Sonja über "We all looked up"

Sonja, 12 Jahre aus Sistrans, rezensiert „We all looked up“ von Tommy Wallach:

Dieses Buch handelt vom Leben von vier unterschiedlichen Teenagern im Abschlussjahr der Schule:

Eliza, in der Schule als Schlampe verschrieen, hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist abgehauen, ihr Vater schwer krank und in der Schule wird sie gemobbt, seit sie von Peter, der allerdings eine Freundin hat, geküsst und dabei erwischt wurde. Ihre Leidenschaft ist das Fotografieren.

Für Peter, einem Basketballstar der Schule, scheint alles geritzt zu sein. Er hat als guter Schüler schon sein Sportstipendium in der Tasche und zudem noch eine hübsche Freundin. Allerdings plagt ihn die Frage, ob Sport wirklich der Mittelpunkt seines Lebens sein soll.

Anita, Klassenbeste und bekannt als langweilige Streberin, wird ganz extrem von ihren Eltern unter Leistungsdruck gesetzt. Die Musik, die ihr am Herzen liegt, wird ihr verboten.

Und dann gibt es da noch Andy, den Loser, der nur herumhängt, oft die Schule schwänzt, kifft und überhaupt sich manchmal fast kriminell benimmt.

Nun gerät die Welt aus den Fugen. Es wird bekannt, dass ein riesiger Asteroid in 10 Wochen womöglich auf die Erde treffen wird. Zu 60% Wahrscheinlichkeit wird alles Leben auf der Erde ausgelöscht. 10 Wochen Zeit, sein Leben zu verändern. Was machen die Vier daraus? Wie kreuzt sich ihr Leben?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, immer aus der Sicht von einem der Vier. Man beginnt nachzudenken: Was würde man selbst noch tun, wenn man nur mehr 10 Wochen Zeit hätte?

We all looked up
We all looked up
von Tommy Wallach
ab 12 Jahren
448 Seiten, Cbj

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