Johanna-Eva über "Wie das Licht von einem erloschenen Stern"

Wie das Licht von einem erloschenen Stern

Johanna Eva, 13 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Wie das Licht von einem erloschenen Stern“ von Nicole Boyle Rødtnes:

Die Hauptperson Vega kann nach einem Badeunfall, bei dem sie fast ertrunken wäre, nicht mehr sprechen, lesen und schreiben. Deshalb kann sie im Moment auch nicht die Schule besuchen, sondern muss mit Hilfe eines Sprachlernprogramms und einer Logopädin wieder neu sprechen lernen. Die einzigen Personen, die sie besuchen, sind ihre beste Freundin Ida und ihr Freund Johan, doch sogar die beiden können nie lange bleiben.

Vega macht nur langsam Fortschritte, bis die Logopädin einen Workshop empfiehlt, in dem mit Jugendlichen, die neu sprechen lernen müssen, gearbeitet wird. Dort lernt sie Theo kennen, einen gleichaltrigen Jungen, der ungefähr den gleichen Unfall wie sie selbst hatte. Doch als ihre alte Klasse, mit Ida und Johan, nach Berlin fährt, findet sie heraus, dass ihr Freund mit Ida zusammen ist. Sie beendet die Beziehung und redet auch mit Ida nicht mehr.

Viel mehr aber beschäftigt sie ein anderes Thema: Sie ist sich sicher, dass ihr Unfall gar kein Unfall war, sondern, dass sie von jemandem ins Wasser gestoßen wurde. Diese Person hatte ein Pfauenkostüm an. Doch niemand glaubt ihr, bis sie schließlich durch Zufall den Täter entlarvt…

Mir hat dieses Buch, vor allem aber das Ende, sehr gut gefallen, da man richtig mit Vega mitfühlen kann und man merkt, wie schlimm zwar ein Unfall dieser Art sein kann, aber auch, wie viel Hoffnung auch die Umstehenden haben. Ich konnte, nachdem ich dieses Buch angefangen hatte, nicht mehr aufhören zu lesen, weil es eine wirklich spannende Geschichte ist.

Wie das Licht von einem erloschenen Stern
Wie das Licht von einem erloschenen Stern
von Nicole Boyle Rodtnes
ab 14 Jahren
243 Seiten, Beltz

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