Jan über „Whine Zone“

White Zone - Letzte Chance

Jan, 13 Jahre aus Innsbruck, bespricht „White Zone – Letzte Chance“ von Katja Brandis:

Das Buch spielt im Jahr 2030. In der Geschichte geht es hauptsächlich um das 17-jährige Mädchen mit dem Namen Crash – alias Anja, die einen kleinen Tick hat. Sie ist so gut wie gegen alles allergisch. Aber das ist noch nichts gegen ihre anderen Macken. Sie fährt gerne Autos zu Schrott – am liebsten die teuren Ferraris, Porsches oder aber auch nur einen BMW – und sie war schon zwei mal im Knast. Die Behörden drehten buchstäblich durch und schickten sie und noch fünf anderen Sträflinge samt Betreuer in die Antarktis. Der perfekte Ort für Crash. Keine Pollen, keine Gräser, und eine endlose, weiße Weite mit einem ganz bestimmten Forscher.

„White Zone“ ist sehr geheimnisvoll und schön geschrieben. Deswegen habe ich versucht die Beschreibung des Buches auch geheimnisvoll zu schreiben. Dieses Buch ist sehr inspirierend und man will selbst ein Buch schreiben.

Meine einzige Kritik ist, dass manche Aktionen ziemlich vorauszusehen sind. Ein Beispiel wäre die Befreiung des Japaners, was man schon im Vorhinein weiß.

White Zone - Letzte Chance
White Zone – Letzte Chance
von Katja Brandis
464 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Beltz

Sebastian über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“

Das Geheimnis der Bärenhöhle

Sebastian, 9 Jahre aus Wörgl, schreibt über „Das Geheimnis der Bärenhöhle“ von Sabrina J. Kirschner:

Es ist ein tolles Buch mit viel Spannung und Action, und es hat mir sehr gut gefallen!

Finn und Linus fahren mit Opa Botzblitz auf Campingurlaub in ein abgelegenes Bergtal. Mit dabei ist natürlich Rudi, Opas Wohnmobil. Dort lernen sie Charlotte und ihren kleinen Bruder Emil kennen.
Gleich am Anfang passieren einige seltsame Sachen, ein Baum neben dem Wohnwagen brennt und auf einmal ist das Benzin aus. Opa Botzblitz und die Eltern von Charlotte und Emil fahren aus dem Tal weg, um ein paar Einkäufe zu erledigen und um Benzin zu holen. Plötzlich passiert ein gewaltiger Erdrutsch und verschüttet die einzige Straße ins Tal.

Jetzt sind die Kinder allein und nun beginnt das große Abenteuer. Denn Linus, der gerne Detektiv werden möchte, findet heraus, dass all diese Dinge nicht einfach so passiert sind. Da muss etwas anderes dahinterstecken. Gemeinsam versuchen sie nun, das geheimnisvolle Rätsel zu lösen.

Mehr verrate ich euch aber nicht, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Und ich kann euch diese Detektivgeschichte auf alle Fälle weiterempfehlen.

Das Geheimnis der Bärenhöhle
Das Geheimnis der Bärenhöhle
Botzplitz! Ein Opa für alle Fälle
von Sabrina J. Kirschner
ab 8 Jahren
208 Seiten, Gerstenberg

Chiara über „All die verborgenen Dinge“

All die verborgenen Dinge

Chiara, 12 Jahre aus Bruck, bewertet „All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald:

Sie kamen an unserer Schule zusammen – mitten im Wintersemester, Ned Buckley und Martin Cassidy. Die beiden machten alles zusammen, doch man hörte sie nie auch nur ein Wort sagen. Doch als Martin Cassidy einen Unfall hatte, kam er danach nicht mehr. Als ein Junge dann anfing in unserer Klasse blöd über Martin zu reden, geschah das Unerwartete. Ned stand auf, ging zu Brendan und sagte:“ Der ist mit ein paar wilden Jungs durch den Fluss geritten und hat sich dabei das Steißbein gebrochen. Weiß eigentlich einer von euch, was das Steißbein ist?“ Nach diesen klaren Worten ging er zur Tür hinaus wie immer. Von da an war ich fasziniert von Ned und ich wusste, ich wollte mehr über ihn erfahren. Ich wusste aber da noch nicht, dass er mir die Augen öffnen würde und wir ein Abenteuer erleben würden – und so eine tolle Geschichte zu erzählen haben.

Dieses Buch hat mit sehr gut gefallen, da ich verstand, wie sich die Hauptfigur fühlte. Und im Grunde ist es eine kleine Liebesgeschichte – aber eine, bei der es auch noch um viel mehr geht.

All die verborgenen Dinge
All die verborgenen Dinge
von Sarah Moore Fitzgerald
240 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Fischer KJB

Johanna über Das Herz der Quelle. Sternensturm von Alana Falk

Das Herz der Quelle. Sternensturm

Johanna, 14 Jahre aus Breitenbach, rezensiert „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ von Alana Falk:

Dieses Buch handelt von der „Gemeinschaft des Hohen Rates“, zu dem auch die Magierin Liliana angehört. Die Aufgabe der Gemeinschaft ist es, zukünftige Magier auszubilden und auf ihre große Aufgabe, das Verhindern von Naturkatastrophen vorzubereiten. Doch Zaubern können die Magier nur mit einer Quelle, die ihnen die Magie zur Verfügung stellt. Beide, Quelle und Magier, sind sozusagen voneinander abhängig. Die Quelle braucht einen Magier, der die Magie leitet und formt, im Gegensatz muss sich aber auch der Magier darauf einstellen, dass er ohne eine Quelle der Magie nicht mächtig ist.

Leider blicken viele Magier auf Quellen herab, daher werden sie oft nur als „Batterie“ und nicht als Menschen angesehen, da sie die Magie nur verkörpern, aber nicht benutzen können. Auch Liliana legt anfangs diese Denkweise an den Tag, obwohl man im Laufe des Buches merkt, dass sie diese eigentlich nur von all ihren Lehrern und ihren Eltern übernommen hat.

Die Geschichte rund um Liliana findet in Neuseeland statt, was ich einerseits etwas ungewohnt, andererseits aber sehr gelungen und eine willkommene Abwechslung fand, da ich noch kein Fantasy-Buch dieser Art gelesen habe, das nicht in Amerika oder Europa spielt. Liliana, die Hauptperson dieser Geschichte, ist bereits volljährig und wartet darauf, mit einer Quelle verbunden zu werden. Als ihr aber ausgerechnet Chris zugeteilt wird, sinkt ihr Mut. Denn Chris stellt sich gegen Lilianas anfängliche Naivität, das Quellen ihren Magiern in allen Dingen gehorchen müssen und bringt sie dazu, ihre Denk -und Lebenseinstellung komplett umzukrempeln. Doch Liliana wehrt sich gegen ihn, da sie anfangs immer noch in dem Glauben steht, Magier hätten mehr Macht über die Quelle als umgekehrt.

Ihre Mutter bietet ihr einen Gehorsamkeitszauber für Chris an, der ihn stumm und wehrlos gegenüber Liliana werden lässt. Das war so der Punkt, wo es mit meiner Sympathie für die Hauptperson langsam bergab ging, denn anstatt offen und ehrlich mit Chris zu sein und ihre Schwäche zuzugeben, überließ sie es ihrer Mutter, ihn quasi „gefügig“ zu machen. Durch diesen Gehorsamkeitszauber hassen sich die beiden noch mehr als ohnehin schon, und als sie dann auch noch eine Aufgabe, in der es um Leben und Tod geht, bewältigen sollen, scheint das Drama komplett. Denn seit der Verbindungszeremonie haben sie es nicht geschafft, miteinander zu zaubern, was sie aber in dieser Aufgabe unverweigerlich tun müssen. Doch als sie miteinander zaubern, geschieht etwas Seltsames: Durch die Entfesselung der Magie verschwindet der anfängliche Hass so schnell, wie er gekommen ist. Sie fühlen sich sofort körperlich voneinander angezogen, ein Gefühl, das im Buch fälschlicherweise als „Liebe“ bezeichnet wird.

Parallel dazu wird das Buch noch aus Sicht Adaras erzählt, einer Magierin, die ihre Quelle durch einen schweren Unfall verloren hat und sich nun in Rom auf die Suche nach der „Quelle des Sargas“ macht, die ihr helfen soll, ihn wieder von den Toten aufzuerwecken.

Erst ganz am Ende des Buches erschließt sich der Zusammenhang zwischen Liliana und Adara, wozu ich jetzt allerdings nichts Genaueres verraten möchte. Doch ich fand, dass die Autorin diese beiden, so unterschiedlich wirkenden Geschichten sehr geschickt miteinander verknüpft hat.

Am Ende des Buches folgt ein Ereignis auf das andere, und was am Anfang an Spannung gefehlt hat, wird hier doppelt und dreifach wettgemacht. Das Buch hat einen gelungenen, aber für mich etwas unvollständigen Abschluss, der aber zur Geschichte passt.

„Sternensturm“ hat mich wie gesagt nicht vollends überzeugt, da ich vor allem die plötzliche Vertrautheit zwischen den Protagonisten nicht ganz überzeugend fand. Interessant fand ich allerdings, wie die Autorin indirekt das immer aktueller werdende Thema Naturkatastrophen mit der Geschichte verknüpft und so auch aufmerksam darauf macht, dass diese immer häufiger vorkommen und auch nicht immer verhindert werden können. Die Schauplätze Rom und Auckland fand ich gut gewählt, auch wenn ich mich nicht immer so schnell in das doch so unterschiedliche Stadtbild hineingefunden habe.

Im Buch gibt es jede Menge Stoff zum Denken; sehr viele Intrigen, Machtspielchen und verborgene Geheimnisse, was ich positiv fand, denn so wurde mir trotz der anfänglich nicht vorhandenen Spannung nie langweilig. Auch das Cover mit den zwei Figuren vor dem Hintergrund, der dem Weltraum ähnelt, hat mich sofort angesprochen, da es sehr magisch und mystisch wirkt.

Trotz einiger Schwächen war das Buch sehr flüssig geschrieben, auch wenn ich mir persönlich manchmal etwas mehr Details zu der „Gemeinschaft des Hohen Rates“ und der Schauplätze gewünscht hätte.

Das Herz der Quelle. Sternensturm
Das Herz der Quelle. Sternensturm
von Alana Falk
384 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Arena

Sarah über „Sakura – Die Vollkommenen“

Sakura - Die Vollkommenen

Sarah, 14 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner:

Sakura ist irgendwie eine fantastische Geschichte, zugleich aber auch real. Es geht um das Mädchen Juri, die nach dem Tod ihres Vaters ein schlimmes Leben hat, aber trotzdem zufrieden ist. Sie muss in einer Leichenverbrennung arbeiten und bekommt jeden Tag nur eine Handvoll gekochter Reiskörner. Ihr „Wohnort“ ist ganz unten in der Anlage, auf Ebene eins in einem unterirdischen Höhlensystem. Die unterirdische Höhle, in der die Menschen leben, ist hierarchisch aufgebaut: Je weiter unten einer lebt, desto niedriger gestellt ist er. Alle Ebenen greifen dabei wie Zahnräder ineinander, und wenn ein Teil ausfällt, kann das ganze System zusammenbrechen.

Die Basis für das Ganze ist der Glaube der Menschen an Amaterasu und ihrem Bruder Susanoo. Die Menschen haben große Angst vor der Knochenfresserkrankheit, die ab einem gewissen Alter alle Menschen der Ebene eins befällt. Da Juri noch nie das Sonnnenlicht gesehen hat, nützt sie die Gelegenheit und macht bei einem Wettstreit um Zuckerblüten mit. Diese sollen nämlich wenigen Auserwählten – so verspricht es der kaiserliche Herrscher – einen Zugang zur oberen Ebene und damit den Blick in das Sonnenlicht erlauben.

Ich persönlich mag lieber historische Romane, die sehr nah an der Realität sind. Deshalb war ich anfangs auch nicht sehr motiviert, das Buch zu lesen. Aber der Charakter der Juri, die sehr stark ist, dabei aber auch nicht vollkommen, hat mir gleich gefallen. Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und die Personen sind glaubhaft. Wenn man ein bisschen nachdenkt, fallen einem auch Bezüge zur wirklichen Welt auf.

Sakura - Die Vollkommenen
Sakura – Die Vollkommenen
von Kim Kestner
408 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Arena

Constantin über „Die drei Magier“

Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Constantin, 10 Jahre aus Heiterwang, bewertet „Die drei Magier – Das magische Labyrinth“ von Matthias von Bornstädt:

An einem Freitagnachmittag spielen Vicky, Conrad und Mila am Badesee. Sie gehen über einen alten Steg, kommen zu einem Strudel und werden in das Wasser hineingezogen. Als sie wieder auftauchen, sind sie in Algravia. Dort werden sie von drei Trollen gejagt und kommen zu Fia Feus, einer netten Hexe. Diese meint, sie wären die drei Magier und müssen Algravia vor dem Fiesling Rabenhorst retten.

Ich finde das Buch sehr gut, weil es spannend ist und auch geheimnisvoll. Es enthält viele bunte Bilder. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
Die drei Magier – Das magische Labyrinth
von Matthias von Bornstädt
160 Seiten; ab 8 Jahren
Ars Edition

Lena über „Der Wunderling“

Der Wunderling

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, schreibt über „Der Wunderling“ von Mira Bartók:

Nummer Dreizehn, so hieß das Geschöpf mit dem einen Ohr, das aussah, wie eine Mischung aus Mensch und Fuchs und in Mrs Carbunkles Waisenhaus für Erdlinge auf seiner harten Pritsche im Schlafsaal der jüngsten aller Erdlinge lag. Trotzdem jegliche Erdlinge im ganzen Land von Menschen und Tieren gemieden werden, herrscht in diesem Waisenhaus kein starker Zusammenhalt, wie man es erwarten würde, sondern im Gegenteil, die gemeinen Ratten-Erdlinge tyrannisieren die kleineren Lebewesen. Bis zu dem Tag, an dem Nummer Dreizehn das Vogel-Erdling-Mädchen Trixi kennenlernt, hat er mit keinem der anderen Erdlinge mehr als ein paar Wörter gewechselt. Als sie gemeinsam auf Hinweise zu Nummer Dreizehns Geburtsort stoßen, beschließen sie aus dem Heim auszubrechen und ihr Glück in der großen weiten Welt zu versuchen.

Obwohl dieses Buch für Kinder ab zehn Jahren empfohlen wird, fand ich es auch lustig und abwechslungsreich zu lesen und als Zubettgeh-Lektüre für jede Altersgruppe geeignet. Schön fand ich auch, wie aus dem kleinen, leisen Geschöpf aufgrund der Freundschaft mit Trixi ein lustiger, Abenteuer-Suchender und mutiger Erdling wurde.

Der Wunderling
Der Wunderling
von Mira Bartók
480 Seiten; ab 10 Jahren
2017 Aladin

Lena über „Als wir fast mutig waren“

Als wir fast mutig waren

Lena, 15 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Als wir fast mutig waren“ von Jen White:

So sah also die Realität aus: Meine Schwester und ich, ausgesetzt an einer Tankstelle in der Wüste Arizonas mit nur einem Notizbuch und Flip-Flops bewaffnet. Alles nur aufgrund eines Streits mit unserem Vater, der die bescheuerte Idee gehabt hatte, uns nach dem Tod unserer Mutter wieder zu sich in seinen Wohnwagen zu holen.

Mein Plan :

1. Benimm dich normal.
2. Kümmere dich um Billie.

So zu tun, als wäre alles normal, das kann Liberty gut. Bis jetzt konnte sie auch die Verantwortung für sich und ihre kleine Schwester Billie übernehmen. In der Situation, in der sie nun stecken, hat nicht einmal sie mehr eine Ahnung, was zu tun ist…

Dieses Buch ist sehr gut und so lebhaft geschrieben, dass man einfach mit den beiden Schwestern mitfühlen muss. Ich bewundere vor allem die Protagonistin, Liberty, die mit ihren zwölf Jahren in so einer Situation keineswegs aufgibt oder in Panik verfällt, sondern alles tut, damit ihre kleine Schwester wieder heil nach Hause kommt. Das Buch war wirklich interessant zu lesen, und ich kann es nur weiterempfehlen.

Als wir fast mutig waren
Als wir fast mutig waren
von Jen White
320 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Carlsen

Oskar über „Der bleiche Hannes“

Der bleiche Hannes

Oskar, 8 Jahre aus Aldrans, schreibt über „Der bleiche Hannes“ von Steffan Gumpert:

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen!

Joris, ein Bub, ist mit seiner Familie auf eine einsame, unter Naturschutz stehende, Insel gefahren, um dort Urlaub zu machen. Auf dieser Insel wohnt ein bleiches Gespenst. Dieses Gespenst heißt Hannes. Eines Tages geht Joris in den Wald. Um sich nicht zu verlaufen, knickt er Äste ab, damit er den Weg zurück wieder findet. Die Aufgabe vom bleichen Hannes ist es, darauf zu achten, dass die Natur auf der Insel erhalten bleibt. Mit seinem Atem kann er alles, auch Äste, wieder ganz machen. Joris trifft dann Hannes und sie freunden sich an. Als Joris wieder nach Hause muss, kann er das Schiff und den Kapitän nirgends mehr sehen. Hannes hilft ihm wieder nach Hause zu kommen.

Es ein cooles Buch und wie ein Comic geschrieben. Ich hatte es an einem Tag schon fertig gelesen. Die Bilder sind auch sehr nett gemalt. Ich mag Comics sehr gerne, und diese Geschichte über die Natur hat mir gut gefallen.

Der bleiche Hannes
Der bleiche Hannes
von Steffan Gumpert
64 Seiten; ab 8 Jahren
2017 Tulipan

Karolin über „Casting Queen“

Casting-Queen - Voll von der Rolle

Karolin, 14 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Casting Queen – Voll von der Rolle“ von Perdita und Honor Cargill:

Die 15-jährige Elektra will unbedingt Schauspielerin werden, und seit sie von einer Schauspielagentin entdeckt wurde, ist sie auf der Suche nach Rollen. Doch in einer hässlichen lila Schuluniform gut bei einem Casting anzukommen, ist ganz schön schwer, bemerkt Elektra bald.

Sobald sie dann einmal eine größere Komparsenrolle bekommt, wird diese vertauscht und ein wichtiges Casting zu einer Rolle, die Elektra unbedingt haben will, wird das Casting immer verschoben. Und dann sind da noch ihre beste Freundin, mit der sie einen riesigen Streit anfängt und der süße Archie aus ihrem Schauspielkurs…Hilfe!

Das Buch ist einfach total lustig geschrieben, und man kann sich viele der Szenen wirklich vorstellen. Elektra ist ein witziger und sehr chaotischer Charakter, dem überall irgendwelche peinliche Sachen passieren. Mit Elektra kann man sich als Mädchen sehr gut identifizieren, und dadurch ist es noch cooler.

Casting-Queen - Voll von der Rolle
Casting-Queen – Voll von der Rolle
von Perdita und Honor Cargill
352 Seiten; ab 12 Jahren
2017 Egmont Schneiderbuch