Marlena über „Spiegel des Bösen“

Spiegel des Bösen

Marlena, 13 Jahre aus Igls, rezensiert „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum:

Schon von Anfang an, als Sophie es sah, kam ihr das Grandhotel Rabenfels eigenartig vor.

Als Sophie mit ihren Eltern anreiste, sah sie eine Frau vom Turm abstürzen, doch ihre Eltern und die anderen Gäste konnten die Frau nicht sehen. Die ersten zwei Tage lief alles normal. Als sie am dritten Tag aufwachte, geschah etwas Unfassbares. Ihre Eltern waren nicht mehr da. Sophia suchte sie erst im Zimmer, dann im Empfangssaal und im Frühstücksraum, aber auch hier waren sie nicht. Als sie den Herrn an der Rezeption nach ihren Eltern fragte, gab er ihr keine Antwort. Er sah nicht einmal auf. Auch die anderen Leute schenkten ihr keine Aufmerksamkeit. Schließlich kam Sophie zum Entschluss, dass sie unsichtbar ist. Sie lief zu ihrem Zimmer, falls ihre Eltern doch im Zimmer wären. Auch diesmal war der Raum leer. Sie ging den Gang hinunter zur Empfangshalle. Dort, wo eigentlich die Treppe sein sollte, war plötzlich eine glatte Wand. Sophie ging den Weg zurück zu ihrem Zimmer und dann noch einmal zu der Stelle, wo die Treppe sein sollte. Diesmal war keine leere Wand zu sehen, stattdessen ein großer Spiegel.

Beim dritten Mal gelang sie hinunter ins Erdgeschoss. Dort stieß sie mit einem alten Mann zusammen. Er stellte sich als Concierge vor und riet ihr in den Keller zu flüchten, denn dieses Hotel birgt ein böses Geheimnis und nur im Keller wäre sie sicher. Da der Concierge der einzige Mensch war, der sie sehen konnte, vertraute Sophie ihm und machte sich auf den Weg in den Keller. Unten angekommen trifft sie Max und seine Freunde, die ihr von dem Bösen, das hinter dem Spiegel lauert, erzählen.

Zusammen mit Max versucht Sophie dem Geheimnis des Hotels auf die Spur zu kommen und ihre Eltern, Max, seine Freunde und das Hotel zu retten. Was zuerst ganz einfach klingt, wird zu einem Spiel um Leben und Tod. Hinter jeder Ecke wartet eine neue böse Überraschung auf sie. Sophie verliebt sich in Max, doch sie weiß, dass sie nicht zusammen bleiben können. Denn Max scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Die Frau hinter dem Spiegel schreckt vor nichts zurück. Der einzige Grund dafür ist Rache…

Das Buch ist sehr fesselnd. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen!

XXX
Spiegel des Bösen
von Björn Springorum
352 Seiten; ab 13 Jahren
2017 Thienemann

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