Laila über „Polly Schlottermotz“

Polly Schlottermotz

Laila, 9 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Polly Schlottermotz“ von Lucy Astner:

Polly hat ein Problem. Sie ist nämlich ein Vampir und das liegt in der Familie. Auch wenn sie es nicht möchte, muss sie doch Blutorangensaft trinken, hat Superkräfte und nun wächst ihr auch noch über Nacht ein grusliger Eckzahn. Das Leben von Polly wird von ihrem neuen, viel zu großen Zahn durcheinander gebracht. Von ihrer Großtante Winnie, die ein sehr lustiger Vampir ist, soll sie auf ihre Vampirpflichten und anschließende Prüfung vorbereitet werden. Dafür aber muss Polly ihre geliebte Familie, ihre Ponys und ihre allerbeste Freundin für einige Zeit verlassen und darüber ist sie sehr, sehr traurig.

Tante Winnie wohnt nämlich in Hamburg. Dort wartet neben dem komischen Lernstoff auch eine neue Schule auf Polly, in der sie sich erst mal zurechtfinden muss. Der kleine Fledermäuserich Adlerauge (der leider gar nicht gut sehen kann) wird für sie ein guter Freund und Helfer. Auch in der Schule findet Polly neue Freunde. Als sie bemerkt, dass ihre Freundin Greta gehänselt wird und sie ihr helfen muss, ist sie schließlich bereit, ihre eigene Vampirzukunft aufs Spiel zu setzen. Sie bricht die alles entscheidende Prüfung ab.

Trotzdem geht es am Ende gut aus, denn die Siebenschläfer erkennen, dass Polly damit eigentlich die wichtigste aller Prüfungen bestanden hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Polly ist eine richtige kleine Zicke am Anfang, sie wird aber dann nett. Und die Geschichte ist sehr glaubwürdig. Ich habe das Buch gut lesen können. Polly lernt, sich anzupassen und findet neue Freunde in einer Lage, die sie sich nie gewünscht hat. Und sie setzt sich für ihre Freunde ein. Besonders schön sind die Zeichnungen. Dann weiß man, wie die Menschen ausschauen.

Polly Schlottermotz
Polly Schlottermotz
von Lucy Astner
224 Seiten; ab 8 Jahren
2016 Planet

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