Lena über „Evil Hero“

Evil Hero

Lena, 14 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Evil Hero – Superschurke wider Willen“ von Sandra Grauer:

John Taylor ist gewiss kein gewöhnlicher Schuljunge. Sein Vater war Eagleman, einer der besten Helden seiner Zeit. Allerdings hat ihn TheRockstar, sein Erzfeind, vor wenigen Monaten hinterrücks ermordet. John soll eigentlich in die Fußstapfen seines Vaters treten und sich an der Scola, der Schule für Superhelden, bewerben. Als er dort kurzerhand abgelehnt wird, fasst er einen Plan. Er geht auf die Äcädemy, die Schule der Superschurken, um dort die wahre Identität TheRockstars aufzudecken und sich an ihm zu rächen.

Gleich am ersten Tag lernt er Max und Serena kennen, die beide scheinen, als wären sie wirklich nett. Doch eigentlich ist John ja nicht hier um Freunde zu finden, sondern um Rache zu üben. Ob ihm das wohl gelingt…

Mir hat dieses Buch vor allem deshalb gut gefallen, da es zeigt, dass in jedem Menschen sowohl Gutes als auch Schlechtes steckt und auch die Superschurken Freunde finden können. Ich fand es toll, dass John nicht aufgab und auch mithilfe seiner Freunde dem Mörder seines Vaters eine Spur näher rückte.

Evil Hero - Superschurke wider Willen
Evil Hero – Superschurke wider Willen
von Sandra Grauer
352 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Planet!

Florian über „Allein unter Dieben“

Allein unter Dieben - Wer nicht klaut, bleibt dumm

Florian, 10 Jahre aus Aurach, bespricht „Allein unter Dieben – Wer nicht klaut, bleibt dumm“ von Frank Schmeißer:

Das Buch war sehr witzig und „erfrischend“, und ich habe daran sehr wenig zu kritisieren.

In der Geschichte geht es um eine richtig schlechte Verbrecherfamilie, die ihre Verwandtschaft in New York besucht, diese ist auch kriminell wie alle anderen Verwandten auch. Leider will der Sohn der total irren Familie kein Verbrecher sein!

Es war – wie schon gesagt – sehr witzig, aber viele sehr hoch- und norddeutsche unverständliche Redewendungen und Wörter wie ein Gebäck namens „Berliner“ stachen sehr aus den Text heraus. Ansonsten ist es einfach super und eine Fortsetzung würde mich freuen.

Würde dieses Buch verfilmt werden, könnte man während der Kinovorstellung vor lachen sicher nichts verstehen.

Allein unter Dieben
Allein unter Dieben
von Frank Schmeißer
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Fischer Sauerländer

Lena über „Der magische Faden“

Der magische Faden

Lena, 14 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Der magische Faden“ von Tom Llewellyn:

Markus und seine Geschwister bekommen ein geheimnisvolles Päckchen ohne Absender zugeschickt. Als sie es öffnen und Markus das Wollknäuel, welches sich in der Schachtel befindet, berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Kurz darauf geschehen mehrere komische Dinge. Das Haus beginnt in der Nacht zu leuchten, ein Fremder namens Mc Lean beginnt im Baum im Vorgarten zu hausen und der Faden wird lebendig. Ob das alles etwas mit der Tatsache zu tun hat, dass Markus Vater vor Jahren bei einer Ausgrabungsstätte in Griechenland verschwunden ist???

Ich fand diese Geschicht wirklich spannend zu lesen und mit vielen lustigen und guten Ideen versehen. Ich hoffe, dass trotzdem durch den Faden eine Menge Geheimnisse gelöst worden sind, mein Haus nie anfängt zu leuchten und Mücken, Motten, Fledermäuse, Eulen und Kojoten meinen Garten bevölkern.

Der magische Faden
Der magische Faden
von Tom Llewellyn
256 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann

Johanna über „Time School – Auf ewig dein“

Time School - Auf ewig dein

Johanna, 14 Jahre aus Moos, rezensiert „Time School – Auf ewig dein“ von Eva Völler:

Das neue Buch von Eva Völler heißt „Auf ewig dein – TIME SCHOOL“ und ist der erste Band einer neuen Buchreihe, deren Charaktere aber auch schon in der früher erschienenen Trilogie „Zeitenzauber“ vorkommen. Die Hauptpersonen dieses Buches heißen Anna und Sebastiano, sie leben in Venedig und sind in der Lage, durch die Zeit zu reisen. Begleitet werden sie dabei von Fatima und Ole, und ganz am Anfang des Buches kommt noch Walter dazu. Walter, Ole und Fatima sind die Schüler an Annas und Sebastianos „Time School“ in Venedig, in der sie ihre Schüler zu Zeitreisenden ausbilden. Ihr erster Auftrag verschlägt sie an den Hof von Heinrich dem Achten, der im 15. und 16. Jahrhundert lebte. Dort sollen sie verhindern, dass einer der engeren Berater der Königs, Lord Wykes, ermordet wird, was ihnen auch gelingt. Doch nach ihrer Rückkehr in die Gegenwart wird Anna immer öfter von Träumen geplagt, in denen Mr. Fitzjohn, einer ihrer ärgsten Feinde, der es nur auf Macht und Verderben abgesehen hat, wissen will, wo sich „der Schlüssel“ befindet. Zudem bekommt Anna auch noch Besuch aus der Zukunft, der sie ziemlich durcheinander bringt. Schließlich findet Anna heraus, um was es sich bei dem Schlüssel handelt und muss gegen Mr. Fitzjohn bestehen, der alles daran setzt, die Vergangenheit negativ zu beeinflussen und so an noch mehr Macht zu gelangen. Auch Mr. Wykes spielt in dieser Hinsicht eine tragende Rolle. Aber das alles erfahrt ihr nur, wenn ihr das Buch lest….

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, am Anfang hatte ich einige Bedenken, weil ich dachte, die Geschichte würde zu sehr der Edelstein–Trilogie von Kerstin Gier ähneln, was aber nicht der Fall war. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und geschildert, alles hatte Hand und Fuß und dadurch finde ich sie auch sehr gelungen. Besonders gut hat mir gefallen, dass alle Zeitreise-Schüler (Fatima, Walter, Ole) aus verschiedenen Zeitepochen stammen und sich dadurch auch von den Eigenschaften her gut ergänzen. (Z.B. Ole kommt aus der Wikingerzeit und Walter aus der Zeit um Heinrich den Achten.) Auch der Erzählstil von Eva Völler ist sehr angenehm, humorvoll und doch spannend gestaltet. Auch habe ich nicht wirklich das Hintergrundwissen der Zeitenzaubertrilogie gebraucht, es sind zwar dieselben Charaktere, aber eine völlig neue Geschichte! Am allerbesten hat mir jedoch gefallen, dass das Buch wirklich spannend war, ich konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt viele Wendungen und spannende neue Abenteuer, aber auch die Lovestory zwischen Anna und Sebastiano kommt nicht zu kurz. Auf jeden Fall ein sehr gut durchdachtes und spannendes Buch, das es sich lohnt zu lesen!

Time School - Auf ewig deinTime School – Auf ewig dein
von Eva Völler
384 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Lübbe ONE

Emil über „Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek“

Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek

Emil, 11 Jahre aus Igls, bewertet „Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek“ von Chris Grabenstein:

Der Gewinn des zwölfjährigen Kyle ist, eine Nacht in Mr. Banancellos Bibliothek zu verbringen. Anschliessend bekommt Kyle die Möglichkeit, bei einem spannenden Spiel mitzumachen: Er muss es schaffen, in weiteren 24 Stunden die versperrte Bibliothek zu verlassen, doch das ist nicht so einfach. Kyle und weitere „Kandidaten“ müssen viele Rätsel lösen und Aufgaben bestehen, die Mr. Banancello sich für sie ausgedacht hat. Am Schluss winkt für den Gewinner ein Preis…

Das Buch hat mir sehr gefallen. Es hat Spass gemacht, von Rätsel zu Rätsel mitzufiebern und auch etwas über einige Bücher zu erfahren.

Wer Bücher und Rätsel liebt, für den ist das Buch genau richtig !

Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek
Flucht aus Mr. Banancellos Bibliothek
von Chris Grabenstein
304 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Freies Geistesleben

Patrick über „Die Götter sind los“

Die Götter sind los

Patrick, 12 Jahre aus Axams, bewertet „Die Götter sind los“ von Maz Evans:

Elliot hat eine geistig kranke Mutter, von der seine Lehrer nichts wissen dürfen, sonst muss sie betreut werden und kommt in ein Heim. Also muss Elliot sich um alles kümmern. Als wäre das alles nicht schon genug Stress für ihn, trifft er Virgo, die behauptet, ein Sternenbild zu sein. Sie wäre im Auftrag des Zodiak-Roptes auf die Erde gekommen. Doch alles, was sie sagt, ist wahr.

An einem anderen Tag befreien Elliot und Virgo versehentlich den Todesdämon Thanatos, dieser versucht, die vier Element-Steine zu finden, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Elliot und das Sternemädchen holen Zeus und andere wichtige Götter zu Hilfe. Sie machen es sich zur Aufgabe, vor Thanatos die Steine zu finden. Aber der Todesdämon überlistet Elliot in der Unterwelt und versucht ihm den ersten Stein abzunehmen. Nur Kampfgeist und die Liebe zu seiner Mutter lassen ihn trotz des einschläfernden Wassers überleben. Seiner Freundin ist es außerdem gelungen, das Haus, dass Elliots Mutter unwissentlich für wenig Geld oder besser gesagt für nichts verkauft hat, wieder zurück zu gewinnen.

Doch das war erst der Anfang: Thanatos ist noch auf freiem Fuß und bereit, alles für die restlichen drei Steine zu geben.

Das Buch war wirklich spannend. Es war ein richtiges Abenteuerbuch! Endlich erfahre ich mehr über die griechischen Götter und ihre interessanten Verhältnisse.

Die Götter sind los
Die Götter sind los
von Maz Evans
336 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Carlsen

Anna-Maria über „Lilo auf Löwenstein“

Lilo auf Löwenstein

Anna-Maria, 8 Jahre aus Volders, schreibt über „Lilo auf Löwenstein – Ab ins Schloss“ von Mara Andeck:

Lilo lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einer kleinen Wohnung. Gleich am Anfang fällt Lilo von einem Baum und muß für einige Tage ins Bett. Als sie wieder aufstehen darf, kann sie sich endlich auf eine Bank legen und „echte“ Menschen sehen. Das war sehr lustig.

Der Vermieter der Wohnung ist nicht nett. Er hat immer etwas auszusetzen und ärgert die Familie oft. Einmal kommt er und sagt: „Das Fahrrad gehört in die Wohnung und nicht vor das Haus!“. Darauf beschließt der Vater, dass sie in eine neue Wohnung ziehen müssen. So zeigt er ihnen ein neues Haus und sagt zu ihnen: „Die untere Wohnung ist schon bewohnt, die obere Wohnung ist noch lange nicht fertig. Aber die mittlere ist für uns.“ So ziehen sie dort ein. Lilo gefällt es hier gar nicht, weil alles weiß ist.

Lilo schließt schließlich Freundschaft mit der Nachbartochter. Sie stöbern im Haus und am Dachboden herum und finden dort eine kleine Maus, die sich dann als Siebenschläferbaby herausstellt. Die Tierärztin erklärt ihnen, wie sie das Baby aufziehen müssen. Und so beginnt ein tolles Abenteuer.

Das Buch war ganz toll zum Lesen und sehr spannend. Besonders gut hat mir gefallen, als sie das kleine Siebenschläferbaby gefunden haben.

Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss
Lilo auf Löwenstein – Ab ins Schloss
von Mara Andeck
224 Seiten; ab 9 Jahren
2017 Boje

Marlena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Marlena, 13 Jahre aus Igls, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Schon von Anfang an, als Sophie es sah, kam ihr das Grandhotel Rabenfels eigenartig vor.

Als Sophie mit ihren Eltern anreiste, sah sie eine Frau vom Turm abstürzen, doch ihre Eltern und die anderen Gäste konnten die Frau nicht sehen. Die ersten zwei Tage lief alles normal. Als sie am dritten Tag aufwachte, geschah etwas Unfassbares. Ihre Eltern waren nicht mehr da. Sophia suchte sie erst im Zimmer, dann im Empfangssaal und im Frühstücksraum, aber auch hier waren sie nicht. Als sie den Herrn an der Rezeption nach ihren Eltern fragte, gab er ihr keine Antwort. Er sah nicht einmal auf. Auch die anderen Leute schenkten ihr keine Aufmerksamkeit. Schließlich kam Sophie zum Entschluss, dass sie unsichtbar ist. Sie lief zu ihrem Zimmer, falls ihre Eltern doch im Zimmer wären. Auch diesmal war der Raum leer. Sie ging den Gang hinunter zur Empfangshalle. Dort, wo eigentlich die Treppe sein sollte, war plötzlich eine glatte Wand. Sophie ging den Weg zurück zu ihrem Zimmer und dann noch einmal zu der Stelle, wo die Treppe sein sollte. Diesmal war keine leere Wand zu sehen, stattdessen ein großer Spiegel.

Beim dritten Mal gelang sie hinunter ins Erdgeschoss. Dort stieß sie mit einem alten Mann zusammen. Er stellte sich als Concierge vor und riet ihr in den Keller zu flüchten, denn dieses Hotel birgt ein böses Geheimnis und nur im Keller wäre sie sicher. Da der Concierge der einzige Mensch war, der sie sehen konnte, vertraute Sophie ihm und machte sich auf den Weg in den Keller. Unten angekommen trifft sie Max und seine Freunde, die ihr von dem Bösen, das hinter dem Spiegel lauert, erzählen.

Zusammen mit Max versucht Sophie dem Geheimnis des Hotels auf die Spur zu kommen und ihre Eltern, Max, seine Freunde und das Hotel zu retten. Was zuerst ganz einfach klingt, wird zu einem Spiel um Leben und Tod. Hinter jeder Ecke wartet eine neue böse Überraschung auf sie. Sophie verliebt sich in Max, doch sie weiß, dass sie nicht zusammen bleiben können. Denn Max scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Die Frau hinter dem Spiegel schreckt vor nichts zurück. Der einzige Grund dafür ist Rache…

Das Buch ist sehr fesselnd. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

Iris über „Pippa – Mein halbes Leben ist ein Ponyhof“

"Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof"

Iris, 10 Jahre aus Bergheim, schreibt über „Pippa – Mein halbes Leben ist ein Ponyhof“ von Barbara Tammes:

Die 12jährige Pippa lebt in zwei Welten: Unter der Woche lebt sie bei ihrer Mutter in einem etwas heruntergekommenen Ponyhof am Land, reitet, mistet Ställe aus und geht zur Schule. Am Wochenende wohnt sie bei ihrem Vater in einem schönen Haus in der Stadt, trinkt Chai Latte, trägt teure Designer-Klamotten und wird verwöhnt. Sobald das Wochenende vorbei ist, muss sie alles, was sie am Wochenende bekommen hat, wieder abgeben. Pippa hat eine beste Freundin in der Stadt und eine beste Freundin am Land und findet ihr Leben in Ordnung. Aber als ihr Vater sie dann fragt, ob Pippa zu ihm ziehen will, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Will sie weiterhin mit ihrer kleinen Schwester Poppy auf dem Ponyhof leben oder zu ihrem Vater, seiner neuen Frau Tessa und ihrem Halbbruder ziehen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es spannend und vielseitig war. Außerdem ist sehr viel passiert, das man nicht erwartet hat.

Pippa - Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
Pippa – Mein (halbes) Leben ist ein Ponyhof
von Barbara Tammes
192 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Coppenrath

Eliah über „Drachenzähne tun nicht weh“

Eliah, 8 Jahre aus Kufstein, beschreibt „Drachenzähne tun nicht weh“ von Inge Misschaert:

Das Buch hat mir sehr gefallen.

Es geht um einen Jungen, der behauptet, er wäre ein Drache. Er erlebt Abenteuer mit Drachen, z.B. mit dem fiesen Buckelrücken und mit dem braunen schwedischen Drachen. Außerdem läuft er einmal von seiner Familie weg. Er kriecht unter der Hecke durch zu seiner Oma. Er flieht zu seiner Oma und lebt auf ihrem Dachboden. Aber in ihrem Haus war leider überall Drachenkacke, deswegen nahm er einen Eimer, putzte sie weg und schüttete sie auf die Wiese.

Als er einmal den Schrank aufmachte, sah er den fiesen Buckelrücken, der schnell aus dem Schrank flitzte. Deswegen nahm er einen Hammer und Nägel und hämmerte ein Fenster zu, damit der fiese Buckelrücken nicht entkommen konnte.

Jetzt wird es richtig spannend, aber das müsst ihr selber lesen!

Am besten hat mir gefallen, dass man am Schluss sein eigenes Drachenabenteuer hinschreiben kann.

Ich würde es Kindern von 6 – 10 Jahren empfehlen, die gerne lustige und spannende Geschichten lesen.

Drachenzähne tun nicht weh
Drachenzähne tun nicht weh
von Inge Misschaert
ab 8 Jahren
92 Seiten, Kosmos