Johanna Eva über "Alles so leicht"

Alles so leicht

Johanna Eva, 13 Jahre aus Innsbruck, bespricht „Alles so leicht“ von Meg Haston:

Der 1. Jahrestag von Stevies bei einem Unfall verstorbenen Bruder nähert sich und das magersüchtige Mädchen hat den Plan, seinem Bruder ein Opfer zu bringen. Dieses besteht darin, dass Stevie an diesem Tag selbst, an Magersucht sterben möchte. Doch ihr Vater macht Stevie einen Strich durch die Rechnung und schickt sie in eine Art Psychiatrie speziell für Magersüchtige. Obwohl Stevie dort keinen guten Start hat (sie ist unfreundlich zu den anderen Mädchen und sie kooperiert nicht mit dem Pflegeteam), sind alle weiterhin sehr freundlich zu dem Mädchen. Außerdem bekommt Stevie eine besonders gute Therapeutin, Anna, die auch selbst Fehler eingesteht und das Mädchen zu nichts drängt. Anna hat den Plan, Stevie langsam und vorsichtig aus ihrem Loch heraus zu ziehen…

Da die Geschichte sehr gut erzählt wird, kann man sich alles bildlich sehr gut vorstellen. Die Tatsache, dass die Gedanken, Gefühle und Ängste von einer Autorin beschrieben werden, die selbst in einer ähnlichen Situation war, finde ich sehr gut, da die Geschichte nicht von einer Person, bei der vielleicht eine Freundin oder eine Schwester magersüchtig war, geschrieben wurde, sondern dass von einer Autorin, die weiß, wie es sich anfühlt, an dieser Krankheit zu leiden!

Alles so leicht
Alles so leicht
von Meg Haston
ab 13 Jahren
320 Seiten, Thienemann

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