Sarah über "Lass uns fliegen"

Lass uns fliegen

Sarah, 13 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Lass uns fliegen“ von Katrin Bongard:

Nach dem Tod von Paulinas Schwester geht es Paulina wirklich schlecht, und sie geht lange nicht mehr in die Schule. Auch beim Tanzkurs hat sie in dieser Zeit nicht mehr mitgemacht und als sie zurückkommt, ist nichts mehr wie zuvor. Beim Tanzen bekommt sie nicht die Rolle, die sie sich wünschen würde, ihre Eltern streiten sich ständig, weil ihre Mutter das Zimmer von Bea auflösen will, und wollen sich sogar trennen. Außerdem fühlt sich Paulina für Beas Tod schuldig, denn sie selbst war in demselben Auto und hat aber überlebt.

In einem Schreibkurs lernt sie Vincent näher kennen, und die Freundschaft mit ihm macht es ihr leichter, mit ihrem Leben zu Recht zu kommen. Im Unterschied zu den Treffen mit ihrem Psychologen fällt es ihr bei Vincent nämlich leicht, über ihre Probleme und Gefühle zu reden. Zugleich erfährt der Leser die Geschichte aber auch aus der Perspektive von Vincent und lernt da eine andere Paulina kennen, eine nämlich, die die anderen total cool finden und von der niemand denken würde, dass sie psychische Probleme hat.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es ist spannend geschrieben. Der Wechsel der Perspektiven ist gut gemacht und hat das Ganze wirklich lebendiger werden lassen. Normalerweise mag ich Bücher über psychische Probleme nicht so gern, weil sie oft langweilig sind. Aber das war bei „Lass uns fliegen“ nicht der Fall.

Lass uns fliegen
Lass uns fliegen
von Katrin Bongard
ab 13 Jahren
240 Seiten, Oetinger Taschenbuch

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