Sebastian über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“

Das Geheimnis der Bärenhöhle

Sebastian, 9 Jahre aus Wörgl, schreibt über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“ von Sabrina J. Kirschner:

Es ist ein tolles Buch mit viel Spannung und Action, und es hat mir sehr gut gefallen!

Finn und Linus fahren mit Opa Botzblitz auf Campingurlaub in ein abgelegenes Bergtal. Mit dabei ist natürlich Rudi, Opas Wohnmobil. Dort lernen sie Charlotte und ihren kleinen Bruder Emil kennen.
Gleich am Anfang passieren einige seltsame Sachen, ein Baum neben dem Wohnwagen brennt und auf einmal ist das Benzin aus. Opa Botzblitz und die Eltern von Charlotte und Emil fahren aus dem Tal weg, um ein paar Einkäufe zu erledigen und um Benzin zu holen. Plötzlich passiert ein gewaltiger Erdrutsch und verschüttet die einzige Straße ins Tal.

Jetzt sind die Kinder allein und nun beginnt das große Abenteuer. Denn Linus, der gerne Detektiv werden möchte, findet heraus, dass all diese Dinge nicht einfach so passiert sind. Da muss etwas anderes dahinterstecken. Gemeinsam versuchen sie nun, das geheimnisvolle Rätsel zu lösen.

Mehr verrate ich euch aber nicht, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Und ich kann euch diese Detektivgeschichte auf alle Fälle weiterempfehlen.

Das Geheimnis der Bärenhöhle
Das Geheimnis der Bärenhöhle
Botzplitz! Ein Opa für alle Fälle
von Sabrina J. Kirschner
ab 8 Jahren
208 Seiten, Gerstenberg

Sarah über „Sakura – Die Vollkommenen“

Sakura - Die Vollkommenen

Sarah, 14 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner:

Sakura ist irgendwie eine fantastische Geschichte, zugleich aber auch real. Es geht um das Mädchen Juri, die nach dem Tod ihres Vaters ein schlimmes Leben hat, aber trotzdem zufrieden ist. Sie muss in einer Leichenverbrennung arbeiten und bekommt jeden Tag nur eine Handvoll gekochter Reiskörner. Ihr „Wohnort“ ist ganz unten in der Anlage, auf Ebene eins in einem unterirdischen Höhlensystem. Die unterirdische Höhle, in der die Menschen leben, ist hierarchisch aufgebaut: Je weiter unten einer lebt, desto niedriger gestellt ist er. Alle Ebenen greifen dabei wie Zahnräder ineinander, und wenn ein Teil ausfällt, kann das ganze System zusammenbrechen.

Die Basis für das Ganze ist der Glaube der Menschen an Amaterasu und ihrem Bruder Susanoo. Die Menschen haben große Angst vor der Knochenfresserkrankheit, die ab einem gewissen Alter alle Menschen der Ebene eins befällt. Da Juri noch nie das Sonnnenlicht gesehen hat, nützt sie die Gelegenheit und macht bei einem Wettstreit um Zuckerblüten mit. Diese sollen nämlich wenigen Auserwählten – so verspricht es der kaiserliche Herrscher – einen Zugang zur oberen Ebene und damit den Blick in das Sonnenlicht erlauben.

Ich persönlich mag lieber historische Romane, die sehr nah an der Realität sind. Deshalb war ich anfangs auch nicht sehr motiviert, das Buch zu lesen. Aber der Charakter der Juri, die sehr stark ist, dabei aber auch nicht vollkommen, hat mir gleich gefallen. Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und die Personen sind glaubhaft. Wenn man ein bisschen nachdenkt, fallen einem auch Bezüge zur wirklichen Welt auf.

Sakura - Die Vollkommenen
Sakura – Die Vollkommenen
von Kim Kestner
408 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Arena

Constantin über „Die drei Magier“

Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Constantin, 10 Jahre aus Heiterwang, bewertet „Die drei Magier – Das magische Labyrinth“ von Matthias von Bornstädt:

An einem Freitagnachmittag spielen Vicky, Conrad und Mila am Badesee. Sie gehen über einen alten Steg, kommen zu einem Strudel und werden in das Wasser hineingezogen. Als sie wieder auftauchen, sind sie in Algravia. Dort werden sie von drei Trollen gejagt und kommen zu Fia Feus, einer netten Hexe. Diese meint, sie wären die drei Magier und müssen Algravia vor dem Fiesling Rabenhorst retten.

Ich finde das Buch sehr gut, weil es spannend ist und auch geheimnisvoll. Es enthält viele bunte Bilder. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
Die drei Magier – Das magische Labyrinth
von Matthias von Bornstädt
160 Seiten; ab 8 Jahren
Ars Edition

Anna-Maria über „Tildas Tierbande“

Tildas Tierbande

Anna-Maria, 9 Jahre aus Volders, schreibt über „Tildas Tierbande“ von Anna Lott:

Tilda zieht mit ihren Eltern in den Trüffelweg. Dort lernt Tilda Tomma, Gonzo, Gabriel und Gregor kennen. Beim Kennenlernen werfen Gonzo und Gregor mit einem Gummiball, der aussieht wie eine Nacktschnecke. Tomma und Tilda finden das ecklig, trotzdem tut ihnen die Schnecke leid und sie suchen sie. Da stellt sich dann heraus, dass die Nacktschnecke nur ein Gummiball ist.

Tomma muss später rechnen üben. Tilda geht in der Zwischenzeit auf ein Baumhaus und dort sieht sie etwas im Stall. Mit Tomma schaut sie neugierig nach und sie finden drei Tiere: das Wollschwein Muffin, das Wollhuhn Kasi und das Angorakaninchen Wühler.

Als der Bauer Harmut mit dem Traktor kommt, reparieren die Mädchen die Türe, damit die Tiere nicht ausbrechen können und laufen dann schnell nach Hause. Tildas Eltern sind einkaufen und plötzlich hören sie Schritte. Sie wundern sich, ob Tildas Eltern schon nach Hause kommen oder ob der Bauer Hartmut ihnen gefolgt ist – aber es ist das Wollschwein Muffin, das über die Treppe gehen möchte, um die Pralinen zu essen. Sie wollen das Schwein noch zurückhalten, aber am Ende reißt es sich los und frisst alle Pralinen, die mit Alkohol gefüllt sind. Daraufhin war das Schwein betrunken und sie bringen es zum Arzt. Der fragt die Kinder, ob das Schwein braune oder weiße Schokolade gegessen hat. Die Mutter antwortet sofort:“ Weiße!“. Da erklärt der Arzt: „Das ist gut, weil braune Schokolade wäre für Schweine giftig.“.

Der Bauer Hartmut wollte alle Tiere dann verkaufen, aber die Kinder überreden den Bauern, die Tiere zu behalten. Sie füttern und pflegen die Tiere am Bauernhof, und es geht genauso lustig weiter wie am Anfang.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Es war sehr kurzweilig und lustig wegen des Wollschweins. Muffin fand ich besonders toll!

Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
Tildas Tierbande – Ein Wollschwein im Wohnzimmer
von Anna Lott
160 Seiten; ab 8 Jahren
2017 Dtv

Lea-Sophie über „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper

Lea-Sophie, 10 Jahre aus Wörgl, bespricht „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ von Renée Holler:

Das ist echt gemein! Selina ist gar nicht damit einverstanden, dass sie ihre Heimat Indien verlassen muss und zu ihrem Onkel ziehen soll. Nach Oxford… Außerdem soll sie dort eine englische Schule besuchen. Der einzige Trost, ein Wiedersehen mit ihrer Cousine Lily. Doch als Selina ankommt, stehen blinkende Streifenwagen vor dem Haus ihres Onkels. Die Polizei glaubt, dass Lily wieder einmal ausgebüxt ist. Doch Selina und Eric, Lily`s bester Freund, haben da einen ganz anderen Verdacht, sie befürchten nämlich, dass Lily entführt worden ist und sie in Lebensgefahr schwebt…

Doch weiterlesen müsst ihr selber. Das Buch ist sehr spannend und mega-cool zu lesen!

Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
von Renée Holler
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Ars Edition

Laila über „Lilo von Löwenstein“

Lilo auf Löwenstein

Laila, 9 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Lilo von Löwenstein – Ab ins Schloss“ von Mara Andeck:

Lilo von Löwenstein hat mir von Anfang an total gut gefallen, und ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, was bei mir sonst eher nicht der Fall ist.

Ich fand einfach alles cool, als erstes die Einleitung mit der grünen Schrift – wo man schon ganz viel Lust auf die Geschichte bekommt –, dann den Umzug auf das Schloss (die alte Wohnung ist für Lilo und ihre Familie nämlich zu klein) und vor allem die geheime Kiste, die Lilo findet. Später stellt sich heraus, dass doch nicht alles am neuen Leben im Schloss immer nur cool ist, aber das wird auch toll erzählt. Außerdem wird es nie langweilig, weil Lilo natürlich viele Abenteuer erlebt.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war, dass ich das Buch dann eben ziemlich schnell zu Ende gelesen hatte. Aber meine Mama hat mir gesagt, dass eine ganze Reihe geplant ist, und es anscheinend schon Band 2 gibt. Hoffentlich bekomme ich den bald geschenkt!

Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss
Lilo auf Löwenstein – Ab ins Schloss
von Mara Andeck
224 Seiten; ab 9 Jahren
2017 Boje

Leni über „Eden Summer“

Eden Summer

Leni, 16 Jahre aus Mils, rezensiert „Eden Summer“ von Liz Flanagan:

Der Tag beginnt wie jeder andere auch. Doch sobald Jess in der Schule ankommt, wird das Getuschel stärker, die Blicke deutlicher und Jess‘ Unverständnis größer. Was die wohl alle haben?

Als Jess in das Büro der Direktorin gerufen wird und ihr erklärt wird, dass ihre beste Freundin Eden gestern Abend nicht nach Hause gekommen ist, bricht ihre bis dahin perfekte Welt zusammen. Doch schnell wird ihr klar: Wenn jemand Eden finden konnte, dann sie. Immerhin kennen sich die beiden in- und auswendig.

Ob und wie Eden gefunden wird, ob sie bereits tot ist, oder noch gerettet werden kann, wird in dem Buch geschildert, das von nur einem einzigen Tag erzählt.

Das Buch war interessant und sehr angenehm zu lesen. Die Geschehnisse aus der Vergangenheit von Jess und Eden haben gewisse Handlungen verständlich gemacht, und als Leserin habe ich beinahe das Gefühl gehabt, live bei allem dabei gewesen zu sein. Ich empfehle das Buch an alle, die Action und Freundschaft sowie Geheimnisse lieben.

Eden Summer
Eden Summer
von Liz Flanagan
368 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Aladin

Patrick über „Die Vergessene Welt“

Die Vergessene Welt

Patrick, 12 Jahre aus Axams, bespricht „Die vergessene Welt“ von Sir Arthur Conan Doyle:

Einer der größten Funde des 2o. Jahrhunderts wurde entdeckt. So schildert es ein Wissenschaftler, der den Amazonas Regenwald erforschte. Der Wissenschaftler heißt Dr. Challenger, der allerdings von vielen Leuten für verrückt gehalten wird. Er behauptet nämlich, bei einer Untersuchung Dinosaurier und ausgestorbene Pflanzenarten entdeckt zu haben. Doch das Foto und restliche Beweise wurden bei einem Bootsuntergang vernichtet. Keiner will dem Wissenschaftler daher glauben, und schlussendlich finden sich doch ein paar Leute, mit denen er sich neuerlich ins Abenteuer stürzt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es spannend beschrieben wird und weil der Zusammenhalt von Freunden, die etliche Abenteuer bewältigen müssen, hoch gehalten wird. Das ist ja alles nicht selbstverständlich.

Die Vergessene Welt
Die Vergessene Welt
von Arthur Conan Doyle
280 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Arena

Jana-Marie über „Lilo auf Löwenstein“

Lilo auf Löwenstein - Ponyzähmen leicht gemacht

Jana Marie, 8 Jahre aus Steinach, beschreibt „Lilo auf Löwenstein – Ponyzähmen leicht gemacht“ von Mara Andeck:

Kennst Du das? Du findest jemanden anfangs total doof und später werdet ihr best friends? Du hast Streit angefangen und findest keinen Weg, Dich zu versöhnen, wobei es doch gemeinsam viel cooler wäre. Du hast manchmal Angst vor etwas und/oder kannst Geheimnisse schwer geheim halten?

Also ich kenne das und Lilo auch, aber jetzt fang ich erstmal ganz vorne an.

Wer Band 1 von Lilo auf Löwenstein noch nicht kennt, lernt in der Einleitung alle wichtigen Personen kennen. Lilo und Anni sind Freundinnen. Ihre Familien wohnen auf Schloss Löwenstein und Annis Mama erwartet ein Baby. Gemeinsam planen sie das neue Kinderzimmer und müssen noch viel erledigen. Das ist extrem witzig, weil die Eltern total unterschiedlich sind – Annis Eltern sind sehr chaotisch und kreativ, Lilos Eltern perfekt organisiert und ordnungsliebend. Außerdem ist da noch die befreundete Familie von David, der oft zu Besuch auf Löwenstein ist. Das Schloss gehört einem Grafen und sein Enkel Golo ist ein typisches Grafensöhnchen, das niemand mag.

In diesem Buch geht es um zwei wichtige Dinge:

In Band 1 haben Lilo und Anni einen geheimen verschlossenen Raum entdeckt, den sie unbedingt vergessen wollen, weil sie sonst wahrscheinlich ihre Wohnung im Schloss verlassen müssten. Dies ist aber total schwer und weil sie das Geheimnis nicht mit den anderen teilen dürfen, entsteht ein blöder Streit. Sie nennen das Geheimnis „Duweißtschonwas“ und ob sie den Eingang finden werden, müsst ihr selbst herausfinden.

Das zweite Ereignis kann die Mädels von „Duweißtschonwas“ ablenken: Golo bekommt ein Pony, vor dem er extrem Angst hat. Lilo und Anni geht es da nicht anders, aber im Laufe der Geschichte müssen sie sich dann doch ihren Ängsten stellen. Wie das ausgeht, verrate ich hier natürlich nicht.

Ob dem Streit eine Versöhnung folgt, Golo wirklich so blöd und das Pony echt gefährlich ist, das erfahrt ihr im Buch. Das ist jetzt mein Geheimnis…

Eines möchte ich aber doch verraten: Die Autorin schreibt momentan gerade den dritten Band und da gibt es noch ein großes Rätsel zu lösen! Ich kann es kaum erwarten.

Also heißt es auch diesmal wieder:
Ende. Erst mal …

Lilo auf Löwenstein - Ponyzähmen leicht gemacht
Lilo auf Löwenstein – Ponyzähmen leicht gemacht
von Mara Andeck
239 Seiten; ab 9 Jahren
2017 Boje

Jacob über „Das geheime Logbuch …“

Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brillante Erfindung

Jacob, 11 Jahre aus Rankweil, bewertet „Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brillante Erfindung“ von Simon van der Geest:

In dem Buch geht es um den Jungen Ro. Er lebt im Moment allein mit seinem Vater. Seine Mutter ist ins Gefängnis gekommen, weil man sie wegen eines Diebstahls im Museum für fast brillante Erfindungen verdächtigt und verurteilt hat. Ro glaubt nicht, dass sie es tatsächlich getan hat. Zusammen mit seinen Freunden Archie und Lela entwickelt er einen Plan, um seine Mutter aus dem Gefängnis zu befreien. Ein erster Versuch geht schief. Beim zweiten Mal helfen ihnen weitere Kinder, und sie stellen aus alten Nylonzelten, Klebebändern, Leim einer Nähmaschine, Nadel und Faden und einer Schere einen flugtauglichen Ballon her. Aber als es soweit ist und sie Ro‘s Mutter befreien wollen, erleben sie eine große Überraschung.

Das Buch finde ich total spannend, wie die Freunde gemeinsam einen Fluchtplan entwerfen und mit Hilfe der Freunde in die Tat umsetzen. Lustig war auch der erste, geplante Fluchtversuch, bei dem doch einiges schiefgeht.

Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brilliante Erfindung
Das geheime Logbuch, das magnetische Mädchen und eine fast brilliante Erfindung
von Simon van der Geest
240 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann Mehr lesen