Sabrina über "Kalt bläst der Wind"

Kalt bläst der Wind

Sabrina, 13 Jahre aus Axams, rezensiert „Kalt bläst der Wind“ von Michaela Holzinger:

In dem Buch „Kalt bläst der Wind“ geht es um ein Mädchen namens Malena. Da ihr Vater vor kurzer Zeit gestorben war, verschwand mit ihm auch das Bunte in der Familie. Ihre Mutter ist schwer depressiv und so muss sich Malena um alles kümmern. Sie ist dafür verantwortlich, dass das Geld, das sie von ihren Untermietern bekommt, für ein Monat reicht, ohne dass sie hungern müssen. Malena hat leider keine Verwandten.

Eines Tages liest sie einen ihr verheimlichten Brief, in dem sie erfährt, dass ihre Großmutter ebenfalls vor kurzer Zeit verstorben ist. Von dieser Großmutter hat sie nie etwas gewusst. So besucht sie heimlich das weit abgelegene Dorf, in dem ihre Oma lebte. Dort erfährt sie von einem Mädchen Marx, dass ihre Oma von den Leuten verhasst und als Hexe bezeichnet wurde. Malena gräbt immer mehr dunkle Geheimnisse hervor und findet heraus, warum ihre Mutter so depressiv ist. Später erfährt sie, dass ihre Mutter im Krankenhaus liegt und die Polizei überall nach ihr sucht. Als sie alle Geheimnisse aufgedeckt hatte, scheint sich die gesamte Situation für sie zu verbessern. Malenas Mutter ist auf dem Weg der Heilung ihres Gesundheitszustandes und Malena selbst kann aufhören, sich zu verstecken.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ich Einblick im Zusammenleben mit psychisch kranken Eltern erhielt. Das Buch ist leicht lesbar verfasst und regt mich zum Nachdenken an, das ist für mich ein Zeichen dafür, dass es ein für mich wichtiges Thema ist und interessant beschrieben geschrieben wurde.

Kalt bläst der Wind
Kalt bläst der Wind
von Michaela Holzinger
ab 11 Jahren
184 Seiten, Obelisk

Jetzt teilen

    Schreib uns deine Meinung!

    * Pflichtfelder





    Keine Kommentare

    Es gibt noch keine Kommentare