Marie und Rabea über „Zuckerkringel-Ferien mit Marie“

Zuckerkringel-Ferien mit Marie

Marie und Rabea, 8 Jahre aus Innsbruck, bewerten „Zuckerkringel-Ferien mit Marie“ von Beate Dölling und Didier Laget:

Marie:
In diesem Buch geht es um Max und Marie. Luuk, ein anderer Junge, findet Marie auch ganz toll. Weiter handelt dieses Buch noch von Bony, dem Pony und Ginette, der Ziege. Alle drei Kinder treffen sich im Urlaub, in Frankreich, am Meer, wo Marie Zuckerkringel verkauft. Und Max findet Marie genauso süß wie ihre Zuckerkringel. Sie braucht dringend Geld … Die Jungen helfen ihr dabei.

Sehr spannend fand ich, als Bony und Ginette nach Paris in den Reitstall übersiedeln sollten – Marie und Max kommen fast zu spät, um das zu verhindern, und dann wäre der ganze Zuckerkringelverkauf umsonst gewesen!

Das Buch ist ganz toll für Urlaub und Sommerferien! Es handelt von Freundschaft und gegenseitigem Helfen. Die Schrift passt für die 3. Klasse sehr gut! Es ist nicht kompliziert geschrieben.

Rabea:
In diesem Buch geht es um Marie und Max. Sie sind beide in Frankreich auf Urlaub. Marie möchte auf Bony, das Pony, sparen und Max hilft ihr dabei. Nach einiger Zeit schaffen sie es, genug gespart zu haben. Gerade noch rechtzeitig, bevor Bony nach Frankreich in eine Reitschule kommt.

Spannend war, als Bony nicht mehr da war! Wer hat das Koppelgatter aufgemacht? Und die Ziege, Ginette, ist auch weg! Beide tauchen wieder auf, und es wird noch ganz knapp, dass Marie und Max rechtzeitig mit dem Geld kommen um Bony und Ginette zu kaufen!

Das Buch ist spannend, es sind immer wieder schöne Bilder drin, die Schrift ist eher klein, aber für Kinder in der 3. Klasse VS passt es gut, und es ist nicht zu schwer!

Zuckerkringel-Ferien mit Marie
Zuckerkringel-Ferien mit Marie
von Beate Dölling und Didier Laget
160 Seiten; ab 7 Jahren
2017 DTV

Marco über „Die drei Magier“

Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Marco, 9 Jahre aus Kirchbichl, bewertet „Die drei Magier – Das magische Labyrinth“ von Matthias von Bornstädt:

Dieses Buch handelt von drei Freunden, genauer von Conrad, Mila und Vicky.

An einem wunderschönen heißen Sommertag mussten Conrad und Vicky in der Schule nachsitzen. Sie schlichen sich jedoch aus der Schule, um sich mit Mila zu treffen, um schwimmen zu gehen. Auf dem Weg zum See fielen Conrad und Vicky aber in das Wasser, Mila machte sich Sorgen und suchte nach ihnen. Auf ihrer Suche fiel aber auch Mila ins Wasser. Durch den Fall ins Wasser kamen die drei in eine andere Welt – sozusagen in eine Parallelwelt.

In dieser Welt hatten die drei Freunde Superkräfte. In dieser Welt lebte aber auch der böse Zauberer Rabenhorst. Die drei bekamen Zauberstäbe, die der böse Zauberer unbedingt haben wollte; aber schlussendlich gelang es den Dreien den bösen Zauberer zu stopen.

Nach ihrem Abenteuer gelangen die Drei wieder unversehrt nach Hause, und da sie ja immer noch die Superkräfte hatten, fiel es niemanden auf und auch die Aufgaben, die ihnen der Lehrer gestellt hatte, waren wie aus Zauberhand fertiggestellt worden, und sie bekamen sogar eine gute Note für die Arbeit.

Dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, weil es so spannend war!

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
Die drei Magier – Das magische Labyrinth
von Matthias von Bornstädt
160 Seiten; ab 8 Jahren
Ars Edition

Alma über „Das Wunder der wilden Insel“

Das Wunder der wilden Insel

Alma, 9 Jahre aus Sankt Bartholomä, schreibt über „Das Wunder der wilden Insel“ von Peter Brown:

Ein Schiff kentert und die Schiffsladung versinkt ins Meer. Wenige Kisten werden an Land gespült und zerschellen an den Klippen. In den Kisten sind Roboter verpackt. Aber eine Kiste ist nicht kaputt geworden.

Was würde ein intelligenter Roboter tun, wenn er irgendwo in der Wildnis strandet?

Die Roboterdame namens Roz wurde nicht für die Wildnis programmiert. Deshalb muss Roz einiges auf die Reihe bringen. Die Roboterdame lernt ihren glänzenden Metallkörper zu tarnen, sie lernt ein Haus zu bauen, sie lernt eine Mama zu sein und sie lernt sich vor Unwettern zu schützen.

Auf dieser Insel leben die Tiere bereits vor dem Eintreffen des Roboters sehr gut und friedlich zusammen. Roz bringt auf der Insel nichts durcheinander. Die Tiere sind ihr dafür sehr dankbar. Die Maschine lernt mit den Tieren zu sprechen und mit ihnen zu leben.

Die Inselbewohner kümmern sich um Roz und der Roboter hilft allen Tieren mit seinem Wissen. Die wirkliche Gefahr lauert außerhalb der Insel. Sie kommt von der Roboterfabrik. Diese sucht nach Roz und möchte die Maschine zurück in die Fabrik holen, weil Roz nicht so funktioniert, wie die Firmenbesitzer es wollen. Aber Roz trifft ihre eigene Entscheidung.

Der Autor heißt Peter Brown. Er hat ein tolles Buch geschrieben!

Es ist mühelos zu lesen. Es besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Es werden keine Fachbegriffe verwendet. Du braucht also keinen Erwachsenen beim Lesen.

Ich habe noch nie ein Buch weinend beendet. Diesmal schon. Die Roboterdame ist ein Vorbild für die Menschen. Der Autor wünscht sich bestimmt eine friedlichere Welt und ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.

Das Wunder der wilden Insel
Das Wunder der wilden Insel
von Peter Brown
288 Seiten; ab 10 Jahren
2017 cbt

Hannah über „Wie ein Fisch im Baum“

Wie ein Fisch im Baum

Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss, rezensiert „Wie ein Fisch im Baum“ von Lynda Mullaly Hunt:

„Warum malst du ein Bild von einem dunklen Raum?“ Seine Miene ist jetzt ernst. „Es sollte doch etwas über mich sein.“ „Und was hat ein dunkler Raum mit dir zu tun Ally?“ Seine Stimme ist sanft. Ganz sanft. Ich schlucke heftig. „In einem dunklen Raum könnte mich niemand sehen.“

Ally ist elf Jahre alt und Legasthenikerin. Sieben Jahre und sieben verschiedene Schulen und kein Lehrer hatte je gemerkt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Ally spielt das hochnäsige Mädchen und weicht so den Fragen der Lehrer aus. Alle halten Ally für verrückt, außer ihr neuer Lehrer Mr. Daniels. Er versucht Vertrauen zu bekommen und will herausfinden, was Ally so quält.

Zusammen mit Allys neuen Freunden Keisha und Albert und mit der Hilfe von ihrem neuen Lehrer stellt sich Ally gegen ihre gemeinen Mitschüler und ihre Lernschwäche. Leicht wird das nicht, aber Ally beißt sich durch. Wird sie Lesen und Schreiben lernen? Und werden ihre Mitschüler sie so akzeptieren, wie sie ist ?

Das Buch was sehr, sehr gut und hat mir wirklich gefallen. Man kann sich gut in Allys Lage hineinversetzen und leidet mit ihr. Ich empfehle das Buch mit größtem Vergnügen weiter.

Wie ein Fisch im Baum
Wie ein Fisch im Baum
von Lynda Mullaly Hunt
304 Seiten; ab 12 Jahren
2016 Cbt

Oskar über „Jungs gegen Medels“

Volle Kraft voraus - Jungs gegen Medels

Oskar, 7 Jahre aus Aldrans, schreibt über „Volle Kraft voraus – Jungs gegen Medels“ von Kai Lüftner:

Das Buch war sehr lustig.

Es ging darum, dass die Medels von den Jungs peinliche Beweisfotos gemacht haben, und sie dann den Jungs gezeigt haben. Die Jungs haben fast geweint, weil es sooo peinlich war.

Dann haben sich die Medels und die Jungs zu einer Bande zusammengetan – nur Bruno blieb alleine übrig, denn er wollte nicht zu den Medels gehören. Bruno hat daraufhin ganz blöde und gemeine Schimpfwörter für die Medels erfunden, und Mats wollte dann gar nichts mehr mit Bruno zu tun haben.

Ein älterer Junge hat dann versucht, Bruno fertig zu machen, und dann ist Bruno doch zu den Medels gegangen. Alle gemeinsam sind zum Schluss gegen den älteren Jungen aufgetreten und haben ihn mit Worten, die er nicht verstanden hat, überwältigt.

Das Buch war voll lustig und spannend. Ich habs in 2 Tagen schon gelesen gehabt. Außerdem wünsch ich mir jetzt auch den anderen Teil zu Weihnachten.

Volle Kraft voraus - Jungs gegen Medels
Volle Kraft voraus – Jungs gegen Medels
von Kai Lüftner
112 Seiten; ab 8 Jahren
2017 ars edition

Sarah über „Mein Sommer mit Holly“

Mein Sommer mit Holly

Sarah, 10 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Mein Sommer mit Holly“ von Stephanie Polák:

Dieses Buch war spitze!

Als Sophie 3 Wochen der Sommerferien bei den Großeltern verbringt, bekommen sie neue Nachbarn, berühmte Nachbarn – Dana und Holly van Norden! Sophie und Holly werden dicke Freundinnen und später sind sie sogar unzertrennlich!

Für die Großeltern war es schade (vor allem für Oma), weil Sophie (fast) nur noch mit Holly abhängen wollte, wobei, wenn man schon berühmte Nachbarn hat, muss man es richtig ausnutzen! Denn einmal lud Dana Sophie mit zum Spa ein – war selbst für mich angenehm. Holly machte beim Heuballenfest auch mit, indem sie sich genau wie Sophie verkleidete.

Holly hatte genau einen Tag vor Sophies Abreise Geburtstag. Der Abschied war sehr schwer für die Mädchen. Kurz bevor die Reise losging, lief Holly herüber und gab Sophie ein Abschiedsgeschenk: ein Freundschaftsband! Sie rief noch: „BFF“!

Ein super cooles und verrücktes Buch zugleich!!!

Mein Sommer mit Holly
Mein Sommer mit Holly
von Stephanie Polák
176 Seiten; ab 10 Jahren
2016 Ars Edition

Tobias über „Glück ist was für Anfänger“

Glück ist was für Anfänger

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Glück ist was für Anfänger“ von Ortwin Ramadan:

In diesem Buch geht es um den Jungen Oleg, der in einem Armenviertel lebt, eine gestörte Mutter in der Psychiatrie, einen stets betrunkenen Vater und einen kriminellen Bruder hat. Als der Einbruch in das Haus des reichen Erben Maximilian schiefgeht, bekommt Oleg von ihm eine Chance. Er hat einen anständigen Job, wird gut bezahlt und sein Leben findet eine neue Ordnung. Wenn da nur sein Bruder nicht schon wieder Probleme machen würde…

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und es war spannend zum Lesen. Wie ein reicher Krüppel und ein armer Junge zusammenfinden, aber lest selbst … Ich würde das Buch Lesern von 13 – 16 Jahren weiterempfehlen.

Glück ist was für Anfänger
Glück ist was für Anfänger
von Ortwin Ramadan
352 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Coppenrath

Anna-Maria über „Ellas Welt“

Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr

Anna-Maria, 9 Jahre aus Volders, schreibt über „Ellas Welt – Das verflixte neue Schuljahr“ von Meredith Costain:

Ella hat ein Tagebuch, in das sie jeden Tag schreibt, was geschehen ist. So entsteht eine tolle Geschichte:

Das neue Schuljahr beginnt und Ella kann es kaum erwarten ihre Klasse und die neue Lehrerin zu sehen. Allerdings kommt ausgerechnet ihre besten Freundin Zoe nicht. So setzt sich Penny neben sie und dieses Mädchen mag sie gar nicht. Penny macht immer Ärger.

Die neue Lehrerin ist sehr hübsch und hat einen tollen Modestil . Ella findet sie sehr nett und sehr cool. Penny verhält sich genau wie immer und ärgert ihre Mitschüler. Hinter dem Rücken der Lehrerin rülpst sie und gibt Ella die Schuld dafür. Ella wünscht sich, dass Penny sich woanders hinsetzen würde. Aber die Lehrerin erlaubt es leider nicht.

In der Schule muss sie dann auch noch ein Projekt über Abenteuer in alten Ländern mit Penny machen. Ella ärgert sich immer mehr über Penny, dass diese sie bei jeder Gelegenheit bei der neuen Klassenlehrerin schlecht machen will.

Irgendwann klappt das auch und Penny bekommt ganz viele Fleißsternchen, weil sie so hilfsbereit war. Aber das stimmt nicht, denn diese Fleißsternchen hätte sich eigentlich Ella verdient.
Dann verteilt Penny mit ihren Freundinnen noch einen Zettel auf dem steht, dass die neue Klassenlehrerin komisch sei und aussieht wie ein Weihnachtsbaum. Und dann bekommt die Lehrerin den Zettel auch noch in die Hände!

Ella ist daraufhin sehr fertig, und sagt, dass sie das nicht geschrieben hat. Aber nachdem schon so viel passiert war, glaubt ihr die Lehrerin nicht. So kann die Lehrerin Ella nicht leiden, obwohl sie Ellas Lieblingslehrerin ist. Und das alles wegen Penny!

Nach einigen Tagen kommt endlich Zoe wieder in die Schule. Ella freut sich riesig, dass ihre Freundin endlich wieder da ist. Gemeinsam überlegen sie, wie sie Ella helfen können. Sie schreiben gemeinsam einen Entschuldigungsbrief, und diesen bringen sie der Lehrerin und erklären darin, dass Penny all die Sachen angestellt hat und dass Ella und Zoe nebeneinander sitzen möchten.

Ellas Welt ist das beste Buch, das ich bis jetzt gelesen habe! Es war so cool zum Lesen, dass ich es ganz schnell durchgelesen habe. Am liebsten würde ich es immer wieder lesen!

Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr
Ellas Welt – Das verflixte neue Schuljahr
von von Meredith Costain
128 Seiten; ab 8 Jahren
2017 Boje

Leonie über „Flo und der Schnüffel-Büffel“

Flo und der Schnüffel-Büffel

Leonie, 10 Jahre aus Schwaz, bewertet „Flo und der Schnüffel Büffel“ von Max Moor:

Die Buchbeschreibung auf der Rückseite des Buches hörte sich ganz interessant an, allerdings haben mir die ersten Seiten vom Schreibstil nicht so gefallen. Erst nach den ersten zwei Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und es begann mir zu gefallen.

Die außergewöhnliche Schülerin Florentine, die sich am liebsten Flo nennt, hat in der Schule ihren eigenen Stil und hält nichts von ihren Mitschülerinnen, die sich stylen und schminken. Andersherum ist es genauso, daher ist sie eine Außenseiterin.

Die Mädchen ihrer Klasse finden alle den nepalesischen Jungen Schanti süß. Da ist Flo keine Ausnahme. Da ihre Mutter in Indien ist, um sich selbst zu finden, wohnt das Mädchen bei ihrer Tante.

Die Sommerferien verbringt sie bei einem Bekannten der Mutter am Land. Dort lebt sie auf einem Bauernhof und das gefällt ihr, denn sie liebt Natur und Tiere. Dieser Sommer ist etwas Besonderes, denn sie findet gleich am ersten Tag ein Büffelbaby, das sie gemeinsam mit Ludwig aufpäppelt. Leider kommt sie auf die blöde IDEE, zum Schulstart das Büffelbaby mit in die Stadt zu nehmen, und so nimmt das Unglück seinen Lauf. Allerdings befreundet sich durch diese Aktion auch Schanti mit ihr und so endet die Geschichte.

Finde das Buch über Freundschaft ganz gelungen, allerdings fehlt ein bisschen Spannung, vor allem da das Buch über 200 Seiten hat. Erst am Ende, als Flo mit dem Büffel in der Stadt ist, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.

Flo und der Schnüffel-Büffel
Flo und der Schnüffel-Büffel
von Max Moor
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Rowohlt

Tobias über „Ein weiter Weg“

Ein weiter Weg

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Ein weiter Weg“ von Dan Gemeinhart:

In diesem Buch geht es um den Waisenjungen Joseph, dem sein Pferd sozusagen gestohlen wurde. Er nimmt einen langen und gefährlichen Weg auf sich, weil er alles tun würde, um sein Pferd zurückzubekommen. Zitat: „Sie bedeutet mir alles auf der Welt, und keine Gefahr ist zu groß und kein Weg zu weit, um sie mir zurückzuholen“.

Der Autor, Dan Gemeinhart, wurde in Frankfurt geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Cashmere, Washington. Er ist Grundschullehrer und „Ein weiter Weg“ ist sein zweites Buch bei den Bestsellern.

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es sehr toll geschrieben und genau mein Geschmack ist, und auch spannend zum Lesen ist. Kurz: Ein tolles Jugendbuch für 11-15 Jährige.

Ein weiter Weg
Ein weiter Weg
von Dan Gemeinhart
272 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Königskinder