Sarah über "Der Klang der Hoffnung"

Der Klang der Hoffnung

Sarah, 12 Jahre aus Innsbruck, rezensiert „Der Klang der Hoffnung – Die Geschichte einer unmöglichen Liebe“ von Suzy Zail:

Hanna Mendel ist 15 Jahre alt, als sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer Schwester Erika in einem Viehwaggon nach Auschwitz-Birkenau gebracht wird. Im polnischen Konzentrationslager angekommen, wird die Familie von ihrem Vater getrennt. Hanna gelingt es aber, bei ihrer Mutter und Schwester zu bleiben, indem sie sich als Sechzehnjährige ausgibt. Die folgenden Monate lebt Hanna in menschenunwürdigen Verhältnissen, ohne Rechte, ohne ausreichend Nahrung, ohne Namen. Doch Hanna ist eine sehr talentierte Klavierspielerin und wird schließlich als persönliche Pianistin für den Lager-Kommandanten ausgewählt. Ihre Musik macht ihr das Leben im Lager erträglicher. Im Haus des Kommandanten begegnet sie außerdem dessen Sohn Karl, mit dem sie sich trotz anfänglichem Misstrauen langsam und vorsichtig anfreundet.

Ich habe die Geschichte in zwei Tagen gelesen, denn sie war fesselnd und mitreißend, allerdings auch sehr traurig. Die Erzählung hat einen wahren Kern, denn der Vater der Autorin war selbst im KZ und hat ihr seine Geschichte vor seinem Tod erzählt. Das fand ich besonders berührend.

Der Klang der Hoffnung
Der Klang der Hoffnung
Die Geschichte einer unmöglichen Liebe
von Suzy Zail
288 Seiten; ab 12 Jahre
2015 Cbj

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