Anna-Viktoria über "Solitaire"

Solitaire

Anna-Viktoria, 15 Jahre aus Lienz, rezensiert „Solitaire“ von Alice Oseman:

Tori Spring ist eine außergewöhnliche 16-jährige, die die Welt schwarz und pessimistisch sieht. Ganz anders, als die Menschen um sie herum. Als sie dann ein Post-it auf ihrem Spind findet und ihrer Spur bis in den Computerraum folgt, trifft sie auf Michael Holden, der fest entschlossen ist, ihr Freund zu werden und eigentlich all das verkörpert, was Tori verabscheut. Auf dem Post-it findet sie eine Nachricht von Solitaire – einer anonymen Schülergruppe, die die Schule zurzeit mit ihren Aktionen auf Trab hält. Als die Aktionen schlimmer werden, ist Michael fest entschlossen herauszufinden, wer sich hinter dieser Gruppe versteckt und warum. Tori wird von seiner Hartnäckigkeit angesteckt und versucht mit allen Mitteln, die größte Aktion von Solitaire zu stoppen und den mysteriösen Leader der Gruppe zu finden.

Das Buch ist sehr eigen und außergewöhnlich geschrieben. Man muss eine solche Art von Schreibstil/Geschichte mögen, um wirklich von vorn herein in das Buch hineinzukommen. Für mich war der Anfang etwas zu langatmig, die Spannung fehlte. Die entscheidende Wendung kam, als Tori auf Michael trifft. Ab dieser Stelle wandelte sich die Geschichte. Alles wurde heller, fröhlicher und die Spannung setzte ein. Trotzdem hat mich diese Geschichte nicht 100%ig überzeugen können.

Alice Oseman hat dieses Buch mit viel Realismus, knallharter Wahrheit und Dramatik geschrieben, und die Charaktere werden mit vielen aktuellen Themen der heutigen Zeit konfrontiert.

Solitaire
Solitaire
von Alice Oseman
ab 14 Jahren
368 Seiten, Dtv

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