Anna-Viktoria über "Secrets"

Anna-Viktoria, 15 Jahre aus Lienz, rezensiert „Secrets – Wen Emma hasste“ von Daniela Pusch:

Marie, Kassy und Emma sind beste Freundinnen. Als Marie für kommendes Schuljahr als Austauschschülerin in Australien einen Platz bekommt, wollen die 3 ihren Abschied im Ferienhaus ihrer Mutter in Nienbrook anständig feiern. Doch die Party verläuft anders als geplant: Es kommen viel mehr Leute als ursprünglich erwartet, die Polizei kommt wegen einer Beschwerde und als die Polizisten die Gastgeberin Marie sprechen wollen, können sie nur mehr ihren leblosen Körper im Meer unter der Klippe erkennen. Kassy macht sich Vorwürfe, da sie Marie beim vorher gespielten Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel angestiftet hatte, von der Klippe zu springen. Und dann geht in der Schule das Gerücht um, dass Marie Selbstmord begangen hat und dass alles kein tragischer Unfall war. Emma hat ein furchtbar schlechtes Gewissen und bricht in ihr Haus ein, um ihr Tagebuch mitzunehmen. Doch was sie darin erfährt, hätte selbst sie sich nie gedacht …

Leider hat mich dieses Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen können. Ich fand die Geschichte teils zu langatmig und ohne einen zentralen Höhepunkt. Zwischendurch war die Geschichte recht spannend, hat mich aber nicht richtig überzeugen können. Dazu kommt, dass solche Teenie-Geschichten mit Lügen usw. einfach nicht mein Geschmack sind. Es ist schade, dass Maries Mörder nicht verraten wird und man das zweite oder dritte Buch kaufen muss, um es herauszufinden. Die grundsätzliche Idee, dass jedes Buch von einer anderen Autorin geschrieben wird, finde ich eigentlich ganz gut. Trotzdem werde ich das zweite Buch nicht lesen, weil das erste Buch mich nicht dazu bewegen konnte, mehr herausfinden zu wollen.

Secrets
Secrets
Wen Emma hasste
von Daniela Pusch
ab 14 Jahren
240 Seiten, Oetinger 34

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