Mathias über "Siegen kann tödlich sein"

Siegen kann tödlich sein

Mathias, 16 Jahre aus Mils, rezensiert „Siegen kann tödlich sein“ von David Klaas:

Daniel besucht eine Privatschule die sich seine Eltern fast nicht leisten können. Dort ist das Schachspiel der Schulsport, jedoch ist Daniel schlecht darin. Als er bei einem Vater-Sohn-Turnier teilnehmen soll, erfährt er, dass sein Vater Großmeister sei und in seiner Jugend Amerika’s Topspieler war. Sein Vater nimmt wieder strebend teil. Zusammen mit zwei Topspielern aus seinem Schulteam versuchen sie das Turnier und ein Preisgeld von 30.000$ zu gewinnen. Im Laufe des Turniers blüht Daniel auf und gewinnt einige Partien. Auch sein Vater findet zu alten Hochleistungen zurück, doch er kämpft mit Problemen geistiger Natur, die körperliche Konsequenzen mit sich ziehen (Schlaflosigkeit…).

Als sich schließlich ein Endkampf zwischen Morris und seinem alten Erzrivalen George Liszt anbahnt, greift zweiter zu unlauteren Mitteln und versucht Morris geistig zu zermürben. Schließlich eskaliert die Lage und Morris versucht sich umzubringen. …

Man erwartet vielleicht ein hochkompliziertes Buch, vollgefüllt mit Schachzügen, jedoch erzählt es eher die Schattenseiten, die Schach mit sich bringen kann. Da aber einige Schachbegriffe und -züge vorkommen, sollte man sich ein wenig mit Schach auskennen oder den Begriff kurz googeln.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, da die Handlung toll erzählt ist und ein wichtiges Motto behandelt: »Stell dich deinen Problemen um sie zu lösen«. Es ist sehr lebensnah geschrieben und zeigt, dass gut gehütete, manchmal auch dunkle, Geheimnisse irgendwann ans Licht kommen werden und die, verschwiegene, Wahrheit dein Leben auf den Kopf stellt.

Siegen kann tödlich sein
Siegen kann tödlich sein
von David Klaas
ab 13 Jahren
232 Seiten, Freies Geistesleben

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