Johanna über "Der lange Weg zum Wasser"

Der lange Weg zum Wasser

Johanna Eva, 13 Jahre aus Innsbruck, bewertet „Der lange Weg zum Wasser“ von Linda Sue Park:

In diesem, in der New York Times als Bestseller gelobten Buch, geht es um Salva und Nya.

Salva muss als der wahrscheinlich einzige Überlebende aus seinem Heimatdorf im Süd-Sudan flüchten. In einer großen Flüchtlingsgruppe trifft er auf seinen Onkel, der sich um Salva kümmert und ihm immer so viel Essen wie möglich bringt. Doch als der Onkel erschossen wird, steht Salva, der der jüngste der Gruppe ist, wieder ganz alleine da, und er muss seinen eigenen Weg zum Überleben in der Gruppe bis zum Flüchtlingslager und auch darüber hinaus finden…

Jahre später verbringt Nya im Sudan Tag für Tag damit, Wasser zu holen und nach schlammigem Wasser zu graben, bis eines Tages ein Team aus Amerika kommt, welches einen Brunnen mit fließendem und sauberem Wasser baut. Für Nyas Dorf ist das die Rettung, denn es können alle Kinder zur Schule gehen und es können Gemüse, Obst und Getreide angebaut werden. Doch zu Nyas Verwunderung ist der Gründer und Chef dieser Organisation aus dem mit Nyas Dorf verfeindetem Stamm…

Mich hat in diesem Buch besonders die Hoffnung und die positive Stimmung der Charaktere fasziniert, da das Leben dieser beiden Personen alles andere als leicht ist. Am Anfang hat mich ein wenig überrascht, dass das Meiste in dieser Geschichte wirklich passiert ist.

Der lange Weg zum Wasser
Der lange Weg zum Wasser
Eine wahre Geschichte
von Linda Sue Park
ab 12 Jahren
126 Seiten, Bloomoon

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