Sarah über „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“

So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

Sarah, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ von Elizabeth Laban:

Tim kommt in ein neues Internat. Dort gibt es den Brauch, dass einmal im Jahr ein großes Spiel veranstaltet wird. Dafür ist immer ein Schüler hauptverantwortlich. Das ist auch kein Problem, solange derjenige beliebt ist, wie im Fall von Patrick. Als aber Duncan als nächster Junior Officer gezogen wird, kommt es zum Konflikt. Ohne lang zu überlegen, ergreift Tim die Partei für Duncan. Da eskaliert die Situation, Tim und Vanessa versuchen mit einer Rodel zu flüchten und haben einen schweren Unfall.

Ungefähr ein Jahr später zieht Duncan in das alte Zimmer von Tim, der, weil er älter ist, nun nicht mehr in die Schule geht. Dort findet Duncan CDs, auf denen Tim alles, was geschehen ist, aus seiner Perspektive erzählt hat. Er hört sie an und erlebt nun noch einmal alles, was geschehen ist, aus einer gewissen Distanz.

Das Buch ist total cool und sehr spannend. Es geht immer um das große Spiel, aber man erfährt erst ganz am Schluss, was das eigentlich ist. Ich habe die Idee mit den CDs sehr gut gefunden, weil das etwas Neues ist und auch besser zum richtigen Leben von jungen Leuten passt, als wenn immer der oder die eine jemandem anderen einen Brief schreibt oder Tagebucheinträge verfasst. Das macht nämlich – glaube ich – heutzutage kaum mehr jemand oder zumindest macht es niemand, den ich kenne. Tim finde ich sehr nett, obwohl er eher zurückgezogen ist und kaum Freunde hat, Vanessa dagegen macht einen unsympathischen Eindruck. Das ist ein bisschen schade, weil ich mich gefreut hätte, wenn es auch eine coole Mädchenfigur gegeben hätte.

So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
von Elizabeth Laban
288 Seiten; ab 13 Jahren
2016 Hanser

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