Johanna über „GötterFunke. Liebe mich nicht“

GötterFunke. Liebe mich nicht

Johanna, 13 Jahre aus Breitenbach, bespricht „GötterFunke. Liebe mich nicht“ von Marah Woolf:

Das Buch handelt von Jessica, die die ganzen Sommerferien zusammen mit ihrer Freundin Robyn in einem Erlebniscamp verbringt. Doch das Camp wurde zum Schauplatz der Götter des Olymp außerwählt. Denn alle hundert Jahre begibt sich der Göttersohn Prometheus (sein menschlicher Name lautet Cayden) auf die Erde und muss ein Mädchen dazu bringen, sich in ihn zu verlieben. Doch nur wenn sie ihm nicht verfällt, gewährt ihm Zeus seinen sehnlichsten Wunsch: Cayden möchte sterblich sein. Auch Robyn ist wegen seines Aussehens hin und weg von Cayden, wobei die Freundschaft der beiden Mädchen hart auf die Probe gestellt wird. Denn auch Jess hat sich mittlerweile in den gut aussehenden Göttersohn verliebt.

Aber Jess hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie erinnert sich an Dinge, die sie längst vergessen haben sollte, z.B. das nur allein die Götter sie und Robyn bei einem tödlichen Autounfall gerettet haben. Robyn kann sich an all das nicht erinnern, und so beginnt Jess immer mehr das seltsame Getue von Cayden und seinen Cousinen und Cousins Athene und Apoll zu hinterfragen, denn Jess weiß nicht, bei wem es sich wirklich um den vermeintlichen Cayden handelt…

Und auch wenn Cayden nicht richtig an die Liebe glaubt, so muss er sich doch selber eingestehen, dass er Jessica mehr als nur mag. Doch erst am Ende entscheidet sich, ob Cayden lieber unsterblich bleibt oder Jessicas Liebe aufs Spiel setzt, um das Spiel der Götter zu gewinnen, den Jess ist ihm hemmungslos verfallen. Nur mit Robyn hätte er noch eine Chance, denn sie hat eigentlich einen Freund… Und dann ist da noch der gruselige Fremde, der nicht nur für die Götterwelt eine Gefahr darstellt…

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, es ist spannend und einfühlsam geschrieben. Besonders gut haben mir am Ende des Kapitels die „Berichte des Geschehens“ vom Götterboten Hermes gefallen, die gut zum Kapitel passen und auch noch mal die Sicht eines Außenstehenden auf die Geschichte zeigen. Auch der Schauplatz (das Camp in den Rockys) ist gut gewählt, denn es passt zur Geschichte und zu den Handlungen äußerst gut dazu. Auch fand ich den Einfall mit den Gottheiten sehr gelungen, denn so habe ich noch viel Interessantes über die Götterwelt gelernt und die Beziehungen der Götter zueinander gut verstanden.

Hinten im Buch werden noch einmal alle Götter (und Titanen, die darf man ja auch nicht außen vor lassen) in einem Stammbaum dargestellt und noch einmal extra beschrieben. So versteht man noch einmal alles viel besser, deswegen würde ich vorschlagen, vor dem Lesen des Buches hinten die Steckbriefe zu lesen, dann ist es teilweise besser zu verstehen. Auch die Figuren sind gut charakterisiert und beschrieben, und ich konnte auch die Gefühle und Gedanken immer sehr gut nachvollziehen.

Insgesamt fand ich vor allem den Gedanken mit der griechischen Mythologie (und das Spiel des Prometheus) sehr einfallsreich. Ein wirklich gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen! Das Einzige, was ich kritisieren muss, ist das die Fortsetzung erst im September 2017 erscheint.

GötterFunke. Liebe mich nicht
GötterFunke. Liebe mich nicht
von Marah Woolf
464 Seiten; ab 14 Jahren
2017 Dressler

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