Niclas über „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island“

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald

Niclas, 11 Jahre aus Rietz, bewertet „Die Geheimnisse von Ravenstorm Island“ von Gillian Philip:

Arthur und Molly leben in einem Schloss auf Ravenstorm. Was viele nicht wissen – Ravenstorm ist eine magische Insel, auf der sogar Fabelwesen leben. Leider wissen das auch die drei Archäologen, die nach einem Grab suchen, nicht. Deshalb öffnen sie das Grab einer sehr gefährlichen Schreischlingerin. Trotz aller Bemühungen des Einhorns Lumino, die Archäologen zu verjagen, kommt die Schreischlingerin an die Oberfläche und wird immer stärker und mächtiger. Arthur und Molly fangen die Schreischlingerin nach einiger Fehlversuchen ein und vergraben sie erneut.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend ist. Weil ich eigentlich gerne täglich ein Kapitel lese, muss ich leider sagen, dass mir die Kapitel eigentlich zu lang sind, um sie durchzulesen. Aber mit einem Lesezeichen kann man ja auch unter den Kapiteln einfach aufhören. Ich empfehle dieses Buch allen abenteuerlustigen Leseratten!

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island - Der Schattenwald
Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Der Schattenwald
von Gillian Philip
208 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Fischer KJB

Marco über „Die drei Magier“

Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Marco, 9 Jahre aus Kirchbichl, bewertet „Die drei Magier – Das magische Labyrinth“ von Matthias von Bornstädt:

Dieses Buch handelt von drei Freunden, genauer von Conrad, Mila und Vicky.

An einem wunderschönen heißen Sommertag mussten Conrad und Vicky in der Schule nachsitzen. Sie schlichen sich jedoch aus der Schule, um sich mit Mila zu treffen, um schwimmen zu gehen. Auf dem Weg zum See fielen Conrad und Vicky aber in das Wasser, Mila machte sich Sorgen und suchte nach ihnen. Auf ihrer Suche fiel aber auch Mila ins Wasser. Durch den Fall ins Wasser kamen die drei in eine andere Welt – sozusagen in eine Parallelwelt.

In dieser Welt hatten die drei Freunde Superkräfte. In dieser Welt lebte aber auch der böse Zauberer Rabenhorst. Die drei bekamen Zauberstäbe, die der böse Zauberer unbedingt haben wollte; aber schlussendlich gelang es den Dreien den bösen Zauberer zu stopen.

Nach ihrem Abenteuer gelangen die Drei wieder unversehrt nach Hause, und da sie ja immer noch die Superkräfte hatten, fiel es niemanden auf und auch die Aufgaben, die ihnen der Lehrer gestellt hatte, waren wie aus Zauberhand fertiggestellt worden, und sie bekamen sogar eine gute Note für die Arbeit.

Dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, weil es so spannend war!

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
Die drei Magier – Das magische Labyrinth
von Matthias von Bornstädt
160 Seiten; ab 8 Jahren
Ars Edition

Alma über „Das Wunder der wilden Insel“

Das Wunder der wilden Insel

Alma, 9 Jahre aus Sankt Bartholomä, schreibt über „Das Wunder der wilden Insel“ von Peter Brown:

Ein Schiff kentert und die Schiffsladung versinkt ins Meer. Wenige Kisten werden an Land gespült und zerschellen an den Klippen. In den Kisten sind Roboter verpackt. Aber eine Kiste ist nicht kaputt geworden.

Was würde ein intelligenter Roboter tun, wenn er irgendwo in der Wildnis strandet?

Die Roboterdame namens Roz wurde nicht für die Wildnis programmiert. Deshalb muss Roz einiges auf die Reihe bringen. Die Roboterdame lernt ihren glänzenden Metallkörper zu tarnen, sie lernt ein Haus zu bauen, sie lernt eine Mama zu sein und sie lernt sich vor Unwettern zu schützen.

Auf dieser Insel leben die Tiere bereits vor dem Eintreffen des Roboters sehr gut und friedlich zusammen. Roz bringt auf der Insel nichts durcheinander. Die Tiere sind ihr dafür sehr dankbar. Die Maschine lernt mit den Tieren zu sprechen und mit ihnen zu leben.

Die Inselbewohner kümmern sich um Roz und der Roboter hilft allen Tieren mit seinem Wissen. Die wirkliche Gefahr lauert außerhalb der Insel. Sie kommt von der Roboterfabrik. Diese sucht nach Roz und möchte die Maschine zurück in die Fabrik holen, weil Roz nicht so funktioniert, wie die Firmenbesitzer es wollen. Aber Roz trifft ihre eigene Entscheidung.

Der Autor heißt Peter Brown. Er hat ein tolles Buch geschrieben!

Es ist mühelos zu lesen. Es besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Es werden keine Fachbegriffe verwendet. Du braucht also keinen Erwachsenen beim Lesen.

Ich habe noch nie ein Buch weinend beendet. Diesmal schon. Die Roboterdame ist ein Vorbild für die Menschen. Der Autor wünscht sich bestimmt eine friedlichere Welt und ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.

Das Wunder der wilden Insel
Das Wunder der wilden Insel
von Peter Brown
288 Seiten; ab 10 Jahren
2017 cbt

Jana über „Die wilde Sophie“

Jana, 9 Jahre aus Aurach, schreibt über „Die wilde Sophie“ von Lukas Hartmann:

Das Buch war sehr, sehr spannend, ich konnte es kaum weglegen!

Es handelt von einem Prinzen namens Jan, der von seinem Vater, dem König Ferdinand, überbehütet wird. Der Prinz darf nur Brei essen, weil er sich bei anderen Sachen verschlucken könnte. Er darf kein großes E lesen, weil das zu viele Ecken hat. Jan darf das Schloss nicht verlassen, damit er nicht stolpert. Der Junge hat immer Beschützer bei sich.

Doch dann trifft er ein nettes Mädchen namens Sophie. Sie lebt ganz anders als er: schmutzig und in freier Natur. Sophie sieht Jan bei seiner ersten Kutschenfahrt. Das Mädchen will mit dem Prinzen sprechen und probiert, unbemerkt ins Schloss einzudringen.

Die beiden erleben einige spannende Abenteuer. Dabei erwischen sie die Soldaten und werfen das Mädchen in den Kerker. Weil Jan immer eingesperrt ist, wollen die zwei Diener und die Köche den beiden helfen.

Am Schluss entfliehen Jan und Sophie dem König mit einem selbstgebastelten Papierheißluftballon.

Die wilde Sophie
Die wilde Sophie
von Lukas Hartmann
256 Seiten; ab 9 Jahren
2017 Diogenes

Ingo über „Die Mississippi-Bande“

Die Mississippi-Bande

Ingo, 12 Jahre aus Hall, bewertet „Die Mississippi-Bande – Wie wir mit drei Dollar reich wurden“ von Davide Morosinotto:

Alles fing damit an, dass die Mississippi-Bande beim Angeln drei Dollar in einer alten Blechbüchse fand. Damit wollten sie sich etwas aus einem Katalog eines Versandhandels bestellen. Doch ihnen wurde nur eine alte, nicht funktionierende Taschenuhr zugeschickt. Aber die Kinder fanden heraus, dass der, der die Taschenuhr wieder dem Versandhandel zurück bringt, 4000 Dollar erhalten würde. 4000 Dollar, das ist ein Vermögen für die damalige Zeit. Damit könnte man sich einen ganzen Bauernhof kaufen. Kurz entschlossen macht sich die Mississipi Bande auf den langen und gefährlichen Weg nach Chicago, um die Uhr einzutauschen…

Das Buch finde ich spannend und interessant geschrieben. Ich finde es cool, über Abenteuer zu lesen, die in dieser Zeit stattfinden.

Die Mississippi-Bande
Die Mississippi-Bande
von Davide Morosinotto
368 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Thienemann

Joahnnes über „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“

Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs

Johannes, 10 Jahre aus Volders, schreibt über „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“ von Sarah Bosse:

Nachdem ich den Film bereits gesehen habe, habe ich mich sehr über dieses Buch gefreut. Im Buch waren mehr Szenen wie im Film und deshalb war vieles genauer beschrieben.

Die Pfefferkörner sind ein Detektivclub aus Hamburg, und dieser besteht aus zwei Freunden namens Mia und Benny, die einige Abenteuer zusammen erleben. Später im Buch kommen noch Johannes und die kleine Schwester von Mia zum Club dazu.

Die Klasse von Mia und Benny fährt mit dem Bus auf Klassenfahrt nach Südtirol. Dort wohnt Luca – ein Freund von Mia. Im Ort gibt es die Legende des Schwarzen Königs und seines Schatzes, der nie gefunden wurde. Er soll gut versteckt sein und vom Schwarzen König bewacht werden.

Bei Luca passieren seit einiger Zeit eigenartige Dinge. So fängt zum Beispiel die Scheune an zu brennen, und sie finden später das Zeichen des Schwarzen Königs. Das Brunnenwasser verfärbt sich schwarz, und auch dort finden sie das Zeichen des Schwarzen Königs. Auch die Köchin scheint sehr verdächtig.

So versuchen die Kinder das Geheimnis zu lüften und kommen dahinter, dass der Schatz des Schwarzen Königs in Wirklichkeit eine Höhle mit großen Mengen an Trinkwasser ist. Eine große Firma will das Wasser abfüllen und würde dafür viel Geld bezahlen. Deshalb wollen der Bürgermeister und Lucas Onkel Luca und seine Familie vom Hof vertreiben.

Das Buch ist so richtig spannend, und wer Detektivgeschichten mag, wird auch dieses Buch mögen.

Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs
Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs
von Sarah Bosse
160 Seiten; ab 9 Jahren
2017 cbj

Thomas über „Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs“

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs

Thomas, 12 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs“ von Frauke Scheunemann:

Henry, ein deutsch-amerikanischer Junge macht mit seinem Vater Ferien in Bayreuth, einem Kaff in Deutschland, in dem sich alles um irgendwelche uralten Götter dreht. Suuuperlangweilig findet Henry. Sie wohnen in einem Hotel, das auch eine Pizzeria betreibt, also bestellt er sich eine Pizza Salami mit Champinons extradünn ohne Rand, seine Lieblingspizza. Er konnte ja nicht ahnen, dass plötzlich ein schlecht gelaunter Riese in das Hotel stürmt und ihn kräftig durchschüttelt. Henry erzählt Hilda, der Neffin der Besitzerinnen von seinem Erlebnis und sie scheint mehr zu wissen als sie preis gibt.

Henry setzt sich auf einen Ast, um sie von dort aus auszuspionieren. Hilda trifft sich mit dem Riesen und anderen mysteriös aussehenden Personen. Ihre wahre Identität: Sie ist eine Walküre und ihr Vater ist Wotan, der Chefgott höchstpersönlich. Blöderwise bricht Henrys Ast ab und er wird erwischt. Doch weil er schon zu viel weiß, nehmen ihn die Götter als Geheimagenten auf und er muss nach London, um ein Teil der Kronjuwelen, das aus dem Nibelungengold besteht, zu stehlen, bevor sie der böse Zwergenkönig Alberich in die Finger bekommt…

Die Geschichte ist sehr spannend und trotzdem witzig. Es geht um die deutschen, aber auch teilweise englischen Götter und Helden. Auch Teile der Nibelungensage kommen darin vor, wie zum Beispiel der eingebildte Held Siegfried. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich würde ihm fünf Sterne geben!

Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs
Henry Smart. Im Auftrag des Götterchefs
von Frauke Scheunemann
288 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Oetinger

Jacob über „Thabo – Detektiv & Gentleman – der Rinder-Dieb“

Thabo, Detektiv & Gentleman - Der Rinder-Dieb

Jacob, 10 Jahre aus Rankweil, beschreibt „Thabo – Detektiv & Gentleman – der Rinder-Dieb“ von Kirsten Boie:

Es sind wieder Sommerferien in Hlatikulu, und Emma ist zu Besuch bei ihrer Tante Agatha. Doch ein paar Tage später wird Tante Agatha entführt. Thabo, Sifiso und Emma versuchen auch diesen Fall zu lösen. Nebenbei treiben auch noch Rinderdiebe ihr Unwesen in der Umgebung. Hängen diese beiden Fälle womöglich zusammen? Plötzlich kommen Thabo, Sifiso und Emma auf etwas, an das niemand je in ihren Träumen gedacht hätte…

Das ist mittlerweile Thabos dritter Fall. Am lustigsten finde ich die kleinen Streitereien zwischen Emma und Sifiso, wer Thabos bester Freund ist. Spannend ist natürlich die Auflösung der Fälle und ob diese zusammenhängen. Das Buch ist sehr lustig geschrieben und lässt sich gut lesen.

Thabo, Detektiv & Gentleman - Der Rinder-Dieb
Thabo, Detektiv & Gentleman – Der Rinder-Dieb
von Kirsten Boie
320 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Oetinger

Tobias über „Ein weiter Weg“

Ein weiter Weg

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz, rezensiert „Ein weiter Weg“ von Dan Gemeinhart:

In diesem Buch geht es um den Waisenjungen Joseph, dem sein Pferd sozusagen gestohlen wurde. Er nimmt einen langen und gefährlichen Weg auf sich, weil er alles tun würde, um sein Pferd zurückzubekommen. Zitat: „Sie bedeutet mir alles auf der Welt, und keine Gefahr ist zu groß und kein Weg zu weit, um sie mir zurückzuholen“.

Der Autor, Dan Gemeinhart, wurde in Frankfurt geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Cashmere, Washington. Er ist Grundschullehrer und „Ein weiter Weg“ ist sein zweites Buch bei den Bestsellern.

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es sehr toll geschrieben und genau mein Geschmack ist, und auch spannend zum Lesen ist. Kurz: Ein tolles Jugendbuch für 11-15 Jährige.

Ein weiter Weg
Ein weiter Weg
von Dan Gemeinhart
272 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Königskinder

Sebastian über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“

Das Geheimnis der Bärenhöhle

Sebastian, 9 Jahre aus Wörgl, schreibt über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“ von Sabrina J. Kirschner:

Es ist ein tolles Buch mit viel Spannung und Action, und es hat mir sehr gut gefallen!

Finn und Linus fahren mit Opa Botzblitz auf Campingurlaub in ein abgelegenes Bergtal. Mit dabei ist natürlich Rudi, Opas Wohnmobil. Dort lernen sie Charlotte und ihren kleinen Bruder Emil kennen.
Gleich am Anfang passieren einige seltsame Sachen, ein Baum neben dem Wohnwagen brennt und auf einmal ist das Benzin aus. Opa Botzblitz und die Eltern von Charlotte und Emil fahren aus dem Tal weg, um ein paar Einkäufe zu erledigen und um Benzin zu holen. Plötzlich passiert ein gewaltiger Erdrutsch und verschüttet die einzige Straße ins Tal.

Jetzt sind die Kinder allein und nun beginnt das große Abenteuer. Denn Linus, der gerne Detektiv werden möchte, findet heraus, dass all diese Dinge nicht einfach so passiert sind. Da muss etwas anderes dahinterstecken. Gemeinsam versuchen sie nun, das geheimnisvolle Rätsel zu lösen.

Mehr verrate ich euch aber nicht, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Und ich kann euch diese Detektivgeschichte auf alle Fälle weiterempfehlen.

Das Geheimnis der Bärenhöhle
Das Geheimnis der Bärenhöhle
Botzplitz! Ein Opa für alle Fälle
von Sabrina J. Kirschner
ab 8 Jahren
208 Seiten, Gerstenberg