Mathias über "Walled City"

Walled City

Mathias, 16 Jahre aus Mils, bespricht „Walled City“ von Ryan Graudin:

In der Stadt Seng Ngoi liegt das Viertel Hak Nam. In diesem leben hauptsächlich Verbrecher und Prostituierte, und nicht einmal die Polizei wagt sich in die Häuserschluchten. Es wird von der Bruderschaft des Roten Drachen regiert, welche in Drogenhandel, Zwangsprostitution, Erpressung und Mord verwickelt ist. In dieser Stadt leben auch Jin, die ihre Schwester Mei Yee sucht und sich als Junge ausgibt, Mei Yee, die in dem Bordell der Bruderschaft „arbeitet“ und Dai, der versucht sich mit einem Deal mit dem Geheimdienst einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Dai soll für den Geheimdienst das Buchhaltungsbuch der Bruderschaft beschaffen und braucht dafür die Hilfe von Jin, Mei Yee und den restlichen Freudenmädchen. …

Mir hat das Buch nur teilweise gefallen. Die Handlung ist verständlich und einfach zu folgen, jedoch wirken manche Stellen zu aufgesetzt. Die Einleitung nimmt einen sehr großen Teil des Buchs ein, und das Spannende wird auf die letzten 50 Seiten zusammengestaucht. Dadurch, dass das Buch einfach und locker zu lesen und ist, fällt die Langatmigkeit aber nicht so stark auf. Das Buch sollte zwar einige Verbindungen in die Realität haben, diese kommen aber, bis zum Schauplatz, der später wirklich abgerissen wurde, nicht richtig hervor.

Walled City
Walled City
Lauf, so schnell du kannst. Traue niemandem. Trage immer ein Messer bei dir.
von Ryan Graudin
ab 14 Jahren
432 Seiten, Rowohlt Tb

Jetzt teilen

    Schreib uns deine Meinung!

    * Pflichtfelder





    Keine Kommentare

    Es gibt noch keine Kommentare