Johanna über „SUBmarin“

Submarin

Johanna, 14 Jahre aus Breitenbach schreibt:

Das Buch „SUBmarin“ wurde von Andreas Eschbach geschrieben und ist der 2. Teil seiner Trilogie. Die Hauptperson des Buches heißt Saha Leeds, sie lebt in der Zukunft, in einer Zeit, in der die Gentechnik und gentechnisch manipulierte Menschen schon fast zum Alltag gehören. Sahas Vater ist ein Submarine, eine neue (gentechnisch veränderte) Art des Menschen, die unter Wasser mithilfe von Kiemen atmen, aber meistens nur kurz über Wasser bleiben kann. Ihre Mutter war ein ganz normaler Mensch. Saha wurde an Land großgezogen, besitzt aber ebenfalls Kiemen, mit denen sie sich auch unter Wasser atmen kann.

Im 2. Teil der Saga begibt sich Saha mit einem Schwarm von Submarines auf eine Reise in die Unterwasserwelt, um ihren Vater zu suchen. Die Landmenschen wissen nichts von der Existenz der Wassermenschen, da eine überlieferte Tradition die Submarines gelehrt hat, sich besser von den Landmenschen fernzuhalten. Von den Wassermenschen wird sie als „Mittlerin der Welten“ bezeichnet, mit diesem Begriff kann Saha allerdings vorerst noch recht wenig anfangen, auch weiß sie noch nicht, ob sich ihr Platz nun an Land oder im Wasser befindet.

Nach einer Weile trifft Saha auf den Prinzen der Graureiter, in den sie sich auch schlussendlich verliebt. Doch der König der Graureiter möchte Saha nur ausnutzen, um an Waffen zu gelangen. Und mit der Zeit findet Saha heraus, warum der König so erbittert alles über die Menschen an Land wissen möchte…. Als ein schrecklicher Unfall, den der König herbeigeführt hat, passiert, machen die Landmenschen Jagd auf die Submarines und Saha muss eine schwere Entscheidung treffen, denn auf ewig können sich die Submarines nicht vor den Landmenschen verstecken…

„SUBmarin“ hat mir von der Geschichte her sehr gut gefallen, allerdings ist es, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, bestimmt etwas schwierig zu verstehen. Die Unterwasserwelt mit all ihren Farben wird sehr gut beschrieben, teilweise (vor allem am Anfang) war das Buch etwas langatmig, da sehr wenig passierte, was aber andererseits auch hervorragend zur stillen und eher verlangsamten Atmosphäre der Unterwasserwelt passt. Vor allem am Ende hat mir das Buch am besten gefallen, da sich nun eine Handlung an die andere reiht und es auch sehr spannend geschrieben ist.

Saha wirkt in diesem Band sehr unsicher, da sie noch keine Ahnung hat, ob ihre Bestimmung nun an Land oder im Wasser liegt und ob sie wirklich die von allen prophezeite Mittlerin ist, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Auch waren die Gefühle von Saha sehr gut geschildert, und insgesamt finde ich auch die anderen Charaktere sehr gut gelungen.

Submarin
Submarin
von Andreas Eschbach
456 Seiten; ab 14 Jahren
2017Arena

Johanna über „Time School – Auf ewig dein“

Time School - Auf ewig dein

Johanna, 14 Jahre aus Moos, rezensiert „Time School – Auf ewig dein“ von Eva Völler:

Das neue Buch von Eva Völler heißt „Auf ewig dein – TIME SCHOOL“ und ist der erste Band einer neuen Buchreihe, deren Charaktere aber auch schon in der früher erschienenen Trilogie „Zeitenzauber“ vorkommen. Die Hauptpersonen dieses Buches heißen Anna und Sebastiano, sie leben in Venedig und sind in der Lage, durch die Zeit zu reisen. Begleitet werden sie dabei von Fatima und Ole, und ganz am Anfang des Buches kommt noch Walter dazu. Walter, Ole und Fatima sind die Schüler an Annas und Sebastianos „Time School“ in Venedig, in der sie ihre Schüler zu Zeitreisenden ausbilden. Ihr erster Auftrag verschlägt sie an den Hof von Heinrich dem Achten, der im 15. und 16. Jahrhundert lebte. Dort sollen sie verhindern, dass einer der engeren Berater der Königs, Lord Wykes, ermordet wird, was ihnen auch gelingt. Doch nach ihrer Rückkehr in die Gegenwart wird Anna immer öfter von Träumen geplagt, in denen Mr. Fitzjohn, einer ihrer ärgsten Feinde, der es nur auf Macht und Verderben abgesehen hat, wissen will, wo sich „der Schlüssel“ befindet. Zudem bekommt Anna auch noch Besuch aus der Zukunft, der sie ziemlich durcheinander bringt. Schließlich findet Anna heraus, um was es sich bei dem Schlüssel handelt und muss gegen Mr. Fitzjohn bestehen, der alles daran setzt, die Vergangenheit negativ zu beeinflussen und so an noch mehr Macht zu gelangen. Auch Mr. Wykes spielt in dieser Hinsicht eine tragende Rolle. Aber das alles erfahrt ihr nur, wenn ihr das Buch lest….

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, am Anfang hatte ich einige Bedenken, weil ich dachte, die Geschichte würde zu sehr der Edelstein–Trilogie von Kerstin Gier ähneln, was aber nicht der Fall war. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und geschildert, alles hatte Hand und Fuß und dadurch finde ich sie auch sehr gelungen. Besonders gut hat mir gefallen, dass alle Zeitreise-Schüler (Fatima, Walter, Ole) aus verschiedenen Zeitepochen stammen und sich dadurch auch von den Eigenschaften her gut ergänzen. (Z.B. Ole kommt aus der Wikingerzeit und Walter aus der Zeit um Heinrich den Achten.) Auch der Erzählstil von Eva Völler ist sehr angenehm, humorvoll und doch spannend gestaltet. Auch habe ich nicht wirklich das Hintergrundwissen der Zeitenzaubertrilogie gebraucht, es sind zwar dieselben Charaktere, aber eine völlig neue Geschichte! Am allerbesten hat mir jedoch gefallen, dass das Buch wirklich spannend war, ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt viele Wendungen und spannende neue Abenteuer, aber auch die Lovestory zwischen Anna und Sebastiano kommt nicht zu kurz. Auf jeden Fall ein sehr gut durchdachtes und spannendes Buch, das es sich lohnt zu lesen!

Time School - Auf ewig deinTime School – Auf ewig dein
von Eva Völler
384 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Lübbe ONE

Clara über „Zimt und zurück“

Zimt und zurück

Clara, 13 Jahre aus Igls, bewertet „Zimt und zurück“ von Dagmar Bach:

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Vicky, das vor kurzem herausgefunden hat, dass es in eine Parallelwelt springen kann, sobald sie den Duft von Zimtschnecken riecht. Das passiert immer wieder ganz unerwartet, und plötzlich ist Viktoria in einer anderen Welt, wo es ähnlich ist, wie in ihrer eigenen. Manchmal ist sie nur für ein paar Minuten dort, manchmal dauert es auch länger. Davon wissen nur ihre beste Freundin Pauline und ihr Freund Konstantin, die es auch in Vickys Parallelwelt gibt. Vicky nutzt das als eine gute Gelegenheit, dort zu üben, nicht mehr so schüchtern zu sein. Aber dann geht Einiges schief.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es nicht langweilig ist, und am Schluss findet Vicky etwas heraus, was weder sie noch ich gedacht hätte. Ihr müsst das Buch unbedingt lesen!

Zimt und zurück
Zimt und zurück
von Dagmar Bach
368 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Fischer KJB

Marlena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Marlena, 13 Jahre aus Igls, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Schon von Anfang an, als Sophie es sah, kam ihr das Grandhotel Rabenfels eigenartig vor.

Als Sophie mit ihren Eltern anreiste, sah sie eine Frau vom Turm abstürzen, doch ihre Eltern und die anderen Gäste konnten die Frau nicht sehen. Die ersten zwei Tage lief alles normal. Als sie am dritten Tag aufwachte, geschah etwas Unfassbares. Ihre Eltern waren nicht mehr da. Sophia suchte sie erst im Zimmer, dann im Empfangssaal und im Frühstücksraum, aber auch hier waren sie nicht. Als sie den Herrn an der Rezeption nach ihren Eltern fragte, gab er ihr keine Antwort. Er sah nicht einmal auf. Auch die anderen Leute schenkten ihr keine Aufmerksamkeit. Schließlich kam Sophie zum Entschluss, dass sie unsichtbar ist. Sie lief zu ihrem Zimmer, falls ihre Eltern doch im Zimmer wären. Auch diesmal war der Raum leer. Sie ging den Gang hinunter zur Empfangshalle. Dort, wo eigentlich die Treppe sein sollte, war plötzlich eine glatte Wand. Sophie ging den Weg zurück zu ihrem Zimmer und dann noch einmal zu der Stelle, wo die Treppe sein sollte. Diesmal war keine leere Wand zu sehen, stattdessen ein großer Spiegel.

Beim dritten Mal gelang sie hinunter ins Erdgeschoss. Dort stieß sie mit einem alten Mann zusammen. Er stellte sich als Concierge vor und riet ihr in den Keller zu flüchten, denn dieses Hotel birgt ein böses Geheimnis und nur im Keller wäre sie sicher. Da der Concierge der einzige Mensch war, der sie sehen konnte, vertraute Sophie ihm und machte sich auf den Weg in den Keller. Unten angekommen trifft sie Max und seine Freunde, die ihr von dem Bösen, das hinter dem Spiegel lauert, erzählen.

Zusammen mit Max versucht Sophie dem Geheimnis des Hotels auf die Spur zu kommen und ihre Eltern, Max, seine Freunde und das Hotel zu retten. Was zuerst ganz einfach klingt, wird zu einem Spiel um Leben und Tod. Hinter jeder Ecke wartet eine neue böse Überraschung auf sie. Sophie verliebt sich in Max, doch sie weiß, dass sie nicht zusammen bleiben können. Denn Max scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Die Frau hinter dem Spiegel schreckt vor nichts zurück. Der einzige Grund dafür ist Rache…

Das Buch ist sehr fesselnd. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Alena über „Die Prophezeiung der Hawkweed“

Die Prophezeiung der Hawkweed

Alena, 13 Jahre aus Absam, rezensiert „Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull:

Rezension:

Die Prophezeiung besagt, dass eines Tages ein Hawkweed-Mädchen die Königin der Hexen wird. Sie wird über 303 Jahre weitergegeben, bis sie dann die beiden Mädchen Charlock und Raven erreicht. Eine ihrer Töchter soll die Königin werden. Doch Charlock bekommt nur Söhne, bis sie eines Tages doch ein Mädchen auf die Welt bringt. Was sie nicht weiß: Das Mädchen, das sie großzieht, ist nicht ihr eigenes Kind. Denn in der selben Nacht der Geburt um 24 Uhr werden zwei Mädchen vertauscht. Poppy, das Hexenmädchen, wächst also unter ganz normalen Menschen auf. Und Ember, das gewöhnliche Menschenkind, bei den Hexen. Doch immer und überall fühlen sich die beiden falsch am Platz, bis zu der einen Begegnung …

Meine Meinung:

Irena Brignull schafft es, die Gefühle der beiden Mädchen so gut auszudrücken, dass sie ausgesprochen real wirken. Sie entführt den Leser in zwei grundsätzlich verschiedene Welten. Ein rundum spannendes Buch, welches sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.

Die Prophezeiung der Hawkweed
Die Prophezeiung der Hawkweed
von Irena Brignull
400 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Fischer Sauerländer

Jacob über „Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung“

Animas Academy - Die verschollene Prophezeiung

Jacob, 11 Jahre aus Rankweil, bespricht „Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung“ von C. R. Grey:

Die Geschichte spielt im Königreich Aldemar. Ben erhält überraschend ein Stipendium an der Animas Academy. Dort lernen die Kinder ihre Animas besser zu verstehen und einzusetzen. Animas sind tierische Seelenfreunde, aber Ben hat noch keinen Seelenfreund. An der Schule ist alles neu für Ben – neue Schule, neue Lehrer, neue Mitschüler. Er findet ein paar wenige Freunde, die sich nicht daran stören, dass er kein Anima hat. Er setzt seine ganze Hoffnung in seinen neuen Lehrer Tremelo, damit ihm dieser hilft, seinem Anima bewusst zu werden. Verschiedene Andeutungen von Tremelo und geheimnisvolle Erlebnisse rundum die Schule lassen ihn in sein größtes Abenteuer starten.

Ich habe das Buch nahezu verschlungen, da es sehr spannend geschrieben ist. Ein bisschen erinnert es mich an Harry Potter und an mich selbst, da ich an einer neuen Schule angefangen habe. Es gab neue Lehrer, neue Schulfächer und neue Mitschüler, die sich in Freunde und Nervensägen unterteilen.

Animas Academy - Die verschollene Prophezeiung
Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung
von C. R. Grey
352 Seiten; ab 10 Jahren
2017 DTV

Marie über „Book of lies“

Book of lies

Marie, 13 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Book of lies“ von Teri Terry:

Bei der Beerdigung treffen die Zwillinge Piper und Quinn das erste Mal aufeinander. Während sie äußerlich genau gleich sind, könnten sie innerlich nicht verschiedener sein. Piper ist begeistert, für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Quinn ist voller Misstrauen. Was, wenn in ihr tatsächlich die dunkle Seite schlummert, vor der sie ihre Oma und ihre Mutter mehrfach gewarnt haben? Sie hat Angst, eine Gefahr für ihre Schwester zu werden und möchte am liebsten einfach verschwinden. Nach und nach enthüllen sie gemeinsam die Prophezeiung und langsam wird klar: Nichts ist so wie es scheint.

Mich hat das Buch gefesselt. Ich glaube, es ist eines der gruseligsten Bücher, die ich je gelesen habe. Durch abwechselndes Erzählen der beiden Hauptfiguren glaubt man, beide Personen zu kennen, doch eine von ihnen belügt sich selbst, was einen ganz schön durcheinander bringen kann.

Book of lies
Book of lies
von Teri Terry
400 Seiten; ab 14 Jahren
2016 Coppenrath

Marie über „Ewig Dein“

Ewig dein - Deathline

Marie, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Ewig Dein“ von Janet Clark:

Die 16 jährige Josie hat sich schon immer eine besondere Bestimmung mit einer aufregenden Liebe gewünscht. Doch auf der idyllischen Pferderanch scheint das absolut unmöglich. Bis sie den faszinierenden Ray kennenlernt und sich in ihn verliebt. Nach und nach muss sie aber erfahren, in welcher Gefahr er sich befindet. Die Ranch wir plötzlich Schauplatz von einer Reihe mysteriöser Dinge, und Josie kommt nicht umhin, die Geschehnisse der letzten Tage mit Ray zu verbinden. Als sie dann erfährt, dass auf ihrer Ranch ein Mörder ist, muss sie sich entscheiden: Will sie ihre Liebe Ray retten und ihn dann für immer verlieren?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, und man kann fast nicht mit dem Lesen aufhören. Normalerweise mag ich keine Bücher, die zuerst eine Alltagsgeschichte sind und dann zu Fantasy umschlagen. Doch dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt. Es ist eine Liebesgeschichte, die aber auch aus Spannung besteht und zum Schluss sogar etwas von einem Krimi hat. Nur der Schluss hat mir nicht gefallen. Es ist meiner Meinung nach kein Happy End, was bei diesem Buch völlig unpassend erscheint.

Ewig dein - Deathline
Ewig dein – Deathline
von Janet Clark
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Cbj

Johanna über „GötterFunke. Liebe mich nicht“

GötterFunke. Liebe mich nicht

Johanna, 13 Jahre aus Breitenbach, bespricht „GötterFunke. Liebe mich nicht“ von Marah Woolf:

Das Buch handelt von Jessica, die die ganzen Sommerferien zusammen mit ihrer Freundin Robyn in einem Erlebniscamp verbringt. Doch das Camp wurde zum Schauplatz der Götter des Olymp außerwählt. Denn alle hundert Jahre begibt sich der Göttersohn Prometheus (sein menschlicher Name lautet Cayden) auf die Erde und muss ein Mädchen dazu bringen, sich in ihn zu verlieben. Doch nur wenn sie ihm nicht verfällt, gewährt ihm Zeus seinen sehnlichsten Wunsch: Cayden möchte sterblich sein. Auch Robyn ist wegen seines Aussehens hin und weg von Cayden, wobei die Freundschaft der beiden Mädchen hart auf die Probe gestellt wird. Denn auch Jess hat sich mittlerweile in den gut aussehenden Göttersohn verliebt.

Aber Jess hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie erinnert sich an Dinge, die sie längst vergessen haben sollte, z.B. das nur allein die Götter sie und Robyn bei einem tödlichen Autounfall gerettet haben. Robyn kann sich an all das nicht erinnern, und so beginnt Jess immer mehr das seltsame Getue von Cayden und seinen Cousinen und Cousins Athene und Apoll zu hinterfragen, denn Jess weiß nicht, bei wem es sich wirklich um den vermeintlichen Cayden handelt…

Und auch wenn Cayden nicht richtig an die Liebe glaubt, so muss er sich doch selber eingestehen, dass er Jessica mehr als nur mag. Doch erst am Ende entscheidet sich, ob Cayden lieber unsterblich bleibt oder Jessicas Liebe aufs Spiel setzt, um das Spiel der Götter zu gewinnen, den Jess ist ihm hemmungslos verfallen. Nur mit Robyn hätte er noch eine Chance, denn sie hat eigentlich einen Freund… Und dann ist da noch der gruselige Fremde, der nicht nur für die Götterwelt eine Gefahr darstellt…

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, es ist spannend und einfühlsam geschrieben. Besonders gut haben mir am Ende des Kapitels die „Berichte des Geschehens“ vom Götterboten Hermes gefallen, die gut zum Kapitel passen und auch noch mal die Sicht eines Außenstehenden auf die Geschichte zeigen. Auch der Schauplatz (das Camp in den Rockys) ist gut gewählt, denn es passt zur Geschichte und zu den Handlungen äußerst gut dazu. Auch fand ich den Einfall mit den Gottheiten sehr gelungen, denn so habe ich noch viel Interessantes über die Götterwelt gelernt und die Beziehungen der Götter zueinander gut verstanden.

Hinten im Buch werden noch einmal alle Götter (und Titanen, die darf man ja auch nicht außen vor lassen) in einem Stammbaum dargestellt und noch einmal extra beschrieben. So versteht man noch einmal alles viel besser, deswegen würde ich vorschlagen, vor dem Lesen des Buches hinten die Steckbriefe zu lesen, dann ist es teilweise besser zu verstehen. Auch die Figuren sind gut charakterisiert und beschrieben, und ich konnte auch die Gefühle und Gedanken immer sehr gut nachvollziehen.

Insgesamt fand ich vor allem den Gedanken mit der griechischen Mythologie (und das Spiel des Prometheus) sehr einfallsreich. Ein wirklich gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen! Das Einzige, was ich kritisieren muss, ist das die Fortsetzung erst im September 2017 erscheint.

GötterFunke. Liebe mich nicht
GötterFunke. Liebe mich nicht
von Marah Woolf
464 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Dressler

Karolin über „Rabenherz“

Rabenherz

Karolin, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Rabenherz“ von Anja Ukpai:

June ist überglücklich, als sie ihr Stipendium für die Oberstufe der Saint Gilberts High School bekommt, doch ihre Tante ist nicht sonderlich erfreut darüber. Diese ist davon überzeugt, dass June einen uralten Fluch im Gegenzug für ihre große Liebe aufheben wird. Das ist June allerdings vorerst egal, und sie geht trotzdem weiterhin auf diese Schule, wo sie sich auch in Jacob verliebt hat. Ihre Liebe ist allerdings nicht ganz unkompliziert. Und plötzlich geschehen auf Saint Gilberts wirklich seltsame Dinge, und als June dann bis in ihre Träume von einem Raben verfolgt wird, denkt sie doch über die Prophezeihung von Saint Gilberts nach.

Die Geschichte ist einfach wunderschön erzählt und man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die Spannung wird durch Tagebucheinträge des Rabenlords, Gedichte und Worterklärungen zwischen den Kapiteln gesteigert. Leider löst sich das Rätsel um die Prophezeihung und das Verschwinden mehrerer Personen am Ende nicht wirklich auf, und durch den Epilog wird es noch ein bischen verwirrter. Ansonsten kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.

Rabenherz
Rabenherz
von Anja Ukpai
ab 12 Jahren
368 Seiten, Planet