Johanna über Das Herz der Quelle. Sternensturm von Alana Falk

Das Herz der Quelle. Sternensturm

Johanna, 14 Jahre aus Breitenbach, rezensiert „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ von Alana Falk:

Dieses Buch handelt von der „Gemeinschaft des Hohen Rates“, zu dem auch die Magierin Liliana angehört. Die Aufgabe der Gemeinschaft ist es, zukünftige Magier auszubilden und auf ihre große Aufgabe, das Verhindern von Naturkatastrophen vorzubereiten. Doch Zaubern können die Magier nur mit einer Quelle, die ihnen die Magie zur Verfügung stellt. Beide, Quelle und Magier, sind sozusagen voneinander abhängig. Die Quelle braucht einen Magier, der die Magie leitet und formt, im Gegensatz muss sich aber auch der Magier darauf einstellen, dass er ohne eine Quelle der Magie nicht mächtig ist.

Leider blicken viele Magier auf Quellen herab, daher werden sie oft nur als „Batterie“ und nicht als Menschen angesehen, da sie die Magie nur verkörpern, aber nicht benutzen können. Auch Liliana legt anfangs diese Denkweise an den Tag, obwohl man im Laufe des Buches merkt, dass sie diese eigentlich nur von all ihren Lehrern und ihren Eltern übernommen hat.

Die Geschichte rund um Liliana findet in Neuseeland statt, was ich einerseits etwas ungewohnt, andererseits aber sehr gelungen und eine willkommene Abwechslung fand, da ich noch kein Fantasy-Buch dieser Art gelesen habe, das nicht in Amerika oder Europa spielt. Liliana, die Hauptperson dieser Geschichte, ist bereits volljährig und wartet darauf, mit einer Quelle verbunden zu werden. Als ihr aber ausgerechnet Chris zugeteilt wird, sinkt ihr Mut. Denn Chris stellt sich gegen Lilianas anfängliche Naivität, das Quellen ihren Magiern in allen Dingen gehorchen müssen und bringt sie dazu, ihre Denk -und Lebenseinstellung komplett umzukrempeln. Doch Liliana wehrt sich gegen ihn, da sie anfangs immer noch in dem Glauben steht, Magier hätten mehr Macht über die Quelle als umgekehrt.

Ihre Mutter bietet ihr einen Gehorsamkeitszauber für Chris an, der ihn stumm und wehrlos gegenüber Liliana werden lässt. Das war so der Punkt, wo es mit meiner Sympathie für die Hauptperson langsam bergab ging, denn anstatt offen und ehrlich mit Chris zu sein und ihre Schwäche zuzugeben, überließ sie es ihrer Mutter, ihn quasi „gefügig“ zu machen. Durch diesen Gehorsamkeitszauber hassen sich die beiden noch mehr als ohnehin schon, und als sie dann auch noch eine Aufgabe, in der es um Leben und Tod geht, bewältigen sollen, scheint das Drama komplett. Denn seit der Verbindungszeremonie haben sie es nicht geschafft, miteinander zu zaubern, was sie aber in dieser Aufgabe unverweigerlich tun müssen. Doch als sie miteinander zaubern, geschieht etwas Seltsames: Durch die Entfesselung der Magie verschwindet der anfängliche Hass so schnell, wie er gekommen ist. Sie fühlen sich sofort körperlich voneinander angezogen, ein Gefühl, das im Buch fälschlicherweise als „Liebe“ bezeichnet wird.

Parallel dazu wird das Buch noch aus Sicht Adaras erzählt, einer Magierin, die ihre Quelle durch einen schweren Unfall verloren hat und sich nun in Rom auf die Suche nach der „Quelle des Sargas“ macht, die ihr helfen soll, ihn wieder von den Toten aufzuerwecken.

Erst ganz am Ende des Buches erschließt sich der Zusammenhang zwischen Liliana und Adara, wozu ich jetzt allerdings nichts Genaueres verraten möchte. Doch ich fand, dass die Autorin diese beiden, so unterschiedlich wirkenden Geschichten sehr geschickt miteinander verknüpft hat.

Am Ende des Buches folgt ein Ereignis auf das andere, und was am Anfang an Spannung gefehlt hat, wird hier doppelt und dreifach wettgemacht. Das Buch hat einen gelungenen, aber für mich etwas unvollständigen Abschluss, der aber zur Geschichte passt.

„Sternensturm“ hat mich wie gesagt nicht vollends überzeugt, da ich vor allem die plötzliche Vertrautheit zwischen den Protagonisten nicht ganz überzeugend fand. Interessant fand ich allerdings, wie die Autorin indirekt das immer aktueller werdende Thema Naturkatastrophen mit der Geschichte verknüpft und so auch aufmerksam darauf macht, dass diese immer häufiger vorkommen und auch nicht immer verhindert werden können. Die Schauplätze Rom und Auckland fand ich gut gewählt, auch wenn ich mich nicht immer so schnell in das doch so unterschiedliche Stadtbild hineingefunden habe.

Im Buch gibt es jede Menge Stoff zum Denken; sehr viele Intrigen, Machtspielchen und verborgene Geheimnisse, was ich positiv fand, denn so wurde mir trotz der anfänglich nicht vorhandenen Spannung nie langweilig. Auch das Cover mit den zwei Figuren vor dem Hintergrund, der dem Weltraum ähnelt, hat mich sofort angesprochen, da es sehr magisch und mystisch wirkt.

Trotz einiger Schwächen war das Buch sehr flüssig geschrieben, auch wenn ich mir persönlich manchmal etwas mehr Details zu der „Gemeinschaft des Hohen Rates“ und der Schauplätze gewünscht hätte.

Das Herz der Quelle. Sternensturm
Das Herz der Quelle. Sternensturm
von Alana Falk
384 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Arena

Sarah über „Sakura – Die Vollkommenen“

Sakura - Die Vollkommenen

Sarah, 14 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner:

Sakura ist irgendwie eine fantastische Geschichte, zugleich aber auch real. Es geht um das Mädchen Juri, die nach dem Tod ihres Vaters ein schlimmes Leben hat, aber trotzdem zufrieden ist. Sie muss in einer Leichenverbrennung arbeiten und bekommt jeden Tag nur eine Handvoll gekochter Reiskörner. Ihr „Wohnort“ ist ganz unten in der Anlage, auf Ebene eins in einem unterirdischen Höhlensystem. Die unterirdische Höhle, in der die Menschen leben, ist hierarchisch aufgebaut: Je weiter unten einer lebt, desto niedriger gestellt ist er. Alle Ebenen greifen dabei wie Zahnräder ineinander, und wenn ein Teil ausfällt, kann das ganze System zusammenbrechen.

Die Basis für das Ganze ist der Glaube der Menschen an Amaterasu und ihrem Bruder Susanoo. Die Menschen haben große Angst vor der Knochenfresserkrankheit, die ab einem gewissen Alter alle Menschen der Ebene eins befällt. Da Juri noch nie das Sonnnenlicht gesehen hat, nützt sie die Gelegenheit und macht bei einem Wettstreit um Zuckerblüten mit. Diese sollen nämlich wenigen Auserwählten – so verspricht es der kaiserliche Herrscher – einen Zugang zur oberen Ebene und damit den Blick in das Sonnenlicht erlauben.

Ich persönlich mag lieber historische Romane, die sehr nah an der Realität sind. Deshalb war ich anfangs auch nicht sehr motiviert, das Buch zu lesen. Aber der Charakter der Juri, die sehr stark ist, dabei aber auch nicht vollkommen, hat mir gleich gefallen. Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und die Personen sind glaubhaft. Wenn man ein bisschen nachdenkt, fallen einem auch Bezüge zur wirklichen Welt auf.

Sakura - Die Vollkommenen
Sakura – Die Vollkommenen
von Kim Kestner
408 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Arena

Lena über „Der Wunderling“

Der Wunderling

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Der Wunderling“ von Mira Bartók:

Nummer Dreizehn, so hieß das Geschöpf mit dem einen Ohr, das aussah, wie eine Mischung aus Mensch und Fuchs und in Mrs Carbunkles Waisenhaus für Erdlinge auf seiner harten Pritsche im Schlafsaal der jüngsten aller Erdlinge lag. Trotzdem jegliche Erdlinge im ganzen Land von Menschen und Tieren gemieden werden, herrscht in diesem Waisenhaus kein starker Zusammenhalt, wie man es erwarten würde, sondern im Gegenteil, die gemeinen Ratten-Erdlinge tyrannisieren die kleineren Lebewesen. Bis zu dem Tag, an dem Nummer Dreizehn das Vogel-Erdling-Mädchen Trixi kennenlernt, hat er mit keinem der anderen Erdlinge mehr als ein paar Wörter gewechselt. Als sie gemeinsam auf Hinweise zu Nummer Dreizehns Geburtsort stoßen, beschließen sie aus dem Heim auszubrechen und ihr Glück in der großen weiten Welt zu versuchen.

Obwohl dieses Buch für Kinder ab zehn Jahren empfohlen wird, fand ich es auch lustig und abwechslungsreich zu lesen und als Zubettgeh-Lektüre für jede Altersgruppe geeignet. Schön fand ich auch, wie aus dem kleinen, leisen Geschöpf aufgrund der Freundschaft mit Trixi ein lustiger, Abenteuer-Suchender und mutiger Erdling wurde.

Der Wunderling
Der Wunderling
von Mira Bartók
480 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Aladin

Kornelia über „Schattendiebin“

Schattendiebin - Die verborgene Gabe

Kornelia, 14 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Schattendiebin – Die verborgene Gabe“ von Catherine Egan:

Das Buch hat einen Zauber, der mich eingehüllt und versklavt hat, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Die Geschichte von Julia ist wunderschön erzählt. Nie wird es einem langweilig, da so viel passiert. Es wirkt aber auch nicht überladen, und die Ereignisse sind gut formuliert und ausgearbeitet. Die Magie der Geschichte ist fesselnd und lässt den Leser nicht los, auch wenn das Buch geschlossen ist und im Schrank steht.

Ich habe das Buch sehr gut gefunden und würde es auch sofort weiter empfehlen!

Schattendiebin - Die verborgene Gabe
Schattendiebin – Die verborgene Gabe
von Catherine Egan
416 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Ravensburger

Johanna über „Der Kuss der Lüge“

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Johanna, 14 Jahre aus Breitenbach, rezensiert „Die Chroniken der Verbliebenen – Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson:

„Der Kuss der Lüge“, Band 1 der „Chroniken der Verbliebenen“, geschrieben von Mary E. Pearson spielt im Königreich Morrighan, genauer gesagt in dessen Hauptstadt Civica. Lia, Königstochter des Hauses Morrighan und Hauptprotagonistin dieses Buches soll in absehbarer Zeit mit dem Prinzen des Königreiches von Dalbreck verheiratet werden, den sie weder kennt noch eine besonders hohe Meinung von ihm hat. Also reißt sie zusammen mit ihrer Freundin und Kammerzofe Pauline aus, um in der Hafenstadt Terravin ein neues Leben bei Paulines Tante Gwyneth zu beginnen. Diese besitzt einen Gasthof mit ein paar Zimmern, den sie alleine führt. Pauline und Lia, die froh ist, das königliche Leben mit all seinen Verpflichtungen und Zwängen hinter sich gelassen zu haben, greifen ihr dabei tatkräftig unter die Arme. Lia ist glücklich und fühlt sich frei und unbeschwert und hat sich entschlossen, niemals wieder in ihre Heimatsstadt Civica zurückzukehren.

Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass die zwei jungen Männer (mit Namen Rafe und Kaden), die der Gasthof zurzeit beherbergt und zu denen sie sich sogleich hingezogen fühlt, nicht diejenigen sind, für die sie sich ausgeben. Denn einer ist ein Attentäter, der ausgesandt wurde, um die Königstochter zu ermorden und der andere ist jener Prinz, den sie hätte heiraten sollen.

Das Buch wird sowohl aus der Sicht des Attentäters und des Prinzen erzählt, doch die Autorin lässt offen, bei wem es sich nun um wen handelt. Dazu kommt, dass Lia Rafe und Kaden für ganz normale Reisende hält und komplett ahnungslos im Bezug auf deren wahre Identität ist, und zufolge nur der Leser rätseln kann, wer nun wer ist. Erst ab ungefähr der Mitte des Buches erfährt der Leser (und Lia) wer derjenige ist, der nach ihrem Leben trachtet (ich habe falsch geraten).

Der Attentäter, der es nicht über sich bringt, Lia zu töten, entschließt sich, sie stattdessen zu entführen und sie in sein Königreich zu verschleppen. Da das Rätsel um die wahre Identität von Rafe und Kaden nun geklärt ist, tritt nun ein anderes Thema in den Vordergrund: Lias mysteriöse Gabe, die jede erste Tochter des Hauses Morrighan besitzt und die Lia noch nie richtig wahrgenommen hat. Erst als sie am Lager der Carvachis (einer Gruppe Nomaden) Halt machen und Lia Dihara trifft, ändert sich ihre Sicht auf ihre Gabe, die, wie sie nun erst merkt, in ihrer Kindheit stark unterdrückt wurde. Als sie weiter reisen, rettet sie Lia sogar einmal das Leben.

Das Buch endet mit dem Einzug Lias in das Königreich Venda, was ich persönlich gut fand, denn so bleibt die Spannung auf den 2. Band aufrechterhalten, da man nicht weiß, was denn nun genau mit Lia geschehen soll.

Das Buch beginnt mit Lias und Paulines Flucht nach Terravin sehr spannend, diese Spannung wird aber nicht beibehalten und erst ab ungefähr der Mitte des Buches wird es wieder etwas spektakulärer. Diese teilweise fehlende Spannung wird aber meiner Meinung nach durch den sehr guten und angenehmen Schreibstil der Autorin wettgemacht, da vor allem die Gefühle und Gedankengänge der Personen immer sehr gut nachzuvollziehen sind. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, und die Handlung sind gut ausgearbeitet. Einzig allein Lias Gabe schien mir etwas undurchsichtig beschrieben zu sein, da nie genau gesagt wird, um was es sich da genau handelt.

Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, trotzdem hatte ich anfangs teilweise das Gefühl, das nicht viel passiert und die Handling eher vor sich hinplätschert. Dafür fand ich aber das Rätsel, wer nun der Prinz und wer der Attentäter ist, sehr gelungen, da auch der Leser dazu angehalten wird, mit zu rätseln und sich in die facettenreich beschriebenen Personen hineinzuversetzen. In Lia konnte ich mich persönlich am besten hineinversetzen, da die Person und ihre Charakterzüge sehr einfühlungsreich beschrieben sind.

Zusammenfassend hat mich Lias Welt sofort in ihren Bann gezogen, auch wenn das Buch manchmal einige Schwachstellen aufweist. Ich warte gespannt darauf, den 2. Band zu lesen!

 Der Kuss der Lüge
Der Kuss der Lüge
von Mary E. Pearson
560 Seiten; ab 14 Jahren
2017Lübbe ONE

Alena über „Das dunkle Herz des Waldes“

Das dunkle Herz des Waldes

Alena, 13 Jahre aus Absam, rezensiert „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik:

Rezension:

Das Mädchen Agnieszka würde eigentlich gern ein ganz normales Leben in ihrem Dorf führen. Der einzige Grund, der das verhindert, liegt jenseits des Dorfes. Dort befindet sich der dunkle Wald, wo sich die dunkle Magie herumtreibt. Nur der Magier, genannt der Drache, kann das Dorf davor beschützen. Als Gegenleistung holt er sich alle zehn Jahre ein Mädchen aus dem Dorf, das ihm in dieser Zeit dienen muss. Allen ist klar, dass diesmal die Wahl auf Kasia, Agnieszkas beste Freundin, fallen wird. Denn sie ist höflich, hübsch und tapfer. Tatsächlich fiel die Wahl des Drachen aber auf Agnieska. Warum hat sich der Drache für sie entschieden?

Meine Meinung:

Das dunkle Herz des Waldes ist ein Buch zum Mitfiebern. Also für alle, die am Abend gerne zähneknirschend heimlich unter der Bettdecke lesen, genau das Richtige.

Das dunkle Herz des Waldes
Das dunkle Herz des Waldes
von Naomi Novik
576 Seiten; ab 13 Jahren
2017 cbj

Marlena über „Snow“

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Marlena, 13 Jahre aus Igls, rezeniert „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige:

Snow ist seit ihrem sechsten Lebensjahr in einer Nervenheilanstalt. Sie glaubt eine ganz normale Kindheit gehabt zu haben, doch da täuscht sie sich. Ihre Mutter entführte sie aus „Algid“, einem Reich aus Schnee und Eis, dass vom bösen König Lazar, Snows leiblichem Vater, regiert wird.

Snow träumt immer wieder von einem Baum und einem Jungen, der ihr sagt, sie solle den Baum suchen und zu ihm kommen. Als Bale, ihre große Liebe, vor ihren Augen durch einen Spiegel fortgezogen wird, beschließt Snow den Baum aus ihrem Traum zu suchen und Bale zu retten. Dieser jedoch entpuppt sich als Portal nach Algid!

Dort wird sie schon von einem Jungen namens Jagger erwartet. Als sie von den Schneebestien, welche König Lazar erschaffen hat, gejagt wird, wird sie von Kai und der Flusshexe gerettet. Sie ist es, die Snow von ihrer wahren Vergangenheit und der Prophezeiung erzählt. Die Prophezeiung besagt, sie hätte zwei Möglichkeiten: Entweder den König töten und somit Algid, wo seit Jahren Winter herrscht, befreien oder ihrem Vater mehr Magie verleihen, sodass er noch stärker wird.

Doch wenn sie ihren Vater besiegen will, muss sie erst lernen, ihre Magie, den Schnee, zu beherrschen. Dabei bekommt sie Hilfe von der Flusshexe, Kai, Jagger und den Räubermädchen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Es war spannend bis zur letzten Seite. Absolut empfehlenswert für Leser, welche Fantasygeschichten lieben.

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis
Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis
von Danielle Paige
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Lena über „Snow“

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Lena, 14 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Snow – Die Prophezeihung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige:

Snow, ein Mädchen, das mit seinem Freund Bale in einer Anstalt für Geisteskranke lebt, hat seltsame Träume. Als sie mitbekommt, wie Bale mithilfe eines Spiegels in eine andere Welt entführt wird, versucht sie ihn zu retten. Unter der Anleitung von Jagger findet sie den Baum, der ein Tor zur Welt namens Algid ist. Dort angekommen erfährt sie von dem bösen Schneekönig, dem ewigen Winter und ihrer Prophezeihung…

Dieses Buch fand ich sehr spannend, da ich nie im Leben geahnt hätte, was in Algid auf Snow wartete. Außerdem gab es überraschende Wenden und erst am Schluss wurde aufgelöst, was wirklich hinter der Herzogin, Bale und Snows Mutter steckt. Ich freue mich wirklich darauf, eine Fortsetzung zu lesen!!!

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis
Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis
von Danielle Paige
400 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Alina über „Forever Again – Für alle Augenblicke wir“

Forever Again - Für alle Augenblicke wir

Alina, 15 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Forever Again – Für alle Augenblicke wir“ von Lauren James:

In diesem Buch geht es um eine Liebe, die in die Geschichte eingeht. Die Geschichte spielt zu vier verschiedenen Zeiten. Es geht darum, dass das Liebespaar, das aus Kathrine und Matthew (namentlich in den Zeiten leicht abgewandelt) besteht, zu verschiedenen Zeitpunkten die Welt durch ihr Handeln retten. Die beiden werden alle Jahre geboren und sehen ihren Vorgängern zum Verwechseln ähnlich. Es gibt eine Mission, die ausgeführt werden muss. Es geht auch um die Geburt eines Kindes der beiden, doch durch vorzeitiges Sterben von einem der beiden, wird dies vereitelt, bis es dann 2039 dazu kommt.

1745: Ist Kathrine eine Lady aus gutem Hause, hingegen Matthew ein Dienstbote. die beiden begegnen sich und verlieben sich. Hier wird die Eroberung von Carlisle verhindert und trotz einiger Schwierigkeiten, schaffen es die beiden, die Geschichte zu beeinflussen. In dieser Zeit wird Matthew erschossen.

1854: Gibt es anfänglich einige Schwierigkeiten, da Katy sich als Junge ausgibt. Matthew geht als Kriegsreporter zur Grenze und Kat (Katy) ist beauftragt, alle Artikel zu verharmlosen. Durch ihr Handeln kann die Ermordung aller Offiziere verhindert werden und der Krieg wird gewonnen. Matthew wird in die Luft gesprengt.

2019: Ist es etwas kompliziert, da sich hier die Geschichte mit der aus der Zeit 2039 überschneidet. 2019 wird nur in e-mails, Nachrichten, Zetteln, Notizen, usw. beschrieben. Somit ist es etwas schwer zu beschreiben.

2039 wird dann ein Bakterien-„Anschlag“ verhindert. Die beiden retten wieder die Welt und Kate ist schwanger, Matthew wird gefangen genommen. Kate kann fliehen und ihr Kind entbinden. Doch sie lässt ihr Baby bei seinem Onkel und rettet Matthew. Gemeinsam fliehen sie außer Landes.

Die Geschichte entspricht genau meinem Geschmack, nur ist sie etwas anstrengend zu lesen, da sie dauernd in den Zeiten herumspringt. Ja, man will wissen, wie es jetzt in einer bestimmten Zeit weitergeht, doch man vergisst auch Teile, was es etwas kompliziert macht. ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, da es eine gute Geschichte ist. Es ist nur keine Geschichte, in die man total versinkt und mit der man nicht mehr aufhören kann, da es immer einen Perspektivwechsel gibt. ich finde auch, dass das Buch relativ kurz ist dafür, dass es eigentich vier verschiedene Geschichten sind.

Forever again
Forever again
von Lauren James
384 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Loewe

Lea-Sophie über „Ravenstorm Island“

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald

Lea-Sophie über „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Der Schattenwald“ von Gillian Philip:

Molly und Jack Cornell waren auf Besuch bei ihrem Cousin Arthur im Schloss auf Ravenstorm Island. Arthur hat eine kleine Schwester, namens Harriet. Sie wurde mit einem Fluch von der Finsterflinkkönigin belegt.

Jack und seine Freundin Melody, ein Mädchen aus dem Dorf, gingen zum Spielen in den Wald hinter dem Schloss. Dort trafen sie ein Einhorn, die einzige Möglichkeit, Harriet von dem Fluch zu befreien. Molly und Arthur suchten das Fabelwesen, doch anstatt es einfangen zu können, verletzte es sich…

Viele weitere eigenartige Gestalten treiben auf der Insel ihr Unwesen: eine stimmenklauende Schreischlingerin, unheimliche Archäologen…

Mir hat das Buch so gut gefallen, weil es etwas gruselig ist, und man einfach immer weiterlesen will. Es verliert einfach nie die Spannung. Es ist toll, und eine Freude für mich, dass ich dieses Buch lesen durfte. Danke!

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald
Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Der Schattenwald
von Gillian Philip
208 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Fischer KJB