Karolin über „Wir beide wussten, es war was passiert“

Wir beide wussten, es war was passiert

Karolin, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Wir beide wussten, es war was passiert“ von Steven Herrick:

Billy läuft weg von seinem saufenden Vater nach Bendarat und wohnt dort am Güterbahnhof in einem verlassenen Wagen. Seine Zeit verbringt er meistens in der Bibliothek, jeden zweiten Tag geht er zum Fluss, um seine Kleidung zu waschen und isst am Abend die Reste bei McDonalds. In Bendarat lernt Billy Old Bill, der auch am Güterbahnhof lebt und Caitlin, die bei McDonalds arbeitet, kennen.

Die Geschichte ist wunderschön. Das Buch ist sehr poetisch und trotzdem in einer sehr jugendlichen Sprache geschrieben. Die Handlung ist sehr realistisch, und ich kann mir wirklich vorstellen, dass es Menschen mit so einem Schicksal wie Old Bill wirklich gibt. Billy, die Hauptfigur, sackt – obwohl er kein richtiges Zuhause oder Familie hat – nicht ab und schafft es seinen Charakter zu behalten.

Ich finde, das Buch ist einmal eine andere wunderschöne Liebesgeschichte mit schlimmen Schicksalen und trotzdem viel Hoffnung und natürlich einem guten Ende.

Wir beide wussten, es war was passiert
Wir beide wussten, es war was passiert
von Steven Herrick
208 Seiten; ab 13 Jahren
2016 Thienemann

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