr Papa möchte lieber in der Stadt als Zahnarzt arbeiten. Papa hat jetzt eine neue Freundin. Am Wochenende ist Pippa immer bei Papa und unter der Woche bei Mama. Daher hat sie auch unterschiedliche Freundinnnen: in der Stadt Phine und am Land Doris. Pippa und Doris möchten nun endlich mal geküsst werden. Daher beschließen sie, im Wald zu übernachten. Sie treffen am nahem Campingplatz auf Jungs und werden Freunde.

Pippas Papa möchte, dass sie in die Stadt zieht. Und ob sie dorthin zieht oder am Land bleibt, das verrate ich euch nicht.

Mir hat das Buch volle gut gefallen, denn es sind viele nette Zeichnungen aus Pippas Leben drinnen, auch Rezepte und viel nützliches Wissen, z. B. welche Pilze giftig sind, wie man eine Zahnpasta selber machen kann. Es war auch sehr lustig.

Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
von Barbara Tammes
192 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Coppenrath

Tobias über „Hallo Leben, hörst du mich?“

Hallo Leben, hörst du mich?

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Hallo Leben, hörst du mich?“ von Jack Cheng:

In diesem Buch geht es um einen raketenfanatischen Jungen namens Alex, der Laute von der Erde auf seinem goldenen iPod aufnehmen und ins Weltall schicken will. Er lebt allein mit seiner Mutter in einem Haus, da sein Bruder Ronnie weggegangen ist, um zu studieren.

Alex fährt fast alleine zu einem Raketenfestival, denn sein Hund Carl Sagan, den er nach seinem Vorbild benannt hat, begleitet ihn. Auf dem Festival lernt er viele neue Leute kennen, aber seine Rakete stürzt leider ab. Doch er bekommt eine Nachricht von einer Website, die versucht, Fakten über Alex‘ toten Vater zu finden.
Zufälligerweise fahren zwei Freunde von Alex, Steve und Zed, zu der Adresse, an der sein Vater früher gelebt haben soll und finden dort seine Terra. Zu allem Überfluss geht auch noch Carl Sagan verloren. Doch wer seine Terra ist, dass müsst ihr selber herausfinden, wenn ihr dieses tolle Buch lest.

Der Autor, Jack Cheng wurde in Shanghai geboren und lebte neun Jahre in New York, verbrachte dann aber einen Winter in Südafrika und ist seitdem mehr oder weniger immer unterwegs. Zurzeit hält er sich in Detroit auf, und veröffentlichte nach „These Days“ mit „Hallo Leben, hörst du mich“ sein erstes Buch für jüngere Leser.

Ich finde, dass das Buch sehr gut die Probleme des Lebens aufzeigt, aber auch immer lustig erzählt ist, und ein Kind gezeigt wird, dass versucht, die Erwachsenen zu verstehen. Besonders ist, dass die Kapitel immer Aufnahmen von Alex sind, der entweder live berichtet oder erzählt, was dazwischen passiert ist. Es gibt zwar keinen Erzähler, aber man versteht die Geschichte trotzdem sehr gut.

Wer zwischen 11 und 14 Jahre alt ist und mal eine etwas andere Geschichte lesen will, ist bei „Hallo Leben, hörst du mich“ auf jeden Fall richtig! Viel Vergnügen beim Lesen!

Hallo Leben, hörst du mich?
Hallo Leben, hörst du mich?
von Jack Cheng
384 Seiten; ab 12 Jahren
2017 cbt

Marie über „Mädchen aus Papier“

Mädchen aus Papier

Marie, 13 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Mädchen aus Papier“ von Sina Flammang:

Mari fühlt sich wie eine Fälschung. Ihre Schwester Annika ist das verschwundene Wunderwerk. Doch als Maris seit 12 Jahren vermisste Schwester plötzlich auftaucht, bricht das Chaos los. Ihre Eltern spielen heile Welt, doch Mari weiß nicht, was sie denken soll. Annika schmuggelt Alkohol ins Haus, stiehlt Gegenstände aus dem Haus und vergräbt sie im Grab einer gewissen Barbara. Maris Eltern wissen von diesen Dingen, doch aus Angst, ihre Tochter noch einmal zu verlieren, unternehmen sie nichts dagegen.

Als Mari es nicht mehr aushält in ihrer Familie, fährt sie mit ihrer Freunden Clementine und ihrem Freund Ole nach Italien und erlebt das Abenteuer ihres Lebens.

Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es hat eine interessante Handlung und ist sehr spannend. Das Einzige, das mir persönlich nicht gefallen hat, ist der Schreibstil. Vor allem am Anfang wurden sehr viele von Maris Gefühlen sehr genau beschrieben und mit anderen Gefühlen verglichen. Da ich lieber klare Beschreibungen mag, hat mich das etwas gestört. Allerdings kenne ich viele Leute, denen genau das gefällt.

Mädchen aus Papier
Mädchen aus Papier
von Sina Flammang
352 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Cbt